Kultur: Vorsicht! Dackel! Ausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum München

Der mit dem Dackelblick

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Aus is‘ mit den Golden Retrievern, den 1001 Dalmatinern und auch mit den Möpsen. Der gute alte Dackel ist wieder Kult. Früher war der Dackel mit den Bayern so verbunden wie die Weißwurst mit dem süßen Senf! Der Bayer, der Münchner: Sie liebten Dackel. Der Dackel gehört zu München wie das Hofbräuhaus.

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Kultur: Münchner G‘schichten: Das Olympiadorf

Graffiti und Grauen

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1972 kam Glamour nach München, man schaffte es, die Olympischen Sommerspiele in die bayerische Landeshauptstadt zu holen. Zu diesem Anlass bekamen die Münchner eine U-Bahn – und das Olympische Dorf. In manchen Reiseführern und selbst in München-Blogs wird das Olympiadorf mittlerweile als Graffiti-Hotspot aufgeführt.

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Kultur: The Soul Queens, Theater Drehleier, München, 12.04.2019

R.E.S.P.E.C.T. – Respect!

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Die Soul Queens treten wieder auf! Nach drei Jahren Pause! Die drei Damen und ihre Begleitband haben wundervolle Soul-Hits im Repertoire: Aretha Franklin, The Supremes, The Three Degrees und so viele mehr. Hier, in der Drehleier, stellen sie uns verpackt als kleine Musical-Revue und getarnt als Generalprobe ihr Programm vor.

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Unterwegs: Münchner Gschichten: Graffiti gegen Graffiti

Geht der Plan auf?

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Seit ein paar Jahren gibt es auf dem ehemaligen Rodenstock-Gelände im Dreimühlenviertel einen hochwertigen Wohnblock. Die Anwohner waren entsetzt, dass nun Yuppies einziehen würden und Gentrifizierung stattfände. Aber man hat sich weitgehend arrangiert, es wohnen doch auch weitgehend normale Leute dort. Nichtsdestotrotz hört das Haus nicht auf, eine Zielscheibe von Gentrifizierungsgegnern zu sein. Immer wieder wird die Fassade besprüht und beschmiert. Sogar auf den Fenstern des dortigen Kindergartens wurde eine Botschaft hinterlassen: „Verreck!“ Übel! Die Eigentümerin des Gebäudes, die Versicherungskammer Bayern, hat sich nun etwas ausgedacht, denn immerhin ist die Reinigung der Außenwände auch nicht gerade billig, von den Klagen der Bewohner und Ladeninhaber im Erdgeschoß ganz zu schweigen. Man könne doch Graffiti gegen Graffiti einsetzen.

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Kultur: 26.03.2019 – Lichtinstallation Rathaus und Frauenkirche, München

Inklusion erwünscht!

 

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Am 26.03.2019 gab es eine wunderhübsche Lichtinstallation am Münchner Rathaus und an der Frauenkirche. Manch einer wunderte sich, erfreute sich aber dennoch an den schönen Farben und fotografierte.

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Kultur: Ausstellung „Beastiestylez & Friends“, Farbenladen München

Street Art für Kinder und Junggebliebene

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Ich habe euch den Farbenladen schon im Februar vorgestellt ( Feierwerk Ausstellung  ), aber diese Ausstellung MÜSST ihr besuchen, es ist DIE Gelegenheit, gleich fünf Künstler in einer Ausstellung in München auf einmal zu sehen. Zum vierten Mal findet diese Ausstellungsreihe statt, zu der die Künstlerin Beastiestylez zum kreativen Crossover einlädt. In dieser Gruppenausstellung sieht man eine große Vielfalt an Stilen, abstrakte Malerei, Graffiti, Illustration, Popsurrealismus und Photo-Realismus. Die Künstler sind Loomit, Eazy, Lion Fleischmann, Gjör Barée und natürlich die Gastgeberin Beastiestylez.

Jeder Künstler hat seinen Raum bzw. seine Wandfläche, seine Fans, seinen Preis. Das macht Spaß, sich umzusehen im Farbenladen.

Beastiestylez hat mit ihren Feen- und märchenhaften Gestalten, in die man sich hineinträumen kann, nicht nur Wandbilder geschaffen:

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Kultur: Fluxus und Dada: Neues Street Art Projekt von WON ABC – SWM Umspannwerk, München-Giesing

  Sind wir denn nicht alle ein bisschen Dada?

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Der Freistaat Bayern hatte seinen 100sten Geburtstag. Zu diesem Anlass gibt es eine stadtweite Veranstaltungsreihe namens „1918 | 2018. Was ist Demokratie?“. Das Veranstaltungsprogramm ist dick wie ein Taschenbuch mit Hunderten von Veranstaltungsterminen und -orten. Der Graffiti- und Urban-Art-Künstler Won ABC gestaltete in Giesing, Zehentbauernstraße 8, an der Nordfassade des SWM Umspannwerks eine Hommage an Robin Page aka Bluebeard, auf der Wand gegenüber entsteht ein Kurt-Eisner-Mural, das noch weitere Revolutionär*innen wie Sarah Sonja Lerch oder Erich Mühsam würdigt.

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Kultur: Schloss Blutenburg und seine Ausstellungen

Die Gebrüder Grimm und das Schloss

 

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Die Blutenburg ist ein ehemaliges Jagdschloss im Westen Münchens, Obermenzing, gelegen. Das wunderhübsche spätgotische Bauwerk wird von der Würm umflossen. Ein schöner kleiner See direkt davor, mit allerlei Getier wie Enten und Schwänen und eine hübsche Schlossgaststätte machen das kleine Schloss zu einem Kleinod, zu einem noch nicht ganz so überlaufenen Ausflugsziel. Man kann sich die Anlage von außen und vom Innenhof aus ansehen, kann einen Abstecher in die Schlosskapelle machen oder der Internationalen Jugendbibliothek einen Besuch abstatten.

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Diese hat hier besondere Räume eingerichtet: das Michael-Ende-Museum, den James-Krüss-Turm, das Erich-Kästner-Zimmer und das Binette-Schroeder-Kabinett. Hier ist auch gleich der Bogen gespannt zum Thema, weswegen ich mich auf den Weg zur Blutenburg gemacht habe: Die Ausstellungen „So leben sie noch heute – Europa illustriert die Grimms“ (bis Ende Oktober 2019 zu sehen) sowie „Bunt ist es hinter den sieben Bergen. Illustrationen zu Grimms Märchen aus sieben Jahrzehnten“ (bis 29. September). Weiterlesen

Kultur: Neue Graffiti-Mauer, Großmarkt München

The Wall is dead, long live the Wall!

 

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Tja, die jahrelang einzig wahre Graffiti-Hall-of-Fame Münchens wird sterben. Die bislang denkmalgeschützte Mauer an der Tumblingerstraße wird wegen Sanierungsarbeiten (zum Artikel)  wegfallen und für die Sprayer-Szene nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Verzweiflung war groß, nicht nur für die Künstler, auch für die Fans. Wohin? Was tun? Gibt es einen Ersatz für diese renommierte Mauer? Ja!!!

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(Backsteinmauer links im Bild, von der Alten Utting aus fotografiert)

Die Markthallen München (MHM) stellen eine Außenmauer des Großmarktgeländes in Sendling zur Verfügung. Es ist wirklich um die Ecke von der Tumblingerstraße, einen Steinwurf entfernt, gleiche Area. Das Stück Mauer in der Thalkirchner Straße zwischen Tumblingerstraße und Lagerhausstraße steht zur Disposition. Es ist die Rückwand der Halle 6, ebenso eine Backsteinmauer wie die Tumblingerstraße und somit nicht allzu gewöhnungsbedürftig. Es soll angeblich einen jährlichen Gestaltungswettbewerb geben, bei dem Künstler ihre Kunstwerke präsentieren dürfen. Ist ja einesteils schön, wenn es einen Wettbewerb gibt, ein bisschen Action, Jubel/Trubel, andererseits aber auch wieder typisch München. Alles schön geordnet: Wettbewerb ausschreiben, Quadratzentimeter vergeben, Künstler bewerten. Ich denke aber, es wird wie an der alten Tumblingerstraße auch sein: Ordnung ja, aber Wildwuchs wird auch vorhanden sein.

Ich freue mich auf viele neue Motive und bin gespannt, wie das Sprayen stattfinden wird. Bestenfalls kann ich es bei einem kalten Glas Weißwein von der Alten Utting aus beobachten.

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Münchner G’schichten: Der Großvater des Märchenkönigs: Ein Streetart-Projekt

Ein König im Untergrund

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König Ludwig II., unseren Kini, den „Märchenkönig“, kennt weltweit fast jeder. Sein Großvater Ludwig I. ist außerhalb Bayerns dagegen weit weniger prominent – zu unrecht. Hat er in München doch an fast jeder Ecke seine Spuren hinterlassen. Geboren 1786 in Straßbourg, gestorben 1868 in Nizza, war er König von Bayern von 1825 bis 1848. Er war Zeit seines Lebens nicht der Schönste, hatte aber eine schöne Frau bekommen und mit ihr neun Kinder. Zusätzlich hatte er noch das eine oder andere Gspusi. Eines davon, eine schöne Dame namens Lola Montez, wurde ihm sogar zum Verhängnis.

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