Kite – „Teenage Bliss“

Nach der EP Tranås/Stenslanda haben Kite „Teenage Bliss“ am 05.06. veröffentlicht.  In Zusammenarbeit mit Benjamin John Power als Koproduzent erschien damit eine Vermischung von früher und heute, es steckt wieder einmal viel Nicklas Stenemo und Christian Berg drin, wenn auch der Text reduzierter erscheint.  Unter anderem hört man: “Teenage bliss, there ain’t no consequences in your life and you don’t know what tragedy is” – wir meinen: Und das ist auch gut so.

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dyrtbyte – „Positively negative“

Webzine-Redakteurin Lichtgoettin hört gerne klassische Instrumente und elektronische Spielereien, das Kölner Elektroduo dyrtbyte vereint das nachhaltig mit Einflüssen aus Rock, Jazz, Klassik und Techno. Ein Beispiel dazu könnte ihr im Video sehen.
Aram Khlief und Philipp Sutter haben 2013 mit Remixen und eigenen Stücken ihre musikalische Zusammenarbeit begonnen, im Mai konnten die beiden sogar ein ganzes Konzert mit dem WDR-Funkhausorchester einspielen.

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Peppy Pep Pepper – „Forced distance“

Peppy Pep Pepper – das ist die in Wien lebende Künstlerin Violet Candide, die schon seit vielen Jahren in der  Wiener Minimal-Synth- und Post-Punk-Szene aktiv ist, bevor sie Ende 2014 gemeinsam mit dem britischen Industrial-Künstler Mahk Rumbae das Projekt Mitra Mitra (Vorfreude auf die bevorstehende Veröffentlichung!) ins Leben gerufen hat und in weiteren Synth-Projekten (Violetiger, Slow Glass) kreativ ist. Mit granny chic  (Vö. 03/2020) ist kürzlich das erste komplette Album erschienen, das die Künstlerin als Peppy Pep Pepper bei Modern Tapes veröffentlicht hat  – wunderschöner Mimimal-Synth – sehr clubtauglich, dunkel und verträumt! Neben dem Album gibt es viele weitere Songs, die Violet auf YouTube und Soundcloud veröffentlicht.  „Forced distance“ ist einer der aktuellen Tracks der Künstlerin.  

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Psychomorphosis – „What if Jesus was a girl?“

Da ist uns etwas Interessantes ins Postfach geflattert: Psychomorphosis und „What if Jesus was a girl?“. Die aufstrebende Industrial Künstlerin hat sich mit ihrer Musik ganz dem „Lärm“ verschrieben, wie sie sagt „nicht dieses Cyber Zeug, sondern das gute ‚Alte'“. Danke für den Tipp, Shouting Mantis!

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Im letzten Jahr haben wir in unserer „Wie klingt…?“ Interview-Reihe Künstlerinnen und Künstler zum Klang der Jahreszeiten (Herbstklang & Sommerklang) befragt. In diesem Jahr blicken wir zurück und widmen uns dem Klang der letzten Dekade. Der Auftakt der Reihe ist unser Interview mit Pete Burns und seine Gedanken zur Entwicklung der Darkwave & Post-Punk-Szene in den letzten Jahren.
Für Pete klingt die letzte Dekade … „dark with a little sprinkling of hope.“ Das beschreibt auch wunderbar seinen eigenen dunklen Sound, der sich zwischen Hoffnung und Melancholie bewegt.

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BERSÆRK – „Balders bål“

Seit die dänischen Heavy Rocker BERSÆRK im November letzten Jahres ihre neueste Single und ihr Video „Balders bål“ veröffentlicht haben, ist weltweit viel passiert, was die Band direkt beeinflusst.

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Dark Sarah – „Melancholica“

Neues aus dem schönen Finnland! Am 17.Juli kommt das neue Album Grim von Dark Sarah in die Plattenläden. Wer die Band direkt unterstützen möchte, kann sich das Album im offiziellen Onlineshop von Dark Sarah vorbestellen. Um sich ein wenig einzustimmen, ist endlich die erste Single „Melancholica“ draußen – viel Spaß beim Hören.

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Rosa Anschütz –  „Opacity“

Die in Berlin geborene Komponistin, Sängerin und Medienkünstlerin Rosa Anschütz arrangiert elektronische und analoge Klänge zu melancholischen Klangflächen, über denen ihr eindringlicher Gesang schwebt. Nach dem großartigen Debüt Rigid (Vö. im Mai 2019) präsentiert Rosa Anschütz mit „Opacity“ erneut ein emotionales Musikstück – eine hoch konzentrierte, hallende und traumhafte Essenz filigraner Elektronik mit einer grandiosen Stimme, die selber zum tragenden Instrument der vielseitigen Komposition wird. Wenn „Opacity“ ausklingt, kreisen die Gedanken weiter, wie in einem Labyrinth aus Klang und Echo – Musik, in der man sich verlieren kann!

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Dame Area – La Soluzione é Una

Seit dem 31. März gibt es eine neue EP von Dame Area: Auf La Soluzione é Una entwickelt das Duo aus Barcelona seine rare Verbindung von Industrial/Noise (im ursprünglichen Sinn) mit Minmal Synth und ein bisschen Tribal konsequent weiter. Die musikalischen Orientierungspunkte, die Silvia Konstance und Viktor L. Crux auf ihrer Bandcamp-Seite nennen, unter anderem Throbbing Gristle, Liasons Dangerouses, Einstürzende Neubauten, Soft Moon, Cabaret Voltaire, DAF – sie sind schon hör- oder erahnbar. Aber der Stil des Duos ist letztlich nur ihr eigener und ihre Bandbreite gewaltig. Hier beginnt es mit „La notte é oscura“ melodiös und tanzbar und endet mit „Sdoppiatrice di anime“ roh, heftig, experimentell.

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Elvis de Sade – Angelos Novus

Elvis de Sade sollte im April in München auftreten – leider verzögert sich auch die Aussendung der EP Angelus Novus wegen des Corona-Virus bis nach Ostern. Aber dann gibt es noch etwas Zeit zum Stöbern …

Eine Collage aus Samples, Noise, technoiden Beats und verklärten Pop-Melodien eröffnet das melancholische Grundgefühl einer Gegenwart. Eine Gegenwart, die in ihrem Überfluss einzig Melancholie und Sehnsucht evoziert. Weiterlesen