MONO INC. – „Right for the devil“ feat. Tanzwut

„Right for the devil“ feat. Tanzwut ist eine Single-Auskopplung aus dem 2020 erschienenen Erfolgsalbum The Book of Fire der Gothic-Rocker von MONO INC.
Der Song handelt von Toleranz und Meinungsfreiheit und ist somit aktueller denn je. Teufels unverwechselbare Reibeisenstimme und die herausragend gespielten Dudelsäcke von Tanzwut machen den Song zu einer Fusion aus Gothic-Rock und Mittelalter-Rock.

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Lamia Vox – „Song of destiny“

Lamia Vox ist das Solo-Projekt von Alina Antonova. Bei der Gestaltung und Ausführung ihrer Musik geht die Künstlerin seit 2005 eigene Wege und verbindet Dark Ambient mit rituellen und  neoklassischen Elementen zu  einzigartigen Klanglandschaften aus Licht und Dunkelheit. „Song of destiny“ befindet sich auf dem aktuellen Album Alles ist Ufer. Ewig ruft das Meer, das kürzlich auf Cyclic Law veröffentlicht wurde. Der Song hat eine schattige und traurige Streicher-Melodie, die von Alinas geflüsterten Vokals begleitet wird. Die Lyrics sind aus „Hyperions Schicksalslied“ von Friedrich Hölderlin. Ein fantastisches Album mit vielen Gänsehaut-Momenten!

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Kürzlich haben wir Xerxes The Dark (hier) und Kill Shelter (hier) nach dem Sound der letzten Dekade gefragt und einen spannenden Rückblick auf die Entwicklung der Dark Ambient- und Post-Punk-Szene der letzten Jahre erhalten. Mit der gleichen Frage begeben wir uns in dieser Interview-Serie in die musikalische Welt von Black Nail Cabaret.

(Foto: Katalin Vago-Levai)

Seit 2008 kreiert das ungarische Duo einen sehr delikaten und dunklen Pop Noir-Sound. Krisztian Arvai arrangiert magische  Klänge aus verzweigter Elektronik, die den kraftvollen und rauchig schwülen Gesang von Emese Arvai-Illes wunderbar umweben. 

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„Wie kling der Sound der letzten Dekade?“ … haben wir Xerxes the Dark gefragt und widmen uns in dieser Interview-Serie experimentellen Klängen der düsteren Art. Xerxes the Dark ist der Iraner Morego Dimmer (aka Nyctalllz & Morego), ein Pionier der iranischen Dark Ambient-Szene, der seit 2005 die Grenzen elektronischer Musik auslotet. Neben zahlreichen Solo-Alben hat der Soundtüftler mehrere Split-Alben aufgenommen und regelmäßig Tracks für verschiedene Kompilationen veröffentlicht,  darunter Anthology of persian experimental  music  – ein spannendes und extrem vielseitiges Release, das uns sehr begeistert hat (hier zur Review). Final Crisis ist seine brandneue Solo-Veröffentlichung und die bisher dunkelste Erforschung, die mühelos heiße und sonnige Sommertage in ein kühlschwarzes Gewand kleidet. 

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Kat Yusti & Stockhaussen – „Almas Perdidas“

Stockhaussen ist das Solo-Projekt des mexikanischen Synthie-Künstlers Angel Kauff. Seit 2015 begeistert er Fans analoger elektronischer Klänge mit seinem düster arrangierten Minimal Wave. Der Künstler lässt seinen 2016, 2017 und 2018 veröffentlichten Alben Cold Lines, Signos und XXI bald einen weiteren Longplayer folgen, der bei Young & Cold Records auf Vinyl erscheinen soll. Bei seinen Tracks lädt Angel Kauff immer wieder Künstler*innen  – wie zum Beispiel Keren Batok, Ditta Perdita, Anna Nin (None & Glaring), Lynette Cerezo (Bestial Mouths) und Sólveig Matthildur (Kælan Mikla) –  zur kreativen Zusammenarbeit ein.  Auch das kommende Album enthält mit „Almas perdidas“ wieder einen fantastischen Kollaborationen-Song, bei dem der unverwechselbare Stockhausen-Sound durch die Vocals der kolumbianischen Dark Electronic Künstlerin und Produzentin Kat Yusti wundervoll ergänzt wird.

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Eyes Of Another – „Faint young sun“

Eyes Of Another – das sind Colin van Eeckhout (Amenra), Lennart Bossu (Amenra, Oathbreaker) und Techno-DJ und Produzent Cellini, die mit „The faint young sun“ (VÖ. 28. Mai) ihren ersten gemeinsamen Song präsentieren. Der melancholische Track bewegt sich am Schnittpunkt unterschiedlicher Genres, verbindet pulsierende Elektronik mit Metal und wird von Colin H. van Eeckhouts wunderschönem Gesang begleitet – ein emotionales Musikstück aus fragilen Melodien und eindringlichen Riffs. Colin van Eeckhout, Lennart Bossu & Cellini ergänzen sich wunderbar mit ihren musikalischen Ideen und beschreiten neue  Wege jenseits von ihren Hauptprojekten, und „Faint young sun“ ist hoffentlich erst der Beginn einer noch lange währenden musikalischen Reise dieses spannenden Projekts!

Eyes Of Another im Netz:                          Bandcamp                         Facebook

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Kite – „Teenage Bliss“

Nach der EP Tranås/Stenslanda haben Kite „Teenage Bliss“ am 05.06. veröffentlicht.  In Zusammenarbeit mit Benjamin John Power als Koproduzent erschien damit eine Vermischung von früher und heute, es steckt wieder einmal viel Nicklas Stenemo und Christian Berg drin, wenn auch der Text reduzierter erscheint.  Unter anderem hört man: “Teenage bliss, there ain’t no consequences in your life and you don’t know what tragedy is” – wir meinen: Und das ist auch gut so.

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dyrtbyte – „Positively negative“

Webzine-Redakteurin Lichtgoettin hört gerne klassische Instrumente und elektronische Spielereien, das Kölner Elektroduo dyrtbyte vereint das nachhaltig mit Einflüssen aus Rock, Jazz, Klassik und Techno. Ein Beispiel dazu könnte ihr im Video sehen.
Aram Khlief und Philipp Sutter haben 2013 mit Remixen und eigenen Stücken ihre musikalische Zusammenarbeit begonnen, im Mai konnten die beiden sogar ein ganzes Konzert mit dem WDR-Funkhausorchester einspielen.

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Peppy Pep Pepper – „Forced distance“

Peppy Pep Pepper – das ist die in Wien lebende Künstlerin Violet Candide, die schon seit vielen Jahren in der  Wiener Minimal-Synth- und Post-Punk-Szene aktiv ist, bevor sie Ende 2014 gemeinsam mit dem britischen Industrial-Künstler Mahk Rumbae das Projekt Mitra Mitra (Vorfreude auf die bevorstehende Veröffentlichung!) ins Leben gerufen hat und in weiteren Synth-Projekten (Violetiger, Slow Glass) kreativ ist. Mit granny chic  (Vö. 03/2020) ist kürzlich das erste komplette Album erschienen, das die Künstlerin als Peppy Pep Pepper bei Modern Tapes veröffentlicht hat  – wunderschöner Mimimal-Synth – sehr clubtauglich, dunkel und verträumt! Neben dem Album gibt es viele weitere Songs, die Violet auf YouTube und Soundcloud veröffentlicht.  „Forced distance“ ist einer der aktuellen Tracks der Künstlerin.  

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Psychomorphosis – „What if Jesus was a girl?“

Da ist uns etwas Interessantes ins Postfach geflattert: Psychomorphosis und „What if Jesus was a girl?“. Die aufstrebende Industrial Künstlerin hat sich mit ihrer Musik ganz dem „Lärm“ verschrieben, wie sie sagt „nicht dieses Cyber Zeug, sondern das gute ‚Alte'“. Danke für den Tipp, Shouting Mantis!

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