Dame Area – La Soluzione é Una

Seit dem 31. März gibt es eine neue EP von Dame Area: Auf La Soluzione é Una entwickelt das Duo aus Barcelona seine rare Verbindung von Industrial/Noise (im ursprünglichen Sinn) mit Minmal Synth und ein bisschen Tribal konsequent weiter. Die musikalischen Orientierungspunkte, die Silvia Konstance und Viktor L. Crux auf ihrer Bandcamp-Seite nennen, unter anderem Throbbing Gristle, Liasons Dangerouses, Einstürzende Neubauten, Soft Moon, Cabaret Voltaire, DAF – sie sind schon hör- oder erahnbar. Aber der Stil des Duos ist letztlich nur ihr eigener und ihre Bandbreite gewaltig. Hier beginnt es mit „La notte é oscura“ melodiös und tanzbar und endet mit „Sdoppiatrice di anime“ roh, heftig, experimentell.

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Elvis de Sade – Angelos Novus

Elvis de Sade sollte im April in München auftreten – leider verzögert sich auch die Aussendung der EP Angelus Novus wegen des Corona-Virus bis nach Ostern. Aber dann gibt es noch etwas Zeit zum Stöbern …

Eine Collage aus Samples, Noise, technoiden Beats und verklärten Pop-Melodien eröffnet das melancholische Grundgefühl einer Gegenwart. Eine Gegenwart, die in ihrem Überfluss einzig Melancholie und Sehnsucht evoziert. Weiterlesen

Am 28. März zelebrieren Musikfans weltweit den „International Piano Day“, an dem sich in den letzten Jahren tausende Künstlerinnen und Künstler beteiligt haben. Ins Leben gerufen wurde der Piano Day von dem Berliner Pianisten und Komponisten Nils Frahm. Seit 2015 wird dieses wunderbare Instrument immer am 88. Tag des Jahres – so viele Tasten hat ein Klavier – mit Konzerten und Workshops rund um die Welt gefeiert.

Auch wenn Klaviermusik live besonders ergreifend klingt und wir unsere musikalischen und kulturellen Lieblings-Events gerade nicht in Gemeinschaft genießen können … ist der Piano Day eine schöne Gelegenheit für einen Musik-Tipp rund um diese Klänge, die man in Zeiten sozialer Distanz und #stayathome auch gemütlich zu Hause erlauschen kann. Viele Künster*innen teilen online ihre Wohnzimmerkonzerte mit uns und lassen uns auf diese Weise das Klavier feiern. Piano Day @home – schnappt euch Kopfhörer und lasst diese schönen Kompositionen auf euch wirken!

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I love not man the less but nature more

nightwish-human-nature-coverGroße Dinge tun sich bei Nightwish, den finnischen Symphonic-Metal-Künstler*innen, denn für den 10. April ist das neue Album Human.:II:Nature. bei Nuclear Blast angekündigt. Fünf Jahre sind seit dem letzten regulären Album Endless forms most beautiful vergangen, das schon eine Nightwish-typische Wundertüte an Komplexität und Kreativität war und auf der ganzen Welt einschlug; unter anderem war es Nummer Eins der Albumcharts in Finnland und Tschechien und Nummer Zwei in Deutschland. Die dazugehörige Welttour war ebenfalls ein Triumphzug, woraus auch das Buch „We were here“ von Timo Isoaho entstanden ist (die deutsche Fassung ist in der Übersetzung von Tina Solda bei Edition Roter Drache erschienen und kann hier bestellt werden). Danach brachte die Band das Decades-Doppelalbum heraus, eine Best-of-Scheibe mit remasterten Versionen der größten Hits. Auch hier folgte eine Welttournee, das Konzert in Buenos Aires wurde auf der dazugehörigen Decades-DVD/Blu-ray verewigt. Ganz auf dem Trockenen saßen die geneigten Fans also nicht, doch jetzt ist es Zeit für brandneues Material. Schwarzes Bayern hatte die Gelegenheit, am 19. Februar bei einer Listening Session in einem Münchner Hotel das Album anzuhören und sich danach auch noch ein bisschen mit Sängerin Floor Jansen über das soeben Gehörte zu unterhalten. Weiterlesen

grabyourface  – Summer on Saturn (Remixes)

Grabyourface ist das Industrial-Electro-Projekt von Marie Lando. Im November hat Marie ihre EP Summer on Saturn veröffentlicht –  drei wunderschöne, intensive und emotionale Songs, die eine kalte und dunkle Atmosphäre erschaffen. Zum Titeltrack „Summer on Saturn“ gibt es jetzt eine brandneue EP mit Remixen von planetdamage, Skúr, Jean-Marc Lederman, Psychomorphosis, The Psychological Enhancement, DJ Sawtooth, Caustic, Covenant, Dead Agent und Black Death. Summer on Saturn (Remixes)  ist ein vielfältig klingendes Album, das die rohen Emotionen des Originals auf ganz unterschiedliche Weise einfängt. Ein anspruchsvolles und sehr gelungenes Gesamtkunstwerk spannender Interpretationen… „of the sleazy winter tune Summer on Saturn“, das sich Fans elektronischer Klänge nicht entgehen lassen sollten! Weiterlesen

KITE – „Tranås/Stenslanda“

KITE – da bedarf es bei uns nicht viel nachfragen, reinhören ist angesagt. Mit ihrer neuen Single „Tranås/Stenslanda + Hopelessly Unholy (orchestral version)“ (Vö. Februar 2020) lassen sie uns wieder in ihren KITE-Kosmos eindringen, viel Synthie gepaart mit Geschichten und Persönlichkeit. Marcus Malmström hat zu „Tranås/Stenslanda“ ein sehenswertes Video entworfen, inclusiver Liveaufnahmen vom KITE-Konzert in der Royal Opera in Stockholm.

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In This Moment – “The In-Between”

Mit „The In-Between“ präsentieren In This Moment den ersten Song ihres neuen Album Mother, das am 27. März 2020 veröffentlicht wird. Der 7. Longplayer der Band enthält insgesamt 14 Songs. Für zwei Songs holen In This Moment Lzzy Hale, Taylor Momsen und Joe Cotella mit ins Boot. Wie Mother klingen wird, gibt es hier zu hören – gut gemacht!

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 Totengeläut – „So dead“

Vor zwei Jahren haben Electro-Punk Produzent Björn Peng und Texterin & Sängerin Nogood Luna mit ihrem gemeinsamen Dark Wave-Projekt Totengeläut ihr erstes Album Aleppo  veröffentlicht. „So dead“ ist die aktuelle Single und wieder ein fantastischer Song! „So dead“ ist nicht nur wegen der umgebenden Melancholie „So sad“, sondern auch, weil es der letzte gemeinsame Song der Band ist – Nogood Luna hat das Projekt 2019 verlassen. Björn Peng hat zu „So Dead“ ein Video veröffentlicht – mit seiner Interpretation des Songs.

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Concavity – „Eyes that wander“

concavity

Concavity ist ein kanadisches Post-Punk-/Darkwave-Duo, das 2018 von Beth de Jong (Gesang, Gitarre) und Graham Bucci (Gesang, Elektronik) ins Leben gerufen wurde. „Eyes that wander“ befindet sich auf der aktuellen EP Eyes never know (Vö. 20.12.2019) und ist ein wunderbarer Ohrwurm. Tiefe, düstere Synthis treffen auf  kraftvolle, melodische Gitarrenklänge und werden von Beths traurig schönem Gesang  und Grahams Düsterstimme begleitet. Ein fantastischer Song und wir hoffen, dass der erste Longplayer der Band nicht mehr lange auf sich warten lässt!

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The Monotrones – Return of a cowboy

the-monotronesThe Monotrones stammen aus Dresden und setzen Dub- und Reggae-Sound mit minimalster Elektronik um und erschaffen so etwas für uns völlig Neues, weil man auch Einflüsse aus Punk und New Wave ausmachen kann. Die Musik von Stephan Rendke und Hans Kirschner klingt, als hätten Sigue Sigue Sputnik und Devo zusammen heftig gekifft. Man könnte das auch Kraftwerk-Reggae nennen. Weiterlesen