Science Fiction Kurzfilm: Zone Out

Wenn Philip K. Dicks Geschichten, David Lynchs Phantasien und Ex-Machina Realität werden

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Da war diese Künstliche Intelligenz namens „Benjamin“. Der Künstler und Informatiker Ross Goodwin und der Regisseur Oscar Sharp sind die Schöpfer von Benjamin. Goodwin und Sharp fütterten die KI mit Dutzenden Drehbüchern von Science-Fiction-Filmen, darunter Blockbuster wie Independence Day und I Robot, aber auch Fernsehserien wie Akte X oder alte Filme wie The last man on earth von 1964. Zudem gab man Aufnahmen von Gesichtern von Schauspielern dazu. „Benjamin“ legte los. Er dachte sich eine Filmrahmenhandlung aus.

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Film: Mantra – Sounds into Silence

Singen bis zur absoluten Entspannung

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„Chanten“, gemeinsam singen, ist mittlerweile weltweit ein Phänomen. Was früher weitab der emsigen, modernen Welt in Indien in sogenannten Ashrams stattfand, gibt es mittlerweile in der ganzen Welt. Die Regisseurin Georgia Wyss geht in ihrem Dokumentarfilm diesem Phänomen nach. Sie zeigt Menschen, tief in sich versunken, mit geschlossenen Augen und seligem Lächeln auf dem Gesicht. Jeder hat einen anderen Hintergrund, ein anderes Schicksal. Zu viel Arbeit, ausgebrannt, sich minderwertig fühlend, ungeliebt, den Frieden in Drogen oder Alkohol suchend. Die meisten haben rein zufällig die Chants für sich gefunden und eine Zusammenkunft namens „Kirtan“, das gemeinsame Singen.

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Film: Augenblicke: Gesichter einer Reise

La Grande Dame und der Streetart Künstler

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Der mittlerweile 35-jährige Streetart Künstler und Fotograf JR und die 90jährige Regisseurin Agnès Varda wurden irgendwann aufeinander aufmerksam. JR kannte Agnès Vardas Werk, und diese wurde wegen seiner geklebten überdimensionalen Gesichter und Augen auf ihn aufmerksam.Die Filmemacherin sprach ihn an, und nach einem Kennenlernen machten sie sich auf einen gemeinsamen Weg. Sie fuhren mit einem „Fotomobil“ (ein Transporter, der zum mobilen Fotolabor umgebaut wurde) in ganz Frankreich herum. Die beiden suchten nach großen Gebäuden, Wänden, Häusern, auf die man riesige, im Fotomobil fotografierte und danach ausgedruckte Bilder aufkleben konnte.

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Film: A quiet place

Ein lautloser Alptraum

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Gleich der Anfang erinnert sehr an The walking Dead: Eine Familie streunt durch Läden und schaut, was man noch gebrauchen kann, dabei gehen sie leise, ganz leise vor. Warum? Selbst das Tablettenfläschchen wird langsam umgedreht, damit die sich drehenden Pillen kein Geräusch ergeben. Die Erde ist ein stiller Ort geworden. Ein Großteil der Menschheit wurde durch mysteriöse Wesen vernichtet, die bei dem kleinsten Laut angreifen. Mittendrin ist eine Familie, die versucht zu überleben. Das mutet jetzt wie I am Legend an, wo ein einsamer Will Smith sich alleine durchschlagen musste, auch bedacht, keine Wesen anzulocken – die dort aber wenigstens nur nachts unterwegs waren.

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Film: 3 Tage in Quiberon

Von einer unglücklichen Frau

Romy

Ja, das waren die Siebziger und Achtziger Jahre, wo man in Kurhotels zwar im Bademantel herumsaß, salz-, zucker- und kalorienarm aß, auf Alkohol verzichtete, aber alles blickvernebelt war vom unentwegten Qualm von Zigaretten. Jahrelang schon begibt sich Romy Schneider (Marie Bäumer) regelmäßig zum „Herunterkommen“ (auf Deutsch: Ausnüchtern) in ein Luxushotel im bretonischen Kurort Quiberon, so auch hier, im Jahr 1981. Sie will sich eine Auszeit nehmen von hektischen Drehtagen, Party, Alkohol, Nikotin.

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Film: Arthur & Claire

Dinge, die man nicht vermisst

Arthur and Claire

Der Mittfünfziger Arthur stellt sich einem gleich zu Anfang als Grantler vor. Im Flugzeug vergrault er ein anhängliches Kind, beim Autoverleih hat er nicht sehr lange Geduld mit der überfreundlichen Sachbearbeiterin, im Hotel stellt er die einstudierte Höflichkeit am Empfang bloß. Arthur hat nur ein Ziel: Er ist todkrank und kommt nach Amsterdam, um seinem Leben in einer Klinik ein Ende bereiten zu lassen. Den letzten Abend seines Lebens möchte er einfach nur im Hotel gepflegt essen und einen schönen Rotwein trinken. Leider kommt ihm aus dem Nachbarzimmer Höllenlärm – ausgerechnet Death Metal! – entgegen. Gegen die Wand schlagen hilft nicht, wütend rennt er zur Tür und begehrt Einlass. Es öffnet ihm eine verheulte junge Frau, die gerade dabei ist, ein ganzes Glas Schlaftabletten zu schlucken. Da haben sich also zwei Lebensmüde im romantischen Amsterdam getroffen! Weiterlesen

Film: Wunder

Kleiner Major Tom

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August – „Auggie“ – Pullman (Jacob Tremblay) ist mit einem Gendefekt auf die Welt gekommen. Er hatte unzählige Operationen, die es ihm nach und nach ermöglichten, normal zu atmen, zu essen, zu sehen und zu hören. Leider ist sein Gesicht nach wie vor sehr stark entstellt, weshalb er nur mit einem Helm nach draußen geht. Auggie ist dennoch ein witziges, schlaues und liebenswertes Kerlchen mit einer tollen Familie. Seine große Schwester liebt ihn, seine Eltern (Julia Roberts und Owen Wilson) tun alles für ihn. Er wird zu Hause von seiner Mutter unterrichtet. Als er zehn Jahre alt wird, überlegen seine Eltern, ihn vielleicht doch auf einer öffentlichen Schule einzuschreiben, hier würde er mehr gefördert. Daraufhin kommt er in die fünfte Klasse an der Beecher Prep. Es ist natürlich schwer für ihn, sich in die Öffentlichkeit unter fremde Leute zu wagen, am liebsten würde er seinen Helm tragen. Augenscheinlich geht alles gut am ersten Tag, aber weh tut es, wenn einen keiner neben sich sitzen lässt oder wenn die Mitschüler ihn in den Pausen aus dem Weg gehen.

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Film: Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Auge um Auge

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Mildred Hayes (Frances McDormand) ist nicht vom Glück geküsst. Ihr Mann hat sie wegen einer 19-Jährigen verlassen, sie muss sich mit ihren zwei Kindern alleine durchschlagen. Bis noch etwas Schlimmeres das toppt: Ihre Tochter wird auf dem Nachhauseweg vergewaltigt und getötet. Das ist am Anfang der Geschichte schon sieben Monate her, aber Tag und Nacht das Wichtigste in ihrem Leben. Denn wie fühlt man sich mit der Erinnerung an das letzte, was man dem trotzigen Teenager hinterher geschrien hat: „Ich wünsch‘ dir, dass du unterwegs vergewaltigt wirst!“?

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Film-Event: Anne Clark – I’ll walk out into tomorrow

Metropolis entkommen

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Anne Clark schreibt seit mehr als 30 Jahren Musikgeschichte. Nun gibt es einen schönen Film über ihr Leben und Schaffen. Der Regisseur Claus Withopf hat sie zehn Jahre auf Tourneen, bei Bandproben, Videodrehs, Arbeiten mit ihren Musikern begleitet. Für ihn hat sie aber auch ihre persönlichen Fotoalben geöffnet, Stationen ihrer Kindheit und ihres Werdegangs gezeigt. Anne Clark – I’ll walk out into tomorrow läuft bundesweit ab dem 25.1.2018 in deutschen Kinos, manche Städte aber haben Anne Clark persönlich begrüßen können, in München fand dies im Monopol-Kino statt. Hier wurde vorab die Dokumentation gezeigt, anschließend kam Anne Clark auf die Bühne und stellte sich den Fragen des Publikums. Weiterlesen

Film: Downsizing

Auf die Größe kommt es an!

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Paul und seine Frau Audrey aus Omaha sind zwei ganz normale Menschen mit ganz normalen Bedürfnissen. Man möchte gutes Essen, ein größeres Haus, ein bisschen mehr Luxus. Leider wird ihnen der Kredit verweigert und dieses Glück verwehrt. Da erfahren sie von der Methode des Downsizing. Norwegischen Wissenschaftlern (toll in der Rolle Rolf Lassgård, den meisten als „Kommissar Wallander“ oder „Ove“ bekannt) ist es gelungen, Menschen auf ein Minimum zu schrumpfen, auf eine Körpergröße von ungefähr zwölf Zentimetern. Sie können sogar persönlich mit jemandem sprechen, der das hat machen lassen und nun happy ist. Denn als Kleiner verbraucht man weniger Ressourcen, generiert man weniger Abfall, und das Geld ist unverhältnismäßig mehr wert in „Leisureland“, dieser Miniaturwelt. Nach gutem Überlegen entscheidet man sich zu diesem Schritt. Weiterlesen