Bad hair day
Wie jedes Jahr sind die seit 1978 aktiven englischen Punk-Legenden Peter And The Test Tube Babies kurz vor Weihnachten in München zu Gast und liefern so eines der letzten Highlights des Jahres. Spannend ist natürlich, mit welcher Kostümierung sie heute auftreten werden, denn sie lassen sich stets etwas Besonderes einfallen. Im Vorprogramm sind Battleme dabei, die trotz vier veröffentlichter Alben Unbekannte für mich sind. Auf Wikipedia erfahre ich, dass sie zudem quasi die Hausband der bekannten Serie Sons of Anarchy sind, auch das ist an mir vorbeigegangen. Beim kurzen YouTube-Check präsentieren Battleme eine Art Americana-Blues, und ich frage mich, wie die beiden Bands zusammenpassen sollen. Weiterlesen


Du liebst Musik – Schwerpunkt Gothic und Metal mit den jeweiligen Untergenres – und möchtest darüber schreiben? Noch wichtiger – Du schreibst gern und hast da auch schon Erfahrung? Bei Konzerten ist Dir die Band auf der Bühne wichtig und nicht der ständige Biernachschub? Es macht Dir Spaß, in einem kleinen Team zu arbeiten und zu kommunizieren? Dann sollten wir uns kennenlernen! 
The Monotrones stammen aus Dresden und setzen Dub- und Reggae-Sound mit minimalster Elektronik um und erschaffen so etwas für uns völlig Neues, weil man auch Einflüsse aus Punk und New Wave ausmachen kann. Die Musik von Stephan Rendke und Hans Kirschner klingt, als hätten Sigue Sigue Sputnik und Devo zusammen heftig gekifft. Man könnte das auch Kraftwerk-Reggae nennen.
„Roots, bloody roots!“ Ich muss bei dem Titel einfach automatisch an Sepultura denken, auch wenn das fast ein wenig albern erscheint. Doch so daneben ist der Gedanke gar nicht, nur führt uns Roots hier nicht in den brasilianischen Regenwald, sondern ins äthiopische Hochland. Denn die Wurzeln von Sara Nuru, die als Gewinnerin der dritten Staffel von Germany’s Next Topmodel bekannt geworden ist, liegen in Äthiopien. Größer könnte der Kontrast kaum sein, denn aufgewachsen ist sie in der bayerischen Provinz. 

Wir schreiben das Jahr 2033. Ein Atomkrieg hat die Erde zerstört. Die letzen Überlebenden der Menschheit haben sich in den Untergrund der Moskauer Metro gerettet. Diese fungiert wie ein Atomschutzbunker. Luft- und Wasserfilter sorgen für Schutz vor der Radioaktivität an der Oberfläche. Die einzelnen Metrostationen haben sich unterdessen zu einer Art von Kleinstaaten entwickelt, in denen einige zehntausend Überlebende ihr voriges Leben mehr oder weniger aufrechtzuerhalten versuchen. Rubel oder Dollars sind jedoch bedeutungslos geworden. Die einzige Währung, die jetzt zählt, sind Patronen.