Eine Leiche mit Kilt

Eine kleine eingeschworene Gemeinschaft auf der Hebrideninsel Gigha wird aufgerüttelt. In der Nacht ist eine männliche Leiche mit Kilt an einer malerischen Bucht angeschwemmt worden, der Eigenbrötler Nicol findet sie und ist nicht erfreut darüber. Genauso wenig der Rest der Inselbewohner, die alle so ihre Eigenheiten und Geheimnisse haben. Also gilt es, diese Leiche unbemerkt verschwinden zu lassen, man will kein großes Aufsehen. Aber das ist nicht so einfach, wenn sich zwei neugierige Touristen in der Nähe befinden. Außerdem gibt es heimliche Zuschauer, die die Entsorgungsaktion etwas verkomplizieren. Weiterlesen

Blutende Nasen und ausgerissene Bäume

Ein Jahr ist nun vergangen, dass der Vater der 17jährigen Sydney gestorben ist. Seitdem lebt sie mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder alleine irgendwo am Rand einer unbedeutenden amerikanischen Kleinstadt. Sie ist nicht die beliebteste Schülerin, sie ist nicht die freundlichste Tochter, und lachen fällt ihr anscheinend schwer, höflich sein auch. Einzig und allein ihren kleinen Bruder liebt sie, und Dina, ihre beste Freundin, mit der sie in die gleiche Klasse geht. Das Verhältnis ist aktuell ein wenig getrübt, weil Dina seit Kurzem mit Bradley geht, den Sydney nicht ausstehen kann. Keine Angst, er sie auch nicht. Trotzdem wundert es Sydney, dass Bradleys Nase anfängt zu bluten, als sie ihn im Diner abschätzig anschaut.

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Corps Fleur haben sich 2019 gegründet und im letzten Jahr ihr grandioses Debüt Corps fleur (hier zur Review) veröffentlicht – sechs intensive und atmosphärische Songs mit düsteren Texten und Gänsehautmomenten. Ihr Sound ist eine Kombination aus Black Metal, Suicide Depressive Metal und Blackgaze. Die vier Musiker aus England beschreiben ihre Songs als „Musik, die in der Struktur einer griechischen Tragödie ähnelt“ – „ein Wirbelwind der Emotionen“.  Neues Material ist bereits in Planung, wir sind gespannt! In unserem Interview sprechen Austin, Luke, Steve & Rhys über die ersten musikalischen Erinnerungen, das Debüt Corps fleur und über ihre musikalischen Vorbilder & Einflüsse.

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Die Tanzwut kehrt zurück. Treffender hätte ein Album-Titel nicht ausfallen können. Und doch ist dieses Album mehr als einfach nur ein zehntes Studio-Album einer Formation, die zu den Pionieren der deutschsprachigen Rockmusik im mittelalterlichen Gewand gehört. Weiterlesen

The Brides of the Black Room feat. Ginger Khan – „Ambulance“

Dass man sich in Schweden auf ohrenschmeichelnden Synthie-Pop und generell gute elektronische Musik versteht, ist nichts Neues, aber immer wieder Quell für spannende neue Projekte. Aktuell lassen The Brides of the Black Room aufhorchen, ein Stockholmer Künstlerkollektiv, dessen Mitglieder ihre Identität geheimhalten. Bei Sänger Ginger Khan weiß man allerdings, dass sich dahinter Tom Åsberg verbirgt, der bis 2019 Sänger bei den ebenso mysteriösen Priest war. Das Kollektiv hat sich feinstem Synthie-Pop verschrieben und gerade seine erste, selbstbetitelte EP herausgebracht. Wir stellen euch heute daraus „Ambulance“ vor – natürlich mit eindringlicher Empfehlung. Weiterlesen

Kurvenreich

2010 begannen Twangmen, eine Band aus dem Westen von Österreich, in der klassischen Instrumental-Besetzung als Trio mit Bass, Gitarre und Schlagzeug. Mitten in der Albumproduktion zu Triskele and cascades fand die Erweiterung um Cello und Keyboard statt. Eine interessante Weiterentwicklung. Weiterlesen

Live, until you die!


Karla (Anke Engelke) und Stefan (Johannes Zeiler) feiern ihren 25. Hochzeitstag, ausgelassen, überschwänglich, im Kreis ihrer Freunde und Familie. Am selben Abend stirbt Stefan. Für Karla stürzt eine Welt ein, und dennoch muss sie die Familie zusammenhalten und vor allem die Bestattung organisieren. Diese soll eine große Sache werden, doch zuvor noch findet Karla einen Schlüssel zu einer Garage.

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Seit 2010 veröffentlicht Thomas Frühwacht mit seinem Solo-Projekt Earlyguard elektronische Klänge und verwebt in seinen Kompositionen minimale, abstrakte und klassische Ansätze. Abstracted ist die neueste Veröffentlichung des Dortmunder Künstlers. Das Album enthält 12 Solo Piano Stücke mit zurückhaltenden Melodien und lang anhaltenden Piano-Klängen, die sich langsam ausbreiten. Der Sound ist wunderschön, sparsam und intim und zeigt Earlyguards Gespür für eindringliche Klangstrukturen.
In unserem Interview spricht Thomas über den Klang seiner Musik, die ersten musikalischen Erinnerungen und über die Herangehensweise und Hintergründe seines musikalischen Schaffens. Weiterlesen