Wundervolle Wunder und schreckliche Geheimnisse

 

Riley Flynn hat etwas Furchtbares verursacht. Im Suff hat er ein Mädchen angefahren und getötet. Er war vier Jahre im Gefängnis dafür, tat Buße, las viele Bücher wie die Bibel, den Talmud und den Koran und kehrte letztendlich nach Hause zurück zu seiner Familie, den Eltern und dem Bruder auf der kleinen Insel Crockett Island an der Küste vor dem Bundesstaat Washington. Auf Rileys Rückkehr freut sich niemand außer seine Mutter, jeder weiß, was er getan hat. Weiterlesen

Caput Medusae – Deus Ex Machina

Das Underground-New-Wave-Duo Caput Medusae ist mit einer neuen Single zurück: Deus Ex Machina. Dieses Mal ist es wieder anders. Viele laute Gitarren, Gebrüll und Hooks.
Zwei Songs in verschiedenen Genres, die aber gleichzeitig irgendwie zusammengehören. Die einprägsame Post-Punk-Gitarrenhymne „Deus Ex Machina“ und der gespenstische ‚Trap-Wave‘-Dance-Track „Screamdance“.

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Gefühlvolle Interpretationen

Dave Gahan hat zusammen mit seinem langjährigen musikalischen Partner Rich Machin (Soulsavers) am 12. November 2021 ein neues Album veröffentlicht. Unter dem Titel Imposter nimmt Gahan uns auf eine ganz persönliche Reise mit. Die zwölf ausgewählten und neu interpretierten Songs umfassen verschiedene Genres und Zeitabschnitte, darunter zum Beispiel Stücke von Neil Young, Bob Dylan, PJ Harvey, Charlie Chaplin, Cat Power und Mark Lanegan. Weiterlesen

Prayer at the ruins

WSOBM_CoverDie Band White Snake of a Blackened Maze besteht aus den uralten Geschöpfen Wirogl und Wesdor, die den Menschen in Menschengestalt erscheinen. Eine Ewigkeit lang beobachten sie schon die Menschheit und haben viele Kriege und Königreiche kommen und untergehen sehen. Der Stamm der weißen Schlangen, dem Wirogl und Wesdor angehören, verbirgt sich im schwarzen Labyrinth der Weisheit. Ihr Debüt By the rivers of heresy ist ein Konzeptalbum, das sie den zahllosen Opfern der Religionskriege und der Unterwerfung für die Gottheit Amon widmen. Reichlich Mystik also, doch davon sollte man sich nicht verwirren lassen. Weiterlesen


Am 19. November 2021 erscheint die Neuauflage des erfolgreichen Winteralbums Winter Carols, erstmals veröffentlicht im Jahr 2006, von Blackmore’s Night.
Die 27 Songs umfassende Doppel-CD wurde im Spätsommer dieses Jahres sorgfältig remastered und enthält mit „Coventry Carol“ einen brandneuen Song. „Coventry Carol“ ist eine wunderschöne Interpretation des traditionellen englischen Weihnachtsliedes aus dem 16. Jahrhundert, von Candice Night und Ritchie Blackmore in einem neu arrangierten Soundgewand vertont. Auch die erfolgreiche Blackmore’s Night Weihnachtssingle „Christmas Eve“ darf auf dieser Neuauflage selbstverständlich nicht fehlen.

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Mit ihrem neuen Album Was kost die Welt liefern Versengold einen satirischen Blickwinkel auf unsere Gesellschaft – die aktuelle Single „Bella Schau“ beleuchtet die Welt der Astrologie und Horoskope nicht ganz ernst gemeint.

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Tödliche Spiele

 

Wer die Serie Squid Game ertragen hat, kann ruhig auch Alice in Borderland wagen. Ähnliche Idee, ähnliche Umsetzung, ähnlicher Kulturkreis – und doch ganz anders.

Da ist der junge Gamer Arisu, der noch zu Hause bei seinen Eltern lebt und eigentlich den ganzen Tag mit Spielen verbringt. Auch seine beiden besten Freunde sind nicht viel anders, sie daddeln in den Tag hinein. Doch eines Tages passiert ihnen etwas höchst Seltsames: Auf einem turbulenten Platz mitten in Tokio ist plötzlich niemand mehr da, sie sind ganz alleine, es fahren keine Autos, es laufen keine Menschen, es gibt keine Geräusche. Weiterlesen

Dieses verrückte kleine Ding namens Liebe

Es gibt einen tollen Film über Freddie Mercury und Queen, Bohemian Rhapsody, aus dem Jahr 2018. Rami Malek hat dafür sogar den Oscar für die männliche Hauptrolle bekommen. Doch seine Münchner Jahre sind in ungefähr zehn Minuten abgehandelt, und sie werden als die Jahre des Abkapselns von Queen dargestellt, Jahre, in denen Freddie hauptsächlich Alkohol und Drogen frönt und ansonsten nicht mehr richtig viel zustande bringt. Das ist reichlich ungerecht, fand Literatur-, Musikkritiker und Buchautor Nicola Bardola und begab sich auf Spurensuche in München.

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