Band der Woche/SMF: Monument of Misanthropy

Monument of Misanthropy (1)

Diese Woche kommt eine weitere Vorstellung zum Line-up vom Sick Midsummer Festival: Monument of Misanthropy (gegründet 2012). Auch diese Band stammt aus Österreich (Wien) und wird mit ihrem Brutal Death Metal dem Publikum die Frisuren durcheinanderbringen. Lassen wir mal George für seine Band sprechen, damit ihr vorbereitet seid auf das, was ihr euch am 8. Juli live ansehen könnt: Weiterlesen

News: Svarta mit erstem eigenen Musikvideo

Ein Jahr nach dem Erscheinen ihres aktuellen Albums Lethargie hat die österreichische Black-Metal-Band Svarta nun ihr erstes Musikvideo zum Song „Ausbruch“ nachgelegt. Drehbuch, Regie und Produktion wurde dabei von den Bandmitgliedern selbst übernommen; beim Dreh erhielten die vier Oberösterreicher Unterstützung des Genrefilm- und Undergroundmusiklabels Black Lava Entertainment. Das Ergebnis ist ein sehenswerter Kurzfilm:

Kultur: Street Art auf dem Streetlife Festival, 20./21.5.17, München

Tatsächlich auch etwas Street Art!

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Das Streetlife Festival auf der Leopoldstraße mit autofreier Zone und der Möglichkeit, sich entlang der Schwabinger Straße zu verlustieren, gibt es schon viele Jahre. Doch dieses Jahr gab es zusätzlich zu den altbekannten informativen Ständen, den Verkaufsbuden, den Salsa Tanzschulen, A Capella Bands, Fressständen aller Nationen und immer wieder Trinken, Trinken und nochmals Trinken auch ein kleines Happening von wirklicher Street Art auf diesem Streetlife:

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News: Saint Agnes – Doom aus East London

Saint Agnes aus East London ist ein Quartett um das Sänger-/Sängerinnen Duo Kitty Arabella Austen und Jon Tufnell. Seit ihrer Gründung 2014 veröffentlichten sie vier Singles und eine Live-EP, um ihren Status als eine der vielversprechendsten Live-Bands aus London zu untermauern.

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CD: King Dude – Sex

Besser als Sex

King-DudeIch muss ja zugeben, dass mich King Dude bislang nicht so richtig begeistern konnte, trotz vieler positiver Reaktionen in meinem Umfeld. Seinen vom Country inspirierten Neofolk-Stil, auch gern als Dark Americana bezeichnet, fand ich zwar nicht schlecht, aber es war eben nicht meine persönliche Baustelle. Auch seinen Auftritt beim WGT 2015 empfand ich als zu Neofolk-lastig, einfach zu viel einschläfernde Lagerfeuerromantik. Doch dann wurde mir das neue Album Sex empfohlen, auf dem sich King Dude erstmalig einem externen Produzenten anvertraut und somit zwangsläufig neuen Einflüssen gegenüber geöffnet hat. Zusammen mit T. J. Cowgill sei nicht nur ein neuer Sound entstanden, auch eine Bassgitarre soll massiv in die Musik von King Dude eingeflossen sein. Dementsprechend bin ich gespannt, wie Sex nun musikalisch ausfällt. Davon kann man sich außerdem auf dem kommenden Konzert am 07.06.2017 im Backstage höchstpersönlich überzeugen. Weiterlesen

Band der Woche/SMF: Among Rats

Among Rats Logo

Sick Midsummer Festival? Ja, genau, dieses Jahr zum achten Mal am Bäckerberg im schönen Österreich. Im Vorlauf dazu werden wir euch wieder die Bands vorstellen, die auf dem Ablaufplan stehen. Den Anfang machen die Lokalmatadoren Among Rats. Manuel hat sich unserem Fragenkatalog gewidmet und erzählt euch mehr über sich und seine vier Kollegen, die am 08.07. einen Heimvorteil genießen können. Weiterlesen

CD: The Legendary: Let’s get a little high

We are The Legendary, we play Rock ’n‘ Roll

Lets_get_a_little_high-Album-Cover-Front-Highdef-SquareVerehrte Freunde des Schweinerock, macht euch auf etwas gefasst. The Legendary, die 2014 in München gegründete Band um Sänger und Gitarristen Thorsten Rock, haben wir hier schon vorgestellt.
Jetzt geben die Jungs, die schon mit Tito und Tarantula auf Europatour waren, uns mit ihrem Debütalbum Let’s get a little high gepflegt was auf die Ohren. Im Opener „Rocket Ship“ stellen sie sich ganz in Motörhead-Manier mit den Worten „We are The Legendary, we play Rock’n’Roll“ vor, und sie versprechen uns nicht zu viel. Mit sattem Sound und eingängigen Melodien, die man schon ab dem zweiten Refrain mitsummt, machen sie ordentlich Laune. Weiterlesen

Buch: Tim Mohr – Stirb nicht im Warteraum der Zukunft

Too Much Future

Tim MohrWährend für die Punks im Westen das berühmte „No Future“ der maßgebende Schlachtruf war, weil sie durch die vorherrschende Massenarbeitslosigkeit und den Ausbildungsplatzmangel sowie einen drohenden Atomkrieg keine Perspektive sahen, hieß es für die Punks im Osten in der damaligen DDR dagegen „Too Much Future“, weil das gesamte Leben durch die verschiedenen Staatsorgane bereits vorausgeplant war. Freie Entfaltung und Selbstbestimmung waren kaum möglich. Die Unzufriedenheit und der Frust der Jugendlichen war ein idealer Nährboden für die Saat des Punk, die schließlich das verhasste DDR-Regime zu Fall bringen sollte.
In weitestmöglich chronologischer Reihenfolge berichtet Tim Mohr in Stirb nicht im Warteraum der Zukunft, wie es dazu kam. Durch Schicksale von Einzelpersonen und vielen großen und kleinen Ereignissen wird dieser wenig beachtete Teil der deutschen Geschichte lebendig. Er reicht von den Anfängen der Punkzeit bis in die 2000er Jahre hinein, weil Ostpunks nach dem Fall der Mauer das Gesicht Berlins und dessen Clublandschaft nachhaltig prägen. Das Berghain ist bis heute einer der berühmtesten Clubs weltweit. Weiterlesen