Crematory ist Unbroken – eine düstere Hommage an Vergänglichkeit, Liebe und Schmerz

Willkommen im Panoptikum der Finsternis: Die deutschen Gothic Metal Pioniere Crematory wagen erneut den Drahtseilakt im düsteren Nichts und veröffentlichten am 9. Januar ihre brandneue Single „The Downfall“.
Mit „The Downfall“ heißen Crematory nicht nur eine neue Dekade willkommen, sondern geben zudem einen ersten Ausblick auf das kommende Album Unbroken, das am 6. März über Napalm Records erscheint.
Die erste Singleauskopplung repräsentiert die Reinkarnation des düsteren Crematory Kosmos: Die unheilankündigenden einleitenden Klänge in Kombination mit Felix Stass‘ tiefer, rauer Stimme öffnen das Ohr des Hörers für das nachtschwarze Narrativ. Kraftvolle, schnelle Gitarrenparts erklingen in Symbiose mit tragenden Schlagzeuggrooves, erheben den Song zu einem wahren Ohrwurm: Crematory sind erneut in der Mitte der schwarzen Zeremonie angekommen.

Das neue Video zu “The Downfall”:

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Eine sehr leise Erinnerung …

Die Songs auf dem A Life Divided-Album Echoes drehen sich um die Endlichkeit und das Echo, das von uns bleibt. „Endlichkeit ist bedrohlich, wenn wir lieben und leben, aber sie kann auch tröstlich sein, wenn wir trauern, verletzt oder enttäuscht werden … es bleibt immer ein Echo, eine leise Erinnerung an das, was war“ sagt Frontmann Jürgen Plangger zu der am 31.01. erschienenen neuen CD. Weiterlesen

Ein kleines bisschen Horrorshow

Nein, hier kommt nicht Alex, wenn der Vorhang aufgeht, sondern die Bloodsucking Zombies From Outer Space aus dem extraterrestrischen Wien. Seit 2002 sind die Horrorfreaks bereits aktiv und haben neben diversen EPs acht Studioalben veröffentlicht, von denen das letzte All these fiendish things letzte Jahr erschienen ist. Waren die Anfänge noch recht Psychobilly-lastig, haben BZFOS das enge Genre-Korsett schnell gesprengt und mit erweiterten Horrorpunk-Einflüssen ihr ganz eigenes Genre Horrorbilly geschaffen. Heute Abend treten sie ohne Vorband auf, aber einen Anheizer haben sie ohnehin nicht nötig. Weiterlesen

Tausendundein Krach

Anthology of persian experimental music ist ein Re-Release. Die Originalausgabe von 2016 erschien nur digital, die Neuausgabe ist auch als CD erhältlich und um vier Bonustracks ergänzt. „Experimental music“ bedeutet hier vorrangig Ambient, Drone, Noise, Soundscape. „Persian“, das heißt, aus dem Iran – aber schon mit diesem Wort allein hatten einige Plattformen solche Probleme, dass der ursprüngliche Titel damals geändert werden musste, um dem Eintrag auf der Blacklist zu entkommen. Und wieder oder immer noch sind die Zeiten so, wie sie sind, leider. Das Album ist auch, wie es ist, unter welchem Titel auch immer – zum Glück.

Genre-Insidern sind vermutlich nicht alle der vertretenen Projekte unbekannt, Alphaxone und Xerxes the Dark haben bereits auf dem amerikanischen Label Cryo Chamber veröffentlicht (am 14. Januar ist dort auch das neue Alphaxone-Album Dystopian Gate erschienen). Für mich dagegen heißt es einfach Ohren auf und los.

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Seltsame Menschen und allerlei andere mysteriöse Wesen

the witcher„Das musst du unbedingt anschauen, das ist das neue Game of Thrones!“ – „Das ist wie Herr der Ringe, glaub mir!“ – „Du hast doch Vikings so geliebt? Schau unbedingt The Witcher an!“

So riet man mir. So tat ich. Obwohl es mich abschreckte, dass es vor der Serie ein sehr bekanntes Videospiel gab, geschaffen nach den zwar spannenden, aber recht einfach geschriebenen Romanen des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowski. Aber gleich die erste Szene fesselte. Der Held war schnell klar, und er gefiel. Es ist Geralt von Riva, ein Hexer, eine menschliche Mutation mit übernatürlichen Fähigkeiten. Er wird gerufen, wenn es gilt, ein Monster zur Strecke zu bringen, das bringt ihm Gold ein, das ist sein Lebensunterhalt. Am liebsten ist der Eigenbrötler alleine, nur mit seinem Pferd, mit dem er gerne das eine oder andere bespricht. Der langhaarige, schöne Held hat eines auf jeden Fall von ihm angenommen: Sein Grummeln klingt, wie wenn ein Pferd schnaubt. Viele Freunde hat Geralt nicht. In der Welt draußen ist er ein Aussätziger, die normalen Menschen verachten ihn ob seiner Kräfte, obwohl er ihnen immer wieder hilft.

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Wir brauchen einen Arzt!

Nachdem ich bei Demented Are Go leider verhindert war, eröffnen dafür The Brains aus dem kanadischen Montreal den sonst mittlerweile schon traditionellen Psychobilly-Start ins neue Jahr und beweisen, dass man auch ohne neues Album einfach mal auf Tour gehen kann. Bislang sieben Alben und eine EP in der Diskographie der seit 2002 aktiven Band liefern ohnehin genügend Material für eine gute Show. Das Vorprogramm bestreiten Troublemaker’s Riot, die mir bislang noch nicht vor die Bühne gelaufen sind, obwohl sie aus München stammen und bislang drei EPs rausgebracht haben. Lassen wir uns also überraschen, was der Abend so bringt.

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Tricor gründeten sich 2019 und spielen eine brillante Mischung aus Shoegaze, Cold Wave, Techno und Post-Punk. Ende des Jahres hat das Marburger Trio seine erste EP veröffentlicht und uns mit „Cigarettes“ einen besonders schönen und hartnäckigen Ohrwurm beschert. Christopher, Paul & Robert tüfteln bereits fleißig an einem Album, das dieses Jahr erscheinen wird und auf das wir schon sehr gespannt sind – ihre EP hat uns neugierig gemacht!

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Am 10.01. veröffentlichten The Boomtown Rats ihren ersten neuen Song aus dem kommenden Album Citizens of Boomtown, das am 13. März via BMG erscheint! Der Track „Trash Glam Baby“ wurde von Sir Bob Geldof höchstpersönlich geschrieben. Produziert wurde das Stück von Rats-Bassist Pete Briquette. Zu hören sind hier die Original Rats-Mitglieder Bob Geldof (Gesang), Pete Briquette (Bass), Simon Crowe (Drums) sowie Garry Roberts (Gitarre), die von Alan Dunn am Klavier und Darren Beale an der Gitarre unterstützt werden.

TBR Pic

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