Was ist denn plötzlich im Münchner Osten los?

9Der Leuchtenbergtunnel: ein Graus für jeden Autofahrer. Die Treppe zum Leuchtenbergtunnel: Bonjour Tristesse! Und plötzlich gibt es hier Farbe? Viel Farbe! Denn da gibt es auch Wände mit menschlichen Böhnchen, mit Riesenhänden, die ein Brot kneten, überdimensionale, leuchtende Tomaten und Weintrauben, resche Brezen und andere (kulinarische) Schmankerl. Das Gewerbegebiet rund um die Neumarkter Straße mutiert gerade zum Munich Art District, zu einem Stadtviertel, in dem Kunst im öffentlichen Raum für jeden erlebbar ist. Gleich eine S-Bahnhaltestelle nach dem Ostbahnhof ist das. Dass dort Street Art-mäßig was los ist, weiß man, aber dass sich fast einen Steinwurf weiter auch etwas entwickelt, wissen die Wenigsten. Begleitet mich doch auf meinem kleinen Kunst-Spaziergang! Weiterlesen

Brutal avantgardistisch

TMD_CoverUnd das ist durchaus wörtlich zu verstehen. Die Holländer The Monolith Deathcult haben mit V3-Vernedering den finalen Teil ihrer Trilogie veröffentlicht. Sie haben ihren Technial Death Metal schon zuvor in Sachen Brutalität und Geschwindigkeit ausgereizt, scheuen Industrial-Einflüsse nicht und wagen nun einen weiteren Schritt in Richtung Avantgarde. Das geht hin bis zu Frosch-ähnlichem Gesang, den man eher vom Grindcore her kennt, wie beispielsweise von der Band Gutalag. Perfekt wird das alles beim Video zu „Gone sour, doomed“.

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Der Tod geht um

1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen anfangs widerwillig gemeinsam zu ermitteln. Daneben haben sie beide ihre eigenen privaten oder beruflichen Hindernisse, die es zu bewältigen gibt. Weiterlesen


Hello Buffalo is calling! Hearts & Hand Grenades beschreiben ihren Sound als „New Modern Rock“. Klingt spannend – finden wir auch, Sängerin Stephanie hat sich unseren Fragen gestellt.
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Division:Dark ist eine internationale, musikalische Elite, die bombastischen Industrial-Metal entwickelt und diesen auf eine neue Ebene einer anspruchsvollen Brutalität und Eingängigkeit bringt. Die Welt wird elektrisiert! Es ist ein Zusammentreffen weltweit hochkarätiger Musiker, welche die musikalische Essenz immer wieder neu erscheinen lässt, aber dennoch dem Stile von Division:Dark treu bleibt – hart, schwarz, melodiös, verführerisch und leidenschaftlich! Weiterlesen

Onism ist ein Darkwave-Musikprojekt, das im Februar 2020 von Lupe und Luna ins Leben gerufen wurde. Es ist der Versuch zweier Menschen, die Erkenntnis auszudrücken, dass wir als Menschen endlich sind. Lupe und Luna wurden in Athen, Griechenland, geboren. Sie sind beide ausgebildete Sänger*in und Vocal Coaches und spielen auch Klavier. Weiterlesen

Dreampop mit Eruptionen

CHIVVY_AlbumCHIVVY – das ist ein Trio aus dem schwedischen Göteborg, das nach drei Singles mit dieser selbstbetitelten Scheibe sein erstes Album vorlegt. Erfahrung haben die drei schon als The Tape gesammelt und 2015 die EP Winter Cave veröffentlicht. Jetzt hat man den Sound ein wenig erweitert – vom reinen Indie-Dreampop hin zu mehr Bombast, mehr Elektronik, auch wenn der träumerische Ansatz bleibt – und beim schwedischen Label Novoton angedockt. Novoton ist übrigens eine hervorragende Adresse für alle, die das Besondere suchen, It’s for us und Memoria sind dort zum Beispiel unter Vertrag, Katharina Nuttall, aber auch ruhigere und schwer einzuordnende Sachen. Besondere Acts eben.
Die ersten drei Singles von CHIVVY haben in erweiterten Indie-Kreisen schon Aufmerksamkeit erregt, und ich bin jetzt sehr gespannt auf das vollständige Album. Weiterlesen

Wenn eine eine Kreuzfahrt macht …

Ines möchte endlich die Beziehung zu ihrem älteren und noch dazu verheirateten Freund beenden, da kommt die von ihrer Mutter gebuchte Nordseekreuzfahrt gerade recht. Oder man könnte auch sagen, was tut frau nicht alles, um den Gedanken zu entfliehen? Die Aussicht auf zwei Wochen mit Muttern auf engstem Raum ist nicht die Erfüllung ihrer Träume, aber die Hoffnung auf Abstand von Günther ist dringend nötig. Das Schiff erweist sich als manchmal nervenaufreibend, wobei Ines‘ Mutter das kleinste Übel ist. Es gibt so viel zu beobachten, v.a. die vielen Passagiere: von bewegungsunwillig bis zu -süchtig, von alt bis jung, von abenteuerlustig bis ausflugsunwillig. Und da gibt es noch Johann, der könnte sich zu einem Lichtblick entwickeln, nach der Alpenglühn-Party ist er nicht mehr ganz so unsympathisch. Und doch flammen immer wieder die Gedanken an Günther auf. Weiterlesen