Unterwegs: Münchner G‘schichten: Die Ost-West-Friedenskirche

Vom Väterchen Timofej und seiner Frau

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Es war einmal …Timofej Wassiljewitsch Prochorow. Väterchen Timofej kam Anfang der 50er Jahre mit seiner Frau Natascha aus der Ukraine nach München und ließ sich im damaligen Oberwiesenfeld nieder.
Wie kam er auf diese Idee? Während des Zweiten Weltkriegs hatte er angeblich eine Marienvision. Er erhielt den Auftrag in den Westen zu gehen, um dort eine Kirche zu bauen.

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Kultur: Münchner G‘schichten: Das Olympiadorf

Graffiti und Grauen

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1972 kam Glamour nach München, man schaffte es, die Olympischen Sommerspiele in die bayerische Landeshauptstadt zu holen. Zu diesem Anlass bekamen die Münchner eine U-Bahn – und das Olympische Dorf. In manchen Reiseführern und selbst in München-Blogs wird das Olympiadorf mittlerweile als Graffiti-Hotspot aufgeführt.

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Unterwegs: Münchner Gschichten: Graffiti gegen Graffiti

Geht der Plan auf?

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Seit ein paar Jahren gibt es auf dem ehemaligen Rodenstock-Gelände im Dreimühlenviertel einen hochwertigen Wohnblock. Die Anwohner waren entsetzt, dass nun Yuppies einziehen würden und Gentrifizierung stattfände. Aber man hat sich weitgehend arrangiert, es wohnen doch auch weitgehend normale Leute dort. Nichtsdestotrotz hört das Haus nicht auf, eine Zielscheibe von Gentrifizierungsgegnern zu sein. Immer wieder wird die Fassade besprüht und beschmiert. Sogar auf den Fenstern des dortigen Kindergartens wurde eine Botschaft hinterlassen: „Verreck!“ Übel! Die Eigentümerin des Gebäudes, die Versicherungskammer Bayern, hat sich nun etwas ausgedacht, denn immerhin ist die Reinigung der Außenwände auch nicht gerade billig, von den Klagen der Bewohner und Ladeninhaber im Erdgeschoß ganz zu schweigen. Man könne doch Graffiti gegen Graffiti einsetzen.

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Kultur: Schloss Blutenburg und seine Ausstellungen

Die Gebrüder Grimm und das Schloss

 

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Die Blutenburg ist ein ehemaliges Jagdschloss im Westen Münchens, Obermenzing, gelegen. Das wunderhübsche spätgotische Bauwerk wird von der Würm umflossen. Ein schöner kleiner See direkt davor, mit allerlei Getier wie Enten und Schwänen und eine hübsche Schlossgaststätte machen das kleine Schloss zu einem Kleinod, zu einem noch nicht ganz so überlaufenen Ausflugsziel. Man kann sich die Anlage von außen und vom Innenhof aus ansehen, kann einen Abstecher in die Schlosskapelle machen oder der Internationalen Jugendbibliothek einen Besuch abstatten.

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Diese hat hier besondere Räume eingerichtet: das Michael-Ende-Museum, den James-Krüss-Turm, das Erich-Kästner-Zimmer und das Binette-Schroeder-Kabinett. Hier ist auch gleich der Bogen gespannt zum Thema, weswegen ich mich auf den Weg zur Blutenburg gemacht habe: Die Ausstellungen „So leben sie noch heute – Europa illustriert die Grimms“ (bis Ende Oktober 2019 zu sehen) sowie „Bunt ist es hinter den sieben Bergen. Illustrationen zu Grimms Märchen aus sieben Jahrzehnten“ (bis 29. September). Weiterlesen

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Münchner G’schichten: Der Großvater des Märchenkönigs: Ein Streetart-Projekt

Ein König im Untergrund

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König Ludwig II., unseren Kini, den „Märchenkönig“, kennt weltweit fast jeder. Sein Großvater Ludwig I. ist außerhalb Bayerns dagegen weit weniger prominent – zu unrecht. Hat er in München doch an fast jeder Ecke seine Spuren hinterlassen. Geboren 1786 in Straßbourg, gestorben 1868 in Nizza, war er König von Bayern von 1825 bis 1848. Er war Zeit seines Lebens nicht der Schönste, hatte aber eine schöne Frau bekommen und mit ihr neun Kinder. Zusätzlich hatte er noch das eine oder andere Gspusi. Eines davon, eine schöne Dame namens Lola Montez, wurde ihm sogar zum Verhängnis.

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Reisebericht: Punk in Thailand 4/4

Für immer Punk – Part 4/4

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Immortal Bar, Bangkok

Typhoon, den wir in der Mohawk Bar kennengelernt hatten, hat uns sein Kommen schon angekündigt, und so machen wir uns mit dem Taxi auf zur Immortal Bar. Nicht weil wir so dekadent sind, sondern weil das der einfachste und zugleich billigste Weg ist. Dort angekommen sehen wir ihn gerade noch mit zu Spikes gestylten Haaren in den 7Eleven ums Eck reinstolpern, also lauern wir ihm erst auf und holen uns dann auch noch ein Kaltgetränk. Vor der Immortal Bar treffen wir auf seine Freunde von der Band Chaos Of Society. Die Jungs haben schicke bunte Irokesenhaarschnitte, keine Ahnung wie das bei der Luftfeuchtigkeit hier hält. Überhaupt ist gutes Styling wichtig, mit ihren Nietenwesten sehen sie aus, wie man sich gute Punks eben vorstellt. Typhoon trägt sogar eine Lederjacke trotz der Wärme, wir haben nachts noch ca. 28° Celsius. Weiterlesen

Reisebericht: Punk in Thailand 3/4

Für immer Punk – Part 3/4

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Jools Bar, Bangkok

Praktischerweise liegt Jools Bar in Laufweite von der legendären Khao San Road, in deren näherer Umgebung ohnehin die meisten Traveller ein Zimmer beziehen. Ein kurzer Weg über die Khlong-Brücke Richtung Nordosten, und dann fällt mir auch schon das große Punks-not-dead-Poster an der Wand ins Auge. Es gibt einen kleinen Außenbereich mit zwei Tischen, und drinnen einen kleinen englischen Pub mitsamt „Beer on tap“, den obligatorischen Tresenhandtüchern, ein paar Barhockern und zwei, drei weiteren Tischen. An den Wänden hängen jede Menge Konzertplakate, Plattencover und Picture-LPs. Sogar einige signierte Devotionalien sind dabei. Weiterlesen

Reisebericht: Punk in Thailand (2/4)

Für immer Punk – Part 2/4

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Blah Blah Bar, Pai

Pai ist eigentlich als alternatives Hippie-Städtchen bekannt, aber zum Glück nicht ausschließlich. Die Blah Blah Bar in Pai ist leicht zu finden, nur ein paar Meter vom Walking Street Nachtmarkt entfernt und kaum größer als ein kurzer Schiffscontainer. Die Seite und die Front lassen sich aber öffnen, so dass es trotzdem nicht beengt wirkt. Sie ist toll dekoriert, jede Menge Poster, Plattencover, kleine Schnipsel und Antifa-Aufkleber, und über der Bar hängt eine große Batcave-Fledermaus. Ich bin begeistert und fühle mich sofort wie Zuhause. Weiterlesen

Reisebericht: Punk in Thailand (1/4)

Für immer Punk – Part 1/4

Wenn ich auf Reisen bin, werden vorher die Einzelstationen der Reiseroute standardmäßig auf Gothic, Punk, Rockabilly, Psychobilly und Metal abgeklopft. Auf Subkultur im Ausland bin ich immer neugierig. Manchmal hat man dabei Glück und wird fündig, manchmal eben auch nicht. In Chiang Mai entdecke ich die Mohawk Bar, und am letzten Abend ist in Bangkok im Metal-Club Immortal scheinbar eine Hardcore Show. Na bitte!20181102_211148 Weiterlesen

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Unterwegs: Münchner G’schichten: Die weiße Rose

Wahrlich coole Geschwister

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Der Sommer geht dem Ende zu, die Schule hat wieder angefangen, bald beginnt das neue Semester an der Uni. Dort, am Geschwister-Scholl-Platz, wird traditionell gefeiert, Sand aufgeschüttet, um Strand zu simulieren, oder einfach nachts mit dem Wasser vom herrlich beleuchteten Brunnen sein erhitztes Gesicht abgekühlt.

Ob jeder weiß – vor allem die Neulinge an der LMU – was es mit diesem Platz und Gebäude auf sich hat?

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