Schwarz-Weiß und doch kunterbunt!
Lesie ist ein griechischer Künstler, der seit einigen Jahren in München lebt und arbeitet. Zuerst ist er mir aufgefallen durch seine Arbeiten, in denen die Figuren, die er an die Wände bringt, meist etwas auf dem Kopf tragen, ein Krönchen, einen Trichter, ein Hütchen, einen Punkt, Strahlen. Derzeit erzählt er gerne Stadtgeschichten. Sie sind, wie auch seine anderen Arbeiten, in Schwarz-Weiß gehalten. Weiterlesen




Der Münchner Osten hält viele schöne und interessante Orte bereit. Einer davon ist der Friedhof Haidhausen, der erstmals 1315 erwähnt wurde und schon 1670 überbelegt war, 1741 wurde er nach Norden erweitert. Zeitweise besaß Haidhausen zwei Friedhöfe. Der „untere“ Friedhof an der Seerieder Straße wurde 1772 angelegt und 1825 aufgelassen, nachdem inzwischen der „obere“ Friedhof bei der Kirche neuerlich vergrößert worden war. 1854 erfolgte anlässlich der Eingemeindung von Haidhausen die Übernahme des Friedhofs durch die Stadt München. Der Beerdigungsbetrieb wurde am 1. Januar 1944 eingestellt. Im Hinblick auf den Gräbermangel im Osten der Stadt und des voll belegten Ostfriedhofs konnten ab Juli 1955 wieder Gräber zugewiesen werden. Eine wechselvolle Geschichte, die vor Ort entdeckt werden kann. 




