Schwarz-Weiß und doch kunterbunt!

 

Lesie ist ein griechischer Künstler, der seit einigen Jahren in München lebt und arbeitet. Zuerst ist er mir aufgefallen durch seine Arbeiten, in denen die Figuren, die er an die Wände bringt, meist etwas auf dem Kopf tragen, ein Krönchen, einen Trichter, ein Hütchen, einen Punkt, Strahlen. Derzeit erzählt er gerne Stadtgeschichten. Sie sind, wie auch seine anderen Arbeiten, in Schwarz-Weiß gehalten. Weiterlesen

Frauenpower in Giesing

Vor Kurzem hatte ich euch auf ein Event am Kolumbusplatz hingewiesen (KLICK). Nun konnte ich mir das Ergebnis ansehen, es ist wunderschön geworden! Das Frauen-Street-Art-Kollektiv „Munich Wallflowers“ hat sich einen Brückenpfeiler am Kolumbusplatz vorgenommen. Das Thema war Giesinger Frauen zu ehren. Weiterlesen

Die Oktopus Kra(n)kenschwestern


Eine Münchner Tageszeitung stellt in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder Stadtviertel vor. Als Hadern dran war, wurde ich positiv überrascht: Hier gibt es ein kleines Graffiti-Kleinod, das ich noch gar nicht kannte! Und zwar hat der Münchner Künstler Lion Fleischmann hier das Wasserversorgungshaus der Stadtwerke München auf dem Max-Lebsche-Platz in Großhadern verschönert. Weiterlesen

Ein fast vergessener Ruheort

20250824_125123Der Münchner Osten hält viele schöne und interessante Orte bereit. Einer davon ist der Friedhof Haidhausen, der erstmals 1315 erwähnt wurde und schon 1670 überbelegt war, 1741 wurde er nach Norden erweitert. Zeitweise besaß Haidhausen zwei Friedhöfe. Der „untere“ Friedhof an der Seerieder Straße wurde 1772 angelegt und 1825 aufgelassen, nachdem inzwischen der „obere“ Friedhof bei der Kirche neuerlich vergrößert worden war. 1854 erfolgte anlässlich der Eingemeindung von Haidhausen die Übernahme des Friedhofs durch die Stadt München. Der Beerdigungsbetrieb wurde am 1. Januar 1944 eingestellt. Im Hinblick auf den Gräbermangel im Osten der Stadt und des voll belegten Ostfriedhofs konnten ab Juli 1955 wieder Gräber zugewiesen werden. Eine wechselvolle Geschichte, die vor Ort entdeckt werden kann. Weiterlesen

Der freie Adler


Im Juli war ich wegen des Graffiti-Events Neue Murals unter der Brudermühlbrücke unter der Brudermühlbrücke unterwegs. Völlig unvermutet bin ich auf den Meister selbst, auf WON ABC gestoßen, der sich hier abseits des Projekts, weswegen ich unterwegs war, an die Arbeit gemacht hat. Ich konnte ein wenig mit ihm sprechen und habe mich seitdem darauf gefreut, dass die Arbeit – ein Riesenwerk, ein Mammutwerk – vollbracht sein würde. Nun ist es soweit! Am 13.9.2025, kurz vor WONs 58. Geburtstag, war Pressetag, und in der Printpresse sowie in den sozialen Medien wurde berichtet. Weiterlesen

Zeitgenössische Architektur und Kunst

Ein schöner Augusttag im Osten von München. Erst Urbanart am Münchner Ostbahnhof (s.a. Link) und dann mit dem Bus Richtung Berg-am-Laim Straße. Die Macherei steht auf dem Plan. Hier wurde zeitgenössische Architektur für Menschen und Unternehmen entwickelt, die etwas Neues schaffen wollen, und eine Statue, die Interesse weckt.

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Ein fast perfektes Café



Das Trafohäuschen am Wensauerplatz habe ich an einem recht schönen, sonnigen Tag aufgesucht. Doch nach ein paar wenigen Minuten hat es leicht zu regnen angefangen, genau als ich an der Seite mit der Aufschrift „Café Exter“ stand. Schade, dass dieses süße Häuschen kein echtes Café war, das wäre perfekt gewesen! Weiterlesen

Immer des G‘schiß mit dem Wiesn-Tisch!

Da ist es wieder! Das alljährliche Wiesnbild der ADKCREW, „Der blaue Vogel“, ist da. Seit etlichen Jahren bringen die Blauen Vögel eine Art satirisches Gemälde über die bevorstehende Wiesn, mit aktuellem Bezug, an die Wand. Dieses Mal ist allein schon die Art und Weise, wie sie das Bild präsentieren, äußerst witzig: Das Bild ist dargestellt an der Mauer wie ein großes Bild im goldenen, verschnörkelten Rahmen, wie er in der Alten Pinakothek hängen könnte.

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Der Engel von Augsburg

Von Agnes Bernauer hat man meist irgendwann in der Schulzeit mal gehört. Wer war sie? Sie war eine Baderstochter aus Augsburg, die den bayerischen Herzog Albrecht III. liebte. Da die Verbindung nicht standesgemäß war, heirateten sie heimlich. Albrechts Vater, Herzog Ernst, sah die Erbfolge des Herzogtums durch die Verbindung zu einer unstandesgemäßen Frau gefährdet. Er befürchtete, dass Agnes die politische Ordnung stören könnte. Nach einem Streit zwischen Vater und Sohn und der Ankunft von Agnes in Straubing ließ Herzog Ernst Agnes Bernauer am 12. Oktober 1435 durch Henker von einer Brücke in die Donau stoßen. Sie ertrank.

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Ohne Bienen ist alles schwarzweiß

 

Cassie Tumlinson/Catu ist eine amerikanische Künstlerin/Street Artist, die derzeit in München ansässig ist. Gut für uns, denn sie hat hier schon viele schöne Spuren hinterlassen! Unter der Brudermühlbrücke, in Harlaching, im Olympiapark anlässlich des „Sommernachtstraum“ und hier am St.-Quirin-Platz. Cassie hat hier mit Greencity e.V. zusammengearbeitet. Dieses Wandbild zeigt die entscheidende Rolle, die Bienen in unserem Ökosystem spielen. Weiterlesen