Frollein Tod berichtet
… aus ihrem Arbeitsalltag und lässt uns auch Anteil haben an ihrem Privatleben. Judith Brauneis war noch sehr jung, als sie sich entschieden hat, „Frollein Tod“ zu werden. Sie folgte dem Ruf des Todes, der sich scheinbar mit ihr anfreunden wollte, und richtete sich in der Pathologie der TU München ein. Fachlich, sachlich, aber ebenso locker und mit einer extra Prise Humor erzählt die Leichenpräparatorin von ihrer Arbeit mit den Toten und wie sie dadurch zu ihrer wahren Bestimmung fand. Frau Brauneis schildert offen und einfühlsam, wie sie in ihrer begleitenden Tätigkeit als Notfallseelsorgerin stark genug wurde, Tragödien ins Gesicht zu blicken und sanft genug, denen, die leiden, Unterstützung und Mitgefühl zu schenken. Weiterlesen





Als gerade einmal 15-Jähriger gründet Sascha Tayefeh 1989 in Koblenz die Gothic-Band Ghosting zusammen mit Andreas Rudel, denn die wenigen damals erhältlichen Platten von The Cure, The Sisters of Mercy und Dead Can Dance hatte er schon totgenudelt. Neue Musik zu entdecken ist ohne das noch nicht existente Internet sehr schwierig, also macht Sascha diese kurzerhand selbst. Der Auftritt in seiner Stammdisco bringt direkt einen Plattenvertrag mit Glasnost Rec./EFA, und das Debütalbum Romantic Death wird von Bruno Kramm (Das Ich) aufgenommen. Das Best-Of-Album Black Pearls, das über Alice in… veröffentlicht worden ist, zeichnet die weitere Entwicklung nach.
Die ukrainische Punkband Beton (Бетон) aus Kyjiw hat inmitten des russischen Angriffskrieges eine Cover-Version des Punk-Klassikers „London Calling“ von The Clash aufgenommen und dabei den Text auf die aktuelle Situation angepasst. Das Ergebnis heißt nun „Kyiv Calling“ und löst gerade im Zusammenhang mit den erschütternden Originalaufnahmen im Video Gänsehaut aus.