CD: The Cranberries – In the end (Vö. 26. April 2019)

Wahnsinnsgeschenk für Fans

The_Cranberries_In_The_End_Cover Am 15. Januar 2018 starb völlig überraschend die nur 46-jährige Dolores O’Riordan, Sängerin und Songschreiberin der irischen Band The Cranberries, die es immerhin seit 1989 gibt. An ihrem ersten Todestag veröffentlichte nun die Band die Single „All over now“, man kann es auf YouTube hören und sehen. Das dazugehörige (Abschieds-)Album In the end kommt im April heraus.

„All over now“, dieses kleine Video mit typischem Cranberries-Sound, ist ein animiertes Zeichentrickfilmchen, das einem ähnlich zu Herzen geht wie seinerzeit Mobys „Why does my heart feel so bad“. Eine junge Frau ist unterwegs, alleine, einsam, schlägt sich durch manche Unwägbarkeiten, Nacht, Nebel, Regen, hat Erinnerungen an eine Übernachtung in einem Hotel, in dem sie ins Waschbecken geblutet hat, um am Ende ihres beschwerlichen Weges an eine Tür zu klopfen, aufgemacht zu bekommen und eine etwas ältere Dame umarmen zu können und herzlich aufgenommen zu werden.
Fans schreiben in den sozialen Medien, wie ironisch dieser Clip endet. Schließlich und endlich war es in einem Hotel in London, wo Dolores Leben endete. Sie, die jüngste von sieben Geschwistern, scheint wohl auch ein Problem mit ihrer Mutter gehabt zu haben, und das Ende des Videos ist diesbezüglich ein Happy End. Weiterlesen

CD: The Fictionplay – Tohu Bohu

Grooviger Alternative Rock

Statt Mozart und Sachertorte gibt es heute mal Alternative Rock aus Österreich serviert. The Fictionplay haben mich mit ihrem vor Kurzem erschienenen Video angefixt und richtig Lust auf ihr neues Album gemacht. Obwohl schon seit fast sieben Monaten veröffentlicht, erwies sich das Alternative Rock Album Tohu Bohu auch heute noch als eine gute Entscheidung. Weiterlesen

CD: Forever Still – Breathe in colours

Ab in die Zukunft

Auf die Dänen, fertig, los! Inspiriert von einer postapokalyptischen Welt like Blade Runner reisen die Newcomer Forever Still mit ihrem Silberling Breathe in colours in neue Welten. Dies wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben reingehört.

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CD: Aesthetic Perfection – Into the black

Tanzalarm!

AP_ITB_CDUnter dem eigenen Label, mit dem eigenen Industrial-Pop-Gemisch und tatkräftiger Unterstützung von Richard Z. Kruspe (Rammstein), Jinxx (Black Veil Brides), Mick Kenney (Anaal Nathrakh) und Krischan Wesenberg (Rotersand) hat Aesthetic Perfection alias Daniel Graves eine neue CD herausgebracht: Into the black. Der 2014er Silberling Til death hat lange Zeit bei mir im Player rotiert, mal schauen, was der neue so zu bieten hat. Weiterlesen

CD: Eluveitie – Ategnatos

Auf zu neuen Ufern

1000x1000Stolze fünf Jahre ist es her, dass die Schweizer von Eluveitie ihr letztes Album Origins rausbrachten. Zwischendurch gab es eine neu gemasterte Slania-Platte und 2017 die Evocation II – Pantheon, um den Fans die lange Wartezeit zu versüßen. Weiterhin hat Frontmann Chris massive Mitgliederumsetzungen hingenommen und sich fast durchgängig ein neues Team zur Seite gestellt. Ihr Neuling Ategnatos ist seit Kurzem im Handel.
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CD: Mike & The Mechanics – Out of the Blue

Alt und doch neu und immer wieder gut

MikeAndTheMechanics_OutOfTheBlue_AlbumArtwork_px1000Mike Rutherford, für ein Kind der 70er und 80er Jahre klingeln da alle Genesis-Glocken. Aber Rutherfords Erfolg beinhaltet auch die erfolgreiche Arbeit als Solokünstler und ab 1985 als Kopf von Mike & The Mechanics, die mit vielen Hits das Rock-Pop-Geschäft erweiterten. Das waren großartige Ohrwürmer und herrliche Gitarrenpassagen. Es entstanden acht Alben mit einprägsamen Hooklines, damals unterstrichen von den Gesangsparts von Paul Young und Paul Carrack. Das Schöne ist, dass die Melodien mit aussagekräftigen Texten verbunden wurden, allerdings habe ich das erst so richtig mit der neuesten Veröffentlichung der Band wahrgenommen: Out of the Blue. Vielleicht gibt es noch mehr zu entdecken. Weiterlesen

CD: Il Giardino Violetto – Il Giardino Violetto

Violett = Tod

a0886922574_10Der Spruch “manchmal kommen sie wieder” könnte nicht zutreffender sein als bei meiner heutigen Review. Ein Fossil der italienischen Dark-Wave-/Gothic-Rock-Szene veröffentlichte dieser Tage das neue, lang herbeigesehnte Album Il Giardino Violetto über Bandcamp. Begonnen hat die Band Il Giardino Violetto bereits im Jahre 1988 in Rom als der New Wave abebbte und der Dark Wave seinen Einzug erhielt. Ihr Debüt Dance Macabre aus dem Jahr 1989 zählt bis heute zu einem der einflussreichsten Alben aller Zeiten für mich. Als mir die aktuelle Veröffentlichung zur Besprechung angeboten wurde, zuckte nicht einmal eine Wimper. Voller Freude lauschte ich dem Dargebotenen, hier sind meine Eindrücke für euch. Weiterlesen

CD: Schiller – Morgenstund

Klangwelten

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Das neue Album des Ambient-Meisters war gerade einmal eine Woche auf dem Markt, als die Meldung kam: Schiller ist mit dem neuen Album in die Charts eingestiegen. Und das nicht nur irgendwie, sondern direkt auf Platz 1. Somit hat Christopher von Deylen die Pole Position inzwischen für 6 von 10 Alben geholt. Respekt an dieser Stelle und herzlichen Glückwunsch. Nun ist es aber auch höchste Zeit, euch sein neues Werk Morgenstund endlich vorzustellen. Weiterlesen

CD: Russkaja – No one is illegal

Multikulturelle Message und viel positive Energie

Am letzten Fteitag im März wurde es noch mal richtig heiß – die russische Combo Russkaja ist zurück und läutete mit ihrem Sound den Sommer ein. Die wienerische Band hat jedoch eine wichtige Message im Gepäck: No one is illegal! Mal sehen, wie das so klingt ….

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CD: The Devil and the Almighty Blues – TRE

Ein großes Herz für Blues- und Stoner-Rock

Die heute vorzustellende Band aus Oslo trägt ihr Motto schon im Namen: The Devil and the Almighty Blues. Der Blues beherrscht auch ihren dritten Longplayer TRE, dieser ist perfekt arrangiert und gespickt mit viel Liebe zum Hard-, Stoner- und Psychedelic-Rock der 60er/70er Jahre und auch Doom-Elementen, die einem doch immer wieder so gut tun. Weiterlesen