Ein Geburtstag und mindestens zwei Todesfälle

Die junge, überambitionierte Journalistin Solveig Berg hat sich mit einem krassen Fehler selbst ins Abseits gestellt. Nun kämpft sie mit einem Job in einem Café, für den sie nicht besonders geeignet ist, und einem eigenen Blog um ihr Überleben, mehr schlecht als recht. Irgendwie kommt sie in den Dunstkreis des Playboys und Männermagazin-Herausgebers Lennie Lee. Sie lernt Models kennen und will über sie schreiben, aber das wohlige Hochgefühl ist von kurzer Dauer: Nach einer Party-Nacht wird eine der jungen Damen tot aufgefunden.


Die französische Band Nova Et Vetera aus Paris besteht schon seit 1998, dennoch ist jetzt erst ihre zweite LP Lightnings erschienen. Sie selbst haben für ihre Musik die Schublade Tribal Gothic Rock kreiert, was mich neugierig gemacht hat. Auch von Performance-Kunst lassen sie sich inspirieren und führen bei Konzertauftritten ein Pagan-Ritual durch. Das Cover der LP ziert ein Kreis aus unzähligen Einzellinien, der mich irgendwie an Neo-Tribal-Tattoo-Art erinnert und gleichzeitig sowohl sehr hohes Alter als auch Unendlichkeit ausstrahlt. Aber lassen wir die Langrille selbst sprechen.
768 Seiten Rebus, das ist aber mal ein ordentlich dickes Buch, angefüllt mit Ian Rankins Ermittler, der sich innerhalb von 31 Kriminalgeschichten auf die Suche nach den Mördern und an die Aufklärung von ungeklärten Mordfällen macht. Zehn dieser Kurzgeschichten erscheinen erstmals auf Deutsch. Diese Ausgabe erzählt vom allerersten Fall bis hin zur vorläufigen Pensionierung des Detective Inspectors in Edinburgh. 
