Sieben bunte Kunstwerke mehr

Guido Palmadessa

Es ist fast ein Ritual für mich, an einem der Tage in meinem Sommerurlaub, die ich „dahoam“ verbringe, einen Ausflug nach Rosenheim zu machen. Warum? Weil es seit einigen Jahren, 2023 zum vierten Mal, ein schönes Kulturevent gibt, das Transit Art Festival, das von der Städtischen Galerie Rosenheim veranstaltet wird, unterstützt von der Volksbank Raiffeisenbank eG. Auch heuer wurden nationale und internationale Künstler*innen eingeladen, graue und unscheinbare Fassaden mit Leben zu füllen. 

Weiterlesen

Ob sichtbar oder unsichtbar,
frech zu sein ist wunderbar!

Der Pumuckl, der frechste kleine Kobold, den ich kenne, erlebt momentan eine gewisse Renaissance: Eine Plakette wurde angebracht ((KLICK)), wo er und sein Meister Eder in München früher werkelten. Die Original-Serie mit Gustl Bayrhammer ist bei Amazon Prime zu streamen, und es wird bald neue Geschichten vom Pumuckl geben, natürlich nicht mehr mit Bayrhammer als Meister Eder, der ist 1993 verstorben, sondern mit seinem Neffen, gespielt von Florian Brückner. Das Museum Fürstenfeldbruck beschäftigt sich derzeit auch mit dem Pumuckl sowie mit seiner Schöpferin Ellis Kaut. Weiterlesen

Auf bunten Schwingen in den Himmel

Schon wieder hat WON ABC etwas Tolles vollbracht. Auf eine Mauer des Erzbischöflichen Jugendamts München und Freising hat er bunte Schmetterlingsflügel gesprayt. Weiterlesen

Schneewittchen erwacht

WON ABC (Markus Müller) hat vor ziemlich genau drei Jahren am „Halt 58“, Kolumbusplatz, einen Pfeiler der Bahnbrücke in eine Märchenwelt verwandelt. Keine echten Revoluzzer und Kämpfer, wie beispielsweise auf seinem GeorgElser-Wandbild an der Bayerstraße (zusammen mit Loomit) oder dem riesigen Mural am Umspannwerk gegenüber dem Giesinger Grünspitz. Nein, Schneewittchen und die sieben Zwerge waren dort zu sehen, auf interessante Art und Weise und sehr anders gestaltet als bei Walt Disney. Sie erinnerten an Roboter oder lebendige Wolkenkratzer. Mittendrin lag Schneewittchen in ihrem gläsernen Sarg.

Ein Jahr später war der Märchentraum zerplatzt. Weiterlesen

Orpheus und die Blumen

Am hinteren Ausgang des Pasinger Bahnhofs, am Nordausgang, steht genau gegenüber, nur durch eine kleine Straße getrennt, ein Gebäude, das leer steht. Es soll abgerissen werden, doch wann? Einstweilen hat der Münchner Künstler Loomit sich der großen leeren Wand angenommen. Da das Haus in unmittelbarer Nachbarschaft zur Pasinger Fabrik steht, lag nahe, Themen des Sommerprogramms im Wandbild aufzugreifen. Highlights hieraus sind die Oper „Orpheus“ und die Ausstellung „Sag es durch die Blume“ im Rahmen des Flower Power Festivals.
Weiterlesen


Tina:

Happy Birthday WGT!
Endlich wieder WGT, Zeit wird’s auf jeden Fall. Um so schöner, dass es dieses Jahr stattfinden kann, denn der 30jährige Geburtstag muss gebührend gefeiert werden. An allen Ecken hagelt es Festivalabsagen aus den unterschiedlichsten Gründen, zum Beispiel wurde das Downloadfestival nun doch abgesagt.
Für mich geht es am Sonntag mit dem Zug nach Leipzig und erst mal im Zentrum lecker Mittagessen. Da haben wir bereits die ersten WGTler entdeckt. Nach einem entspannten Spaziergang durch die Innenstadt machen wir uns auf den Weg zum Grassimuseum. Auf dem Vorplatz und im Innenhof fand die siebte Weinverkostung statt. Gastgeber sind Oswald Henke (Goethes Erben) und Thomas Rainer (Nachtmahr/L’Âme Immortelle). Die Idee ist einfach: Jeder bringt seinen Wein mit, verkostet und hat die Möglichkeit, mit anderen Weinfreunden ins Gespräch zu kommen und den ein oder anderen Tropfen des Gesprächspartners zu probieren. Wir hatten einen leckeren Grauburgunder aus Rheinhessen dabei. Auch Daniel Graves (Aesthetic Perfection) hat sich unter die Weingenießer gemischt.  Weiterlesen


Yggdrasil:

Tag 2 des Wahnsinns
Wie jeden Tag beginnen wir den Tag mit einem gemütlichen Frühstück bei musikalischer Beschallung (hat eigentlich nie was mit Gothic zu tun). Wieder so eine Tradition, die ich lieb gewonnen habe, um in den Tag zu starten. Zwischen Toast und Kaffee schnell die App checken, was denn an dem Tag anliegt. Schnell noch geduscht und eine extra Schicht Sonnencreme, und ich war bereit für den Tag. Die Fahrt in die Stadt genieße ich in vollen Zügen. Es gibt wirklich so vieles zu entdecken. Mein Ziel, wie sollte es auch anders sein, war erst einmal die Terrasse der Moritzbastei. Die Sonne hat so dermaßen heruntergebrannt, dass ich gestorben wäre, hätte ich mir nicht ein eisig gekühltes Getränk geholt. Das Schöne ist ja, dass ich nicht großartig hin und her fahren muss, um meine Konzerte zu sehen, da meistens zwei oder gar drei Bands an der gleichen Location nacheinander auftreten. So auch diese mal wieder im Heidnischen Dorf, meinem ersten Ziel des Tages. Nachdem ich einen schattigen Platz ergattert hatte, es war ein Gewusel dort, das glaubt ihr gar nicht. Um 14:00 Uhr hörte ich, wie die Stimmung anzog, da Remember Twilight auf die Bühne traten. Weiterlesen


Mrs.Hyde:

Rosegarden_Funeral_PartyNein, kein Picknick bitte. Wir weichen vor den Menschenmassen auf das agra-Gelände aus und wollen stattdessen zur Lesung von Mark Benecke. Einen Freund noch telefonisch nach der Richtung gefragt, stehen wir vor der verschlossenen großen agra-Halle. Da hat er leider was verwechselt, und wir rennen zurück zu agra 4.2. Der Ordner will schon die Tür schließen, wir springen noch rein und hinter uns noch drei Leute, das war knapp. Zum Glück bekommen wir auch noch zwei Sitzplätze nebeneinander. Die Lesung über die berühmte Alien-Autopsy ist interessant und kurzweilig, alle Leichenfans kommen voll auf ihre Kosten. Anschließend schlendern wir durch die Verkaufshalle. Ich freue mich über ein Fledermaus-Tuch, das zwei Minuten später tatsächlich ausverkauft ist. Die erste Band des Tages sind Rosegarden Funeral Party im Täubchenthal, das dafür trotz allem quasi ausverkauft ist. Weiterlesen

Hurra, hurra, der Pumuckl ist (vielleicht) wieder da!

Bildrechte: BR

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die meisten von euch mit dem Namen Gustl Bayrhammer nichts mehr verbindet. Wenn ich aber sage, dass er der Meister Eder war, der den Pumuckl in eure Kinderzimmer gebracht hat? Weiterlesen

Einblicke in den Haushalt der Familie Dürer

ADSeit vielen Jahren wartete ich auf die Gelegenheit, das AlbrechtDürer-Haus in Nürnberg besuchen zu können und es mir von seiner Frau Agnes Dürer zeigen zu lassen. Ich rede hier von zwei Personen, die Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts lebten. Dank der Darstellung von Schauspielerinnen ist eine derartige Führung heute möglich. Weiterlesen