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Festival: 15./16.06.18 Subkultfestivalen, Folkets Park, Trollhättan/Schweden

Endlich wieder schöne Leute

Unsere in Norwegen lebende Korrespondentin Ankalætha war wieder auf Reisen und berichtet vom kleinen, aber äußerst feinen Subkultfestivalen in Trollhättan, im Westen Schwedens. 

Donnerstag

Normoria shirtNach dem WGT ist vor dem Subkult. Kaum sind die Klamotten gewaschen und die Schuhe neu verschraubt, heißt es Mitte Juni schon wieder Koffer packen, um nach Schweden zu fahren. Zum dritten Mal findet hier in Trollhättan das Subkultfestivalen statt, und wieder stehen einige sehr interessante Acts auf dem Programm. Zunächst muss ich aber den vorsintflutlichen und beunruhigend ächzenden Aufzug im Hotel bezwingen, um mich und mein Gepäck in den dritten Stock zu bekommen. Danach folgt eine kleine Orientierungsrunde durch die Innenstadt, das Bestücken der Minibar mit eigenen Einkäufen, und was tut man dann mit dem angefangenen Abend, wenn man wo ist, wo man diesmal aber auch wirklich überhaupt niemanden kennt? Man geht auf die Pre-Party. Die ist glücklicherweise leicht zu finden, nämlich in der „Backstage Rockbar” in der Fußgängerzone. Als ich ankomme, ist nicht allzu viel los, und ich beschließe, wenigstens ein Getränk zu mir zu nehmen, bevor ich wieder gehe. Weiterlesen

CD: Suicide Commando – Forest of the impaled

Die Tanzfläche ruft

Suicide_Commando_-_Forest_Of_The_Impaled_(3000_x_3000)Felix did it again! Unser lieber Gastkorrespondent, der erst letztens einen schönen Beitrag zum Amphi-Festival beisteuerte, hat heute eine Hörempfehlung für euch – das neue Album von Suicide Commando. Viel Spaß beim Lesen!

Suicide Commando – viel muss man nicht mehr zu dem Elektro-Aggrotech-Baby des Belgiers Johan van Roy sagen. Clubhits wie „God is in the rain“, „Bind, torture, kill“ oder das unverwüstliche „Hellraiser“ sprechen für sich. Über dreißig Jahre gibt es Suicide Commando bereits, unzählige mitreißende Konzerte hat Altmeister Johan van Roy mit seiner Begleitband gespielt, in den letzten Jahren war er von Verletzungspech geplagt und tritt immer noch mit Knieschiene auf, doch das hohe Energielevel ist ungebrochen. Jetzt legt er sein neuestes Album Forest of the impaled vor, ein eindringliches, düsteres Werk, das sein bisheriges Schaffen nahtlos fortführt. Elektronische Klänge, harte Beats und verzerrter Sprechgesang in einer aggressiven Grundstimmung prägen das Klangbild dieses Albums. Weiterlesen