CD: Breaking Samsara – Light of a new beginning

Das rockt!

breaking-samsara-light-of-a-new-beginningBreaking Samsara aus Emden fühlen sich dem guten alten Rock ’n‘ Roll verbunden, das zeichnet ihre zweite Veröffentlichung Light of a new beginning, die am 29.09. erschienen ist, auch aus. Es kommt der gute alte Hard Rock rüber, der mit sehr gut gespielten Riffs gespickt ist, die Fans des Genres werden hier gut bedient.

Der kraftvolle Rock kommt bereits beim Opener „Restless nights“ rüber und nimmt den Zuhörer von Anfang an mit. „Rebel at heart“ ist zurückhaltender ausgekleidet, aber immer noch auf der hard-rockigen Schiene, der Gesang zeigt Gefühle an der richtigen Stelle. Klavier und E-Gitarre ergeben einen schönen Auftakt für „Light of a new beginning“, es ist fast schon lieblich und hat einen sehr gut gespielten längeren Instrumentalteil, was aber nicht heißt, dass die Saiten nur gestreichelt werden. Heftiger gerockt und die Riffs gut angewendet werden bei „Bye bye baby“. Bei meinem Lieblingsstück auf dem Album, „Money ain’t worth a dime“, wird kurzzeitig gerappt, bevor es kraftvoll und die Gesellschaft anklagend weitergeht. Zeit zum Bereuen gibt es bei „Time for things to change“, genau das untermalen wieder die Klaviertöne und die feine, mit Gefühl unterlegte Stimme (die eben auch anders kann!), was aber nicht heißen soll, dass das eine Ballade ist. Wesentlich gröber geht es mit „End of a hero“ weiter, das eine gute Grundlage für einen Film abgibt. Wütend stellt sich „Scarsoul“ dar, gespenstisch gestaltet sich der Widerstreit zwischen Background und Sänger.

Seit dem Debütalbum von Breaking Samsara sind sechs Jahre vergangen, es gab einige Besetzungswechsel, aber jetzt scheinen sich die richtigen Herren getroffen zu haben: Hauke Lübben (Drums) – Jan Reinert (Guitar/Vocals) – Lenny Gößling (Keyboard/Hammond) – Matze Frerichs (Bass).
Sie bieten dem geneigten Zuhörer kompromisslosen Rock an. Man bemerkt die Spielfreude, die Musikrichtung zielt nicht nur auf Altbekanntes, sondern zeigt auch progressive Entwicklungen. Der Stimmungswechsel zwischen ungezügelten rockigen Tempi, filigranen Gitarrensoli und dann wieder gefühlvolle, gesungene Passagen verpasst dem Ganzen eine sehr gute Wirkung. Mitunter lädt die Stimmfarbe von Jan Reinert und die dazu passenden harten Töne auch Metaller ein, mal ein Ohr zu riskieren. Die Instrumentalparts sind immer wieder des Hinhörens wert, ausgeklügelt und technisch einwandfrei. Da kann man nur zum Kauf raten.

Anspieltipp: Money ain’t worth a dime, Restless nights

:mosch: :mosch: :mosch: :mosch: :mosch:

Breaking Samsara: Light of a new beginning
Boersma-Records, 29.09.2017
14,99 €

www.breakingsamsara.com

www.facebook.com/BreakingSamsara

Tracklist:
01 Restless nights
02 Rebel at heart
03 Light of a new beginning
04 Bye bye baby
05 Money ain’t worth a dime
06 Time for things to change
07 End of a hero
08 Scarsoul

(370)

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.