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CD: Chanid – Lucifer

Willkommen in der Hölle!

Vor sieben Jahren erblickte Chanid in Polen das Licht der Welt. 2014 folgte dann eine beachtliche Demo (Misterium), danach herrschte erst einmal Grabesstille. Doch wer den Fünfer als Totgeburt abtun wollte, sah sich im Mai diesen Jahres eines Besseren belehrt, denn da ließen Chanid ihr Debütalbum Lucifer auf die Welt los: Eine halbe Stunde knüppelharten, eiskalten, bitterbösen Black Metal, der sich in acht blasphemischen Tracks ganz Oldschool mit dem Finsteren Fürsten befasst. Weiterlesen

Halloween-Special: Lucifer – Season 1

Ein teuflischer Spaß

LuciferL.A. – im angesagten Club Lux tummelt sich die High Society, und eine junge Sängerin, in allerhand Skandale verwickelt, bittet den charismatischen Clubbesitzer Lucifer Morningstar um Rat. An sich nicht weiter aufregend, doch kurze Zeit später wird eben jene Sängerin vor der Tür des Ladens aus einem fahrenden Auto heraus erschossen. Wer auch immer der Mörder ist, er hat jetzt ernste Probleme, denn der Clubbesitzer ist tatsächlich niemand anderes als der Höllenfürst Lucifer selbst, dem es in der Hölle langweilig wurde und der deshalb den Job als Satan an den Nagel gehängt hat und nach Los Angeles ausgewandert ist. Dummerweise mochte er die junge Sängerin, die kaltblütig ermordet wurde. Also tut er sich kurzerhand mit Polizistin Chloe Decker zusammen, die im Mordfall ermittelt, um den Täter zu fassen und zu bestrafen, ganz wie es des Teufels Pflicht ist.

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Konzert: 12.03.16 – Under the black Moon II, mit Truckfighters, The Skull, Wucan und anderen, Backstage, München

Groove, Groove und noch mehr Groove

 

Zweieinhalb Jahre ist die erste Auflage des Under the black Moon schon her – wie die Zeit vergeht! Damals war das Minifestival noch auf eine Halle und einige Bands beschränkt, auch wenn man schon mit Hochkarätern wie Pentagram aufwarten konnte. Bei der zweiten Auflage meint man es dafür dann richtig ernst und bietet ein auf drei Hallen verteiltes Ein-Tages-Festival, das sich gewaschen hat. Dieser Meinung bin nicht nur ich, sondern gefühlt alle anderen Besucher auch, als ich mich um kurz nach vier Uhr nachmittags in die phänomenale Einlassschlange einreihe und dezent verblüfft bin, dass um diese Uhrzeit schon so viel los ist. Noch verblüffter bin ich dann, als ich in der Backstage Halle die erste Band des Tages ansehen will, Stoned Jesus aus der Ukraine, und schier kaum mehr in den Raum komme, so dicht gedrängt stehen die Leute schon. Von daher kann ich leider zu Stoned Jesus kaum etwas sagen, außer dass sie sehr gut ankamen, offensichtlich eine gute Show ablieferten und noch viel mehr Menschen sie gern gesehen und den knackigen, aber auch psychedelischen Stoner Rock gehört hätten. Weiterlesen