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Advent: Das gehört für uns zu Weihnachten I

Was gehört für euch zur Weihnachtszeit? Geschenke-, Terminstreß, Überlegungen z.B. welche Verwandten/Freunde an welchem Tag besucht werden, Plätzchen backen etc.?
Unsere Redaktion hat da so ihre eigenen Ansichten dazu, sehr gemischt und vielleicht auch für euch ein Gedanken-Anstoß. Lasst euch evtl. mitreißen!

torshammare:
Weihnachten hat für mich als Fest in religiöser oder familiärer Hinsicht keinerlei Bedeutung, ich feiere es auch nicht. Die Feiertage bieten allerdings eine willkommene Pause vom Alltagsstreß, an denen ich normalerweise hemmungslos faulenze, in den Tierpark gehe, lese, Serien schaue und ganz bestimmt nicht arbeite (für einen Freiberufler ist das ein großes Zugeständnis!). Ich nutze die Zeit also wahrscheinlich tatsächlich eher im eigentlichen Sinn – nämlich zur Einkehr und zur Ruhe – als viele andere, die von Familienessen zu Familienessen hetzen, sich großen Streß mit einem opulenten Weihnachtsmenü machen und alles perfekt vorbereiten wollen. Aber das gehört eben für andere zu Weihnachten dazu – ich will da einfach nur meine Ruhe.

Was ich aber sehr mag, sind die festlich geschmückten Städte mit unzähligen Lichtern, den vielen Märkten, den Gerüchen, der Musik und den Verkaufsständen. Wobei mir auch hier der untraditionellste Markt in München am besten gefällt: der mittelalterliche Weihnachtsmarkt auf dem Wittelsbacher Platz. Das Drumrum macht also eher „Weihnachten“ für mich aus, das Fest und seine christlich-gesellschaftliche Bedeutung an sich sind völlig nebensächlich. Meine Eltern sehen das übrigens genauso, weshalb man sich total entspannt irgendwann nach den Feiertagen trifft und keiner mit überfüllten Zügen durchs Land tuckern oder sich in der Küche die Beine in den Bauch stehen muss.

Und falls es doch etwas weihnachtlich werden soll, gibt’s einfach ein bisschen Musik von Schwedens bestem und schwulstem Opernsänger:

 

the doc:
Die letzten Jahre habe ich es sogar geschafft, über Weihnachten und Neujahr drei Wochen Urlaub zu machen, also schon die Woche vor Weihnachten anzufangen. In der Arbeit ist eh immer wenig los (lacht).

Was mir besonders gefällt, ist die Kombination aus dunkel (längere Nächte) und den ganzen Lichtern dazu, egal ob das jetzt Lichterketten in der Fußgängerzone sind oder schön geschmückte Bäume. Der christliche Teil ist für mich jetzt nicht so interessant, eher der heidnische: das Jahr geht zu Ende, besonders die Perchtenläufe sind da einfach wunderbar.

Familie ist bei uns meistens sehr entspannt, und wir sind dazu übergegangen, am dritten Advent ein großes Familienessen zu machen. An Weihnachten selber ist dann weniger los. Aber es hat sich eingebürgert zwischen den Jahren im Freundeskreis mindestens einmal einen ganzen Tag zu kochen, Brettspielen zu frönen etc.

Das Wichtigste ist: die Skisaison fängt wieder an!

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