16.03.13: Meinhard im Spectaculum Mundi München

Reise in die Langeweile

Es ist immer ein besonderes Ereignis im Leben eines Musikers: Das Release-Konzert. Umso mehr, wenn es sich dabei um das erste Album handelt. Meinhard lud vergangenen Samstag dazu ein und etwa 70 Leute folgten dem Ruf ins „Wonderland“.

Aber zuerst heißt es warten. Bereits neben dem Eingang stehen Cupcakes, die in liebevoller Handarbeit gefertigt worden sind, natürlich in strahlendem Rosa. Wie jedes Mal prangt in der Mitte des Spectaculums eine Tafel für die „Mad Tea Party“, an der nur ausgewählte Gäste Platz nehmen dürfen. Sie werden mit Selbstgebackenem versorgt – das nicht allen mundet, verzieht doch eine Anwesende das Gesicht, als sie in einen der Cupcakes beißt. cimg3427
Der Start ist unspektakulär und fast weiß man gar nicht, dass es beginnt. Nach und nach erscheinen die Musiker, es wird dunkel und nur leise und sehr fein ertönt Musik. Man erwartet den üblichen, schleichenden, suchenden Auftritt des Sängers, der an diesem Abend sicherlich einmal mehr seine kleine Show abziehen wird. Doch das geschieht nicht. Meinhard tritt zwar als Letzter auf und sieht sich auch ein wenig suchend um, aber mehr kommt nicht. Stattdessen beginnt er mit ganz und gar unverständlichem Gesang und brilliert viel eher durch sein Outfit. In dieses investiert er nach eigenen Angaben viel Zeit, was man an den teilweise akkurat ausgearbeiteten Schnitten der Mäntel erkennen kann. Die restliche Band steht ruhig da. Man kennt ohnehin nur den Bassisten Calloway, die anderen beiden sind unbekannte Gesichter, die stur ihr Programm abspielen und ansonsten eine absolute Nebenrolle spielen. Es ist eben keine Band, es ist ein Künstler, der sich inszeniert und nach Bedarf mit Musikern versorgt.
Nach dem ersten Song „Beyond Wonderland“ wird viel Applaus gespendet. Der Auftakt ist okay und man erwartet mehr.
Meinhard wechselt bei jedem Lied sein Outfit. Mal zieht er etwas aus, mal streift er etwas über. Das gehört dazu, aber irgendwie passt es an diesem Abend nicht so ganz. Etwas fehlt und das macht sich bald bemerkbar, ohne dass es viele benennen könnten.
Der Gitarrist tritt in schwarzer Uniform auf und macht einen strengen Eindruck. Für ihn scheint nichts wichtig an diesem Abend, nur seine Gitarre, nur die Noten, auf die er sich konzentriert. Von seinem Handwerk versteht er einiges, kann sich aber nicht ganz entfalten.
In langweiliger schwarzer Klamotte steht der Bassist zu sehr am Rand. Das Auffällige an ihm sind die Schuhe, die wie Sieben-Meilen-Stiefel erscheinen. Ansonsten zählen auch für ihn die vier Saiten unter seinen Fingern; er zieht mehrfach die Band aus dem Sumpf eines Notenchaos und scheint ein wenig der zu sein, der das Quartett zusammenhält und führt.
Vom Drummer bekomme ich gar nichts mit. Er wirkt ein bisschen wie ihm falschen Film, stelle ich gegen Ende fest, man könnte ihn von der Klamotte her auch zu Rammstein setzen.
Das Publikum scheint von alldem wenig abgeschreckt, es wird getanzt und nicht mit Applaus und Jubel gespart. Dieser jedoch bleibt mir sehr bald im Hals stecken. Was ist los mit Meinhard? Nervosität könnte ich verstehen, aber an diesem Abend fehlt etwas ganz anderes: Leidenschaft, das Brennen für den Auftritt, die Musik, das Konzert. Der Künstler steht unbeweglich und kalt auf der Bühne, der Stimme fehlen Kraft und Ausdruck. Er ist da, er macht sein Ding, spult die Songs ab, aber so wirklich bei der Sache ist er nicht.
Böse gesagt: Der Applaus und der Jubel kommen von den Freunden, die da sind – und es scheint, als wären nur Freunde des Musikers anwesend, denn man kennt sie nahezu alle von vergangenen Konzerten. Auch rührt er daher, dass man die Lieder ja allesamt kennt und auch mag. Musikalisch schlecht gemacht sind sie nicht. Man kann dazu tanzen, man kann mitgehen, ein bisschen abrocken und bemerkt durchaus eine gewisse Vielfalt in ihnen. Die Texte sind Englisch und Deutsch, erzählen von Reisen ins „Wonderland“, von fantastischen Welten und auch ein bisschen von Liebe und Gefühlen.
Meinhard spult seinen eckigen, klobigen Robotertanz ab, walkt auf der Bühne, hüpft einmal herum, ein Kaninchen darstellend. Nur schüchtern, langweilig und extrem selten spricht er das Publikum an.
cimg3540Die Musik plätschert dahin. Es gibt die Tanz-Highlights wie „Running in circles“ oder auch das schöne „Sea of tears“, das einen tollen Percussion-Beginn vorzuweisen hat und unter leisen Pianoklängen hört man zaghaften Gesang. Die Abwechslung ist da und findet durchaus Gefallen bei den Anwesenden. Der Hauptakteur greift auch selbst zur silberglitzernden Gitarre, entschuldigt Eberhard Schweinstein, neben dem Bassisten Calloway das Urgestein der Band, der angeblich an diesem Tag Geburtstag hat. Als die Schweinsmaske dann doch auf die Bühne kommt, ist es entweder nicht das Original oder man hat einfach kein Interesse an dieser Person. Ein kurzes Ständchen wäre mehr als recht gewesen.
Der Griff zum Akkordeon hat immerhin einen kurzen amüsanten Moment, ist aber auch genauso schnell wieder vorbei.
Als Meinhard von der Bühne geht, gibt es Applaus und Jubel, bald schon „Zugabe“- und „Da Capo“-Rufe. Natürlich erscheint er auch noch mal, schließlich hat er sich noch nicht verabschiedet und der Mitmach-Song fehlt auch noch. Jeder kann mittlerweile mitsingen und keiner verpasst mehr den Einsatz.
Es ist langweilig geworden und das ist schade. Die Kommunikation zwischen den Musikern findet ebenso spärlich statt wie zwischen Künstler und Publikum. Die Performance macht Fans Spaß, überzeugt aber keine Neulinge, die zum ersten Mal dabei sind.
Der Abend endet mit dem doch ziemlich rockigen „The Trial“, das immerhin noch mal zu retten versucht, was nicht zu retten ist.

Leider ein eher enttäuschender Auftritt, der die kunstvolle Darbietung Meinhards stark vermissen lässt. Es fehlt an Kommunikation, an Witz, an Bühnenbild, an den kleinen, liebevollen Details und an Ausdruck. Konnte man dies zu Beginn noch möglicher Nervosität zuschreiben, fällt diese Ausrede gegen Mitte des Konzerts auch weg. Sehr schade, dass jetzt, wo endlich der Plattenvertrag bei Out of Line unterzeichnet und das Album veröffentlicht ist, ein derartiger Einbruch kommt. Auf dass es wieder besser werde.

:mosch: :mosch: :mosch2: :mosch2: :mosch2:

Setlist:
Intro
Beyond Wonderland
(Mock) Turtle
Falling!
Nimmerwo
Mr White Rabbit
Caucus race
Sea of tears
Vertigo
On top of the mushroom
MaD aS A hAtTer
Pig & Pepper

Chasing deamons
Perfect world
CatNip
Armageddon Song

The Trial

(1208)

17 Antworten
  1. Fannydad
    Fannydad says:

    Tja……
    Ich war einer der „Neulinge“ der an jenem Abend Meinhard das erste Mal live gesehen hat. Und wenn ich ehrlich bin auch das letzte Mal. Ich hab bestimmt an die 1500 Konzerte in den letzten 32 Jahren gesehen und Meinhard war einer der schlechtesten. Wenn ich nicht in Begleitung dagewesen wäre, hätte ich das Konzert bereits nach den ersten 6 oder 7 Liedern verlassen. Als unbeholfenes rumstolpern würde ich es bezeichnen was der Sänger an diesem Abend darstellte. Er strahlte Nervosität und Unsicherheit für jeden sichtbar aus. Stütze der Band ist meines Erachtens des Bassist der das Gefüge „Meinhard“ zusammenhält. Leider kam vieles vom Sound sichtlich aus dem Sequenzer weil ich keinen Pianisten on Stage gesehen habe.
    Für beinharte fans sicherlich ein Genuß, für unbedarfte Neuhörer zuviel, oder besser gesagt zuwenig des Guten.

  2. vampireoffire
    vampireoffire says:

    Na da bin ich doch froh, dass ich dieses Mal nicht dabei war.
    Ich habe Meinhard vor etwa 6 Jahren das erste erlebt. Damals fand ich ihn noch erfolgversprechend.
    Mittlerweile ist er eindeutig in seiner künstlerischen Entwicklung stehen geblieben. Unsicher, unmotiviert und langweileig, ja, so haben wir ihn vor ca. einem halben Jahr erlebt. Das brauch ich nicht noch einmal …

  3. LilaLala
    LilaLala says:

    Waren wir eigentlich alle auf dem selben Konzert? Nach den Kommentaren und der Reviews anscheinend nicht.

    Ich kann einige Kritikpunkte überhaupt nicht verstehen, z.B. das mit den Cupcakes. Ich hab auch welche gegessen (saß nicht an der Tafel) und sie haben definitiv geschmeckt, da stand sicherlich nicht irgendwelches gammlige/schlechtschmeckende Zeug dort.

    Ich hatte auch nicht den Eindruck das der Gitarrist und der Drummer stur ihr Programm gemacht haben. Ebenso wenig hatte ich den Eindruck das Calloway sich nur auf seine Saiten konzentriert hätte. Ich hatte den Eindruck das Meinhard mit dem Gitarristen und dem Drummer endlich die professionellen Musiker für seine Band gefunden hat, die er schon seit Jahren sucht, die Pianistin war leider erkrankt.. Meinhard ist einfach ein Künstler, der eben mit einer Band auftritt. Gibt genügend Künstler, die des ebenso machen.

    Ich fand des Konzert sehr schön rockig im Vergleich zu den Auftritten von letzten Jahr im Spectaculum Mundi. Muss den Meinhard immer so ein HalliGalli veranstalten? Kann er nicht einfach so auf die Bühne kommen und mal seine Show anders abliefern? Man stelle sich vor, die Ärzte würden auf jeden Konzert die selben Witze erzählen……undenkbar.

    Das Schwein hatte nicht Geburtstag, sonder die Tante von Meinhard, ein Witz der wohl untergegangen ist. Aber ja, es war das selbe Schwein, wie man es von Meinhard kennt.

    Ich fand auch die Bühnendeko so detailreich wie eh und je. Wieder ein Kritikpunkt den ich nicht nachvollziehen kann.

    Die technischen Schwierigkeiten zu Beginn des Konzertes braucht man auch nicht Meinhard zuzuschreiben.

    Tja der Plattenvertrag, das offizielle Releasdatum und das Releaskonzert ging doch sehr holprig und viel zu schnell. Es hatte eher den Eindruck von zu wenig Zeit für die optimalen Vorbereitungen.

  4. Thilo
    Thilo says:

    Ich kann diesen Artikel überhaupt nicht nachvollziehen. Dies war erst mein zweiten Konzert von Meinhard auf dem ich war, genauso wie bei meinen beiden Begleiterinnen und einer Gruppe die extra von etwas weiter her angereist ist nur wegen diesem Konzert und wir alle waren begeistert! Damit wäre also schon mal Argument entkräftet, dass alle die Applaudiert und mitgesungen/mitgetantzt haben entweder Freunde oder langjährige Fans wären.

    Warum sollte es nicht gepasst haben, dass Meinhard zu jedem Lied sein Outfit gewechselt hat? Ich fand das ziemlich toll, da man so bei dem Lied neue Details hatte und nicht wie bei vielen Bands von Anfang bis zum Ende auf das gleiche, einfallslose Stangenoutfit betrachten muss.

    Insgesamt würde ich dazu sagen, dass solche Artikel nur parteilose Journalisten schreiben dürften, denn mir kommt es vor, als ob da jemand nichts guten an diesem (für mich und meine Begleiterinnen) super Konzert lassen und Meinhard absichtlich schlecht machen will. So weit gehen die Meinungen meistens nur auseinander wenn man Hopper zu einem Metal-Konzert befragt. Hm, eine gar nicht so abwegige Theorie wie dieser Artikel entstanden sein könnte ;)

  5. Countenance.of.darkness
    Countenance.of.darkness says:

    Ich muss LilaLala beipflichten. Wir scheinen tatsächlich auf unterschiedlichen Konzerten gewesen zu sein.
    Auch für mich war es das erste Meinhard-Konzert. Ich kannte seine Musik bisher nur von den wenigen Youtube-Videos und war noch nicht ganz überzeugt.
    Das hat sich jetzt geändert!

    Zu Beginn viel mir die Mühe auf, die in die liebevolle Gestaltung des Abends investiert wurde. Dass das wohl bei Meinhards-Konzerten üblich ist, spricht meines Erachtens nicht gegen sondern für den Künstler.
    Es ist doch absolut nicht selbstverständlich, dass sich ein Musiker um mehr als seine Bühnenshow kümmert und wenn sich dann schon jemand die Mühe macht und auch den Raum gestaltet,ja sogar für seine Freunde eine Tafel vorbereitet um ihnen einen angenehmen Abend zu gestalten und den Anderen etwas zum Bewundern zu geben dann ist dass doch kein Grund zum Naserümpfen. Das finde ich ehrlich gesagt despektierlich.
    Was ist das in unserer Gesellschaft nur für eine Haltung? Niemand ist mehr bereit selbst etwas zu investieren erwartet aber von anderen, dass sie sich aufopfern.
    Ja, es gibt Menschen die das gerne noch für Andere tun und Meinhard scheint dazu zu gehören. Das bedeutet aber nicht, dass man sich jedes Mal auf’s Neue überbieten muss….das wäre doch übermenschlich.

    Musikalisch hat es mir jedenfalls gut gefallen. Dass Teile der Musik vom Band kamen (wie auch angekündigt) finde ich vertretbar. Man kann doch für ein kleines Konzert nicht ein gesamtes Symphonieorchester zusätzlich zur Band engagieren, am Ende stünden mehr Leute auf als vor der Bühne….
    Entscheidend ist dagegen, dass die Leute, die auf der Bühne waren ihre Sache wirklich gut gemacht haben. Dass sie während des Spielens keinen Can-Can tanzten oder sonst irgendwie ausflippten ist auch ok. Erstens hätte es nicht zum Auftritt gepasst und Zweitens ist Meinhard ja ein Künstler, der von einer Band unterstützt wird und nicht umgekehrt.
    Ich bin kein professioneller Musiker und würde mir Sünden fürchten die Leistung des Einzelnen zu kritisieren. So kann ich diesen Punkt nur schließen mit: Für meine äußerst-subjektiven Ohren war das Gesamtergebnis großartig, was nicht nur der guten musikalischen Umsetzung zu verdanken ist, sondern auch den genialen Texten, die z.T. unter die Haut gehen und viel Tiefe haben.

    Der Mitmach-Song scheint bei Meinhards Konzerten ja schon Tradition zu haben. Dass das Publikum davon nicht überfordert ist, zeigt meines Erachtens 3 Dinge:
    1. Er ist einfach genug gestaltet.
    2. Das Publikum kennt ihn zum Teil schon….das ist auch verständlich. Natürlich kennt man einige der Leute, die auf dieser Veranstaltung waren schon von anderen Malen. Es war ein kleines Konzert mit einem fast intimen Charakter. Wer da war, kam weil ihm Meinhards Musik gefällt. Das setzt voraus dass er sie kennt. Das bedeutet aber keineswegs dass nur die Freunde von Meinhard da waren…wie die Kommentare hier beweisen gab es auch durchaus einige neue Gesichter, was für eine wachsende Fan-Gemeinde spricht und überaus erfreulich ist. Wer sich daran stört ist wohl bei Großveranstaltungen in der Olympiahalle, in Wacken oder sonst wo besser aufgehoben.
    3. Was sich bewährt hat bleibt erhalten. Bei diesem Song scheint das der Fall zu sein. Das Publikum wäre enttäuscht gewesen , hätte er gefehlt. Es käme doch auch niemand auf die Idee die Herzkönigin beim Erzählen wegzulassen, nur weil man sie schon kennt oder das „Es war einmal“ zu Beginn eines Märchens zu ersetzen. Es ist ein Ritual, hat als solches seinen Platz im Konzert und wird auch freudig erwartet. Warum das Rad neu erfinden, wo es doch rollt?

    Abschließend noch ein paar Worte:
    Den Applaus haben sich Meinhard und seine Band redlich verdient. Egal ob von Fremden oder Freunden.

  6. Carina
    Carina says:

    Werte Cyra Kade,

    ich möchte mich gern meinen (positiv gestimmten) Vorrednern anschließen.
    Vorab: Für mich war es das allererste Meinhard Konzert überhaupt – gut, abgesehen von dem kurzen Vorbandauftritt bei Coppelius knapp 4 Wochen zuvor, welcher mich dazu animierte mir die ganze Sache mal näher anzusehen. Ich war (und bin) also weit entfernt von einem eingefleischten Fan oder gar Freund (wie einige andere auch, mit denen ich mich an diesem Abend unterhalten habe, somit dürfte diese aufgeführte Vermutung als Kritikpunkt nicht mehr sehr haltbar sein) Und ich kann wirklich nicht behaupten in irgendeiner Weise enttäuscht worden zu sein. Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass alles, was ich jetzt schreibe allein auf meine eigene subjektive Meinung beruht und keinerlei Recht auf Absolution hat. Eine wichtige Sache, wie ich finde, gerade wenn es um so etwas persönlich empfundenes wie Musik oder Live-Shows geht. Trotzdem kann ich viele hier aufgeführten Kritikpunkte einfach nicht nachvollziehen und hoffe Sie entschuldigen, wenn ich Ihnen in einigen Punkten doch widerspreche und es noch einmal aus meiner Sichtweise darstelle.

    Der Einfachheit halber gehe ich die Punkte mal so durch, wie sie in Ihrem Review erscheinen (sofern möglich, einiges überschneidet sich ja auch hier und da):

    1. Die Cupcake Sache – Kann ich mich nicht wirklich zu äußern, da ich – leider, leider – keine davon probiert habe, sie sahen aber eigentlich ziemlich lecker aus, und ich fand es wahnsinnig großartig, dass sich im Vorab eine solche Mühe von Seiten des Künstlers gemacht wurde das Publikum dem Anlass würdig zu verköstigen. Wo kann man das schon finden? Schade, dass Ihnen gerade diese eine Szene im Gedächtnis blieb, in der jemand vielleicht gerade nicht so begeistert war. Vielleicht hätte die ein oder andere Frage an die Leute, wie es denn mundet, oder aber einfach selbst mal probieren, das scheinbar Negative relativiert :) Irgendwie empfinde ich aber eine Mischung aus Belustigung und Befremdung, dass so etwas wirklich zu einem Thema in einem Konzertreview wird.

    2. Der Konzertbeginn – Hier kann ich in sofern zustimmen, dass es ohne Zweifel Probleme mit der Technik gab. Ich hätte es aber in Ihrem Bericht schöner gefunden, wenn Sie auf diese Tatsache hingewiesen hätten. So liest es sich leider, als hätte der Herr genuschelt, zu schnell gesungen, den Text nicht richtig gekonnt oder Ähnliches, wo es doch einfach nur Probleme mit dem Mikro gab, die auf einem Live-Konzert ja immer mal wieder vorkommen können, unabhängig von Künstler/Band.

    3. Die Band – Kann ich mich leider auch nicht wirklich groß zu äußern, da es, wie geschrieben, mein erstes Meinhard Konzert war und mir dadurch, außer dem Herrn an der Front, die anderen noch unbekannt waren. Ich kann allerdings nicht sagen, dass ich ein stures Abspielen des Programms empfunden habe. Im Gegenteil, ich hatte eine Menge Spaß den Gitarristen und – sofern sehbar (es ist einfach das Kreuz des Drummers weiter hinter zu sitzen) zuzuschauen. Ich hatte eher das Gefühl, dass ihre „strenge“ Art Teil der Show und ihrer Rollen war, die durch ihre Kostüme wunderbar unterstrichen wurde, was das ein oder andere Aufblitzen in deren Augen um so begeisterter wirken ließ. Ich hatte auch nicht das Gefühl es mit irgendwelchen „Austauschmusikern“ zu tun zu haben, sondern vielmehr, dass das Ensemble, wie es da auf der Bühne stand, ein recht gut eingespieltes Team war in dem man sich auch ohne große Konversation untereinander aufeinander verlassen konnte. Und das sich ein Frontmann mehr inszeniert und in den Vordergrund stellt, ist doch völlig normal. Dazu ist er nun mal der Mann an der Spitze. Das sie das anders empfunden haben, ist abermals schade.

    4. Musik vom Band – Viele Musiker arbeiten heute mit Hilfe von Musikteilen aus dem Off und das ist ja auch völlig legitim, so lange es nicht den Großteil des Dargebrachten ausmacht, was ja nicht der Fall war. Und dass auf der Bühne im Spectaclum Mundi nun wirklich nicht auch noch Platz für ein Piano oder gar ein Orchester gewesen ist, dürfte jedem klar sein, der die Location kennt. Nur weil der ein oder andere Ton nicht von einem direkten Musiker auf der Bühne kommt, muss es ja nicht unbedingt schlecht sein. Bleibt es doch trotzdem ein Bestandteil seiner Musik und wurde extra für solche Gelegenheiten eingespielt.

    5. Die Darbietung – Das Meinhard an diesem Abend nicht gerade ein elektrisierter Flummi auf der Bühne war, ist wahrscheinlich – wie ja auch schon von Ihnen geschrieben – zum einen Teil Nervosität zuzusprechen – wie oft lässt man schon mal sein lang gehegtes und gepflegtes Baby auf das Auditorium los? – und zum anderen auch absolut der Show selbst. Ich hatte nicht das Gefühl, dass dieses Konzert als groß angelegte HalliGalli (um mal einen der Begriffe meiner Vorredner aufzugreifen) Veranstaltung angelegt war, sondern vielmehr als magisch/mystisch/musisch inszeniertes Wunderland. So hatte ich das im Vorab irgendwie für mich selbst verstanden und war somit voll und ganz mit der Darbietung zufrieden, weil sie nicht zu übertrieben, aber dennoch sehr weit entfernt von langweilig war. Die Kommunikation mit dem Publikum war tatsächlich spärlich, aber dafür um so charmanter und ehrlicher gesetzt. Mir ist das zig mal lieber als jemand, der zwischen den Songs ganze auswendig gelernte Romane erzählt. Ich bin für Musik dort, nicht für Prosa, dafür besuche ich Lesungen. Aber das ist – wie alles – eine rein persönliche Meinung. In manchen Konzertfällen passen viele kleine Anekdoten durchaus, aber in diesem Fall hätte ich es einfach nur schade gefunden, wenn die einzelnen Songs vorher (oder nachher) zerredet worden wären.

    6. Die Sache mit dem Geburstag – Naja, da braucht man nicht viel sagen. Das scheint einfach an Ihnen vorbeigegangen zu sein, dass es sich nicht um den Geburtstag des Herrn Schweinstein handelte, sondern vielmehr einer Tante, wobei ich auch das eher als eine kleine Geschichte empfunden habe. Vielleicht lag es an der Akkustik an ihrem Standpunkt, dass das nicht so ganz bei Ihnen angekommen ist. :)

    7. Jubel und Applaus – Das ist der Moment in dem ich fast Lust hätte etwas garstig zu werden, aber ich denke, das wäre sehr destruktiv und absolut nicht sachlich und fair. Ich möchte nur klar stellen, dass ich es nicht gern lese, wenn ein Publikum unter „Generalverdacht der gemeinschaftlichen Vetternwirtschaft gegenüber dem Künstler“ gestellt wird oder kurz: die Applaudieren ja nur aus Freundschaft zum Hauptprotagonisten und Neulinge sind damit nicht zu überzeugen. Zumindest in meinem Fall – zu Erinnerung, ich bin ein „Neuling“ – stimmt das ja nun absolut nicht. Jedes Klatschen, jeder Jubel, jeder Zugabe-Ruf kam von Herzen. Und ich hatte nicht das Gefühl, dass es beim Rest des Publikums anders war. Ich kann mich jedoch anhand meiner eigenen Euphorie in diesem Moment durchaus getäuscht haben. Am besten, man hätte die anderen Besucher im Anschluss einmal befragt.

    8. Kostüme, Bühnenbild und Co – Über die Kostüme braucht man wirklich nicht mehr viel zu sagen. Wie Sie ja schon selbst richtig schrieben, wurde hier viel Zeit und Liebe investiert und es war dem Anlass absolut angemessen diese auch immer wieder zu wechseln. Das Bühnenbild war für die Größe der Bühne und Location genau richtig. Die Uhren, die Truhe und all die vielen Kleinigkeiten. Dazu die liebevoll gestaltete TeeTafel für die langjährigen Anhänger und Freunde. Wer schon viel geleistet und sich um einen Künstler bemüht hat, sollte auch durchaus das Privileg haben, eine solche für sich genießen zu dürfen (um kurz auf Ihren Satz bezüglich der „ausgewählten Gäste“ Bezug zu nehmen). In einem größeren Ambiente ist das mit Sicherheit noch einmal ausbaufähig, aber in diesem Rahmen war es sehr passend, und ich finde, alles was man noch zusätzlich dazu gestellt hätte, hätte es dann überladen und ins Kitschige abdriften wirken lassen.

    Alles in allem ein Abend den ich sehr genossen habe und so sehr gern noch einmal erleben wollen würde. Schade, dass es Ihnen nicht so ging. Gerade, da Sie die Band ja doch schon des öfteren gesehen zu haben scheinen und Ihr Review sich aus vielen Vergleichen zu vergangenen Shows zusammen setzt. Vielleicht ist es auch eine Frage des Standpunktes. Wirklich mitten drin im Geschehen fühlen und sehen sich viele Dinge vielleicht noch einmal anders an, als von einem Blickpunkt als Beobachter etwas abseits der Bühne. Ich hoffe, dass Sie Meinhard noch einmal eine Chance geben, und Ihr nächstes Review eventuell wieder ein wenig positiver ausfällt. :)

    mit den allerbesten Grüßen,
    Carina

  7. Fannydad
    Fannydad says:

    @LilaLala + Thilo + Countenance of Darkness

    Daß ihr als Fans euren meinhard verteidigen wollt kann ich gut nachvollziehen aber vom fach seid ihr anscheinend nicht. Ich hab wie gesagt seit 1980 bestimmt über 1500 Konzerte verschiedenster Stilrichtungen live gesehen. Von Punkrock über Metal über Wave, Reggae, Gothic , Folk bis Klassik war alles dabei. Des weiteren war ich selber Veranstalter, Hab auf zig Bühnen als Musiker selber gestanden und hab auch hinter dem Mischpult für den Ton gesorgt. Ich bin unvoreingenommen zum Konzert als Begleitung und ich spreche Meinhard ohne Übertreibung jedwede Professionalität ab. Das war Dilletantentum allererster Güte. Ihr verteidigt den zigfachen Kostümwechsel….gut und schön, aber was soll an folgendem bitte toll sein wenn der Akteur ein Intro unterbricht und sagt „Jetzt brauch ich einen Mantel…..nein…das ist kein Mantel…….das ist ein Mantel“ …. und das suchen und umziehen dauert 3-4 Minuten ??? Das ist Schwachfug erster Sahne! Braucht ausser Die-hard-Fans kein Mensch !
    Wenn der Bassist nicht wäre, würde diese Band ins Bodenlose versinken….er ist der Fels in der Brandung…aber der Rest ? ….Ojeeminee…. und die Mimose Meinhard (wenn man seine Reaktion auf diese Kritik kennt) ist die Bodenlosgkeit in Person. Durch die Blume andeuten daß eine Konzertkritikerin in Zukunft mit Konzertverbot belegt würde…… hat der Kerl noch alle Tassen im Schrank ? „Mama, mei Kaba hod a Haut“ …… Meinhard du Vollblutamateur, verzieh dich dahin wo du hingehörst…. in die Bedeutungslosikgeit !

  8. Countenance.of.darkness
    Countenance.of.darkness says:

    Lieber Fannydad,
    nein vom Fach sind wir wohl nicht. Aber wir sind auch keine eingefleischten Fans die „IHREN“ Meinhard verteidigen wollen.
    Ganz im Gegenteil, wenn ich richtig gelesen habe, ist es zumindest bei Thilo ähnlich wie bei mir. Es war für uns das erste bzw. zweite Konzert und hat gefallen.

    Was das weitere anbelangt, so kann ich nur für mich sprechen.
    Ich schreibe für gewöhnlich keine Kommentare, Rezessionen oder der gleichen, schon gar nicht wenn ich den Artikel, das Buch oder den Künstler nicht wirklich kenne.
    Dass ich mich dennnoch dazu entschlossen habe, ist nicht der Tatsache geschuldet, dass ich jemanden in Schutz nehmen möchte oder einer Kritikerin die Kompetenz abzusprechen versuche, es liegt einzig daran, dass mich dieser Rundumschlag erschreckt hat.
    Jemanden zu verreissen, dass ist wohl das Privileg der Kritiker, doch ich denke dann sollte dies auch sachlich und fair bleiben.

    Einem Künstler vorzuwerfen seine Backwaren hätten augenscheinlich nicht gemundet scheint mir dann haltlos, wenn es sich bei betreffenden Künstler nicht um einen Konditormeister auf einem Backwettbewerb handelt. Auch der Vorwurf, dass es für Freunde, Bekannte und langjährige Fans eine Tafel gab, hat für mich nichts mit dem Konzert zu tun. Viele Musiker schaffen für ihre Freunde diese Bereiche auch bei „hochkarätigen“ Acts gibt es diese Bereiche. Dann vielleicht nicht mehr in dieser Form aber als VIP-Bereiche getarnt.
    Wenn also diese Tafel schon in der Kritik auftaucht, dann finde ich sollte es der Fainess halber nur unter dem Gesichtspunkt des Bühnenbildes auftauchen und unter diesem Aspekt stellt sich mir die Frage, was passt besser zu einer Reise ins Wunderland als eine Teetafel?

    Ich vermute, Sie erkennen schon worauf ich hinaus möchte. Es geht mir hier in erster Linie um die mangelnde Wertschätzung die hier dem Künstler entgegen gebracht wird. Er hat sich angestrengt und offensichtlich viel Mühe und Überlegungen in diesen Abend investiert.
    Ich finde auch dieser Aspekt muss Beachtung finden, wenn die Kritik ernst gemeint ist und Möglichkeit zur Verbesserung bieten soll.

    Der Abend schien gut durchorganisiert zu sein. Und auch die Suche nach der angemessenen Kleidung passte ins Programm, egal ob sie bereits geplant oder spontan war. Wenn das der Grund ist einem Musiker die Professionalität abzusprechen finde ich es sehr schade, weil ich dachte dass dazu auch andere Bewertungspunkte gehören.

    Was ich aber absolut unangemessen finde und das betrifft Sie persönlich lieber Fannysdad, ist es jemanden aufgrund seiner Leistung zu beschimpfen. Sich negativ auszusprechen ist in Ordnung und soll sein Platz haben, aber jemanden persönlich zu beleidigen und anzugreifen, das geht einfach nicht. Ich finde, Sie sollten sich ernsthaft Gedanken über ihre Kinderstube machen und erst dann wieder Kommentare verfassen wenn Sie in der Lage sind, dies auch ohne Beschimpfungen zu tun. Schließlich soll diese Kritik Anderen helfen sich ein Bild über die Band und den Auftritt zu verschaffen ohne dass ihre Zornausbrüche im Vordergund stehen.

    Ich glaube, ich weiß auf welche Reaktion Sie anspielen. Ist Ihnen dabei nicht aufgefallen dass es sich dabei um Ironie in Reinform handelt? Ich hoffe doch. Andernfalls hat Meinhard wohl bald auch ein Ermittlungsverfahren am Halse, hat er doch im selben Zusammenhang gestanden seinen Bäcker und die gesamte Live-Band enthauptet zu haben…

  9. Countenance.of.darkness
    Countenance.of.darkness says:

    Liebe Carina,

    du hast es deutlich besser auf den Punkt gebracht, als ich.

  10. Enchi
    Enchi says:

    Ich habe ehrlichgesagt keine Lust, mir sämtliche 10seitigen Kommentare auf dieses Review durchzulesen, die erklären, warum Kyra in diesem und jenem Punkt „Unrecht“ hat. Mir stellt sich aber doch beim Überfliegen die Frage, ob der geneigte Leser eines Webzines sich nicht der Tatsache bewusst sein sollte, dass jedes Review, jede Rezension, jede Besprechung – egal von was – eine MEINUNG ist, eine Zusammenfassung von Eindrücken und Gefühlen des Autors. Ein Meinungsaustausch in den Kommentaren ist gut und erwünscht, aber irgendwie kommts mir so vor, als ob ihr Kyra davon überzeugen wollt, was dieser Meinhard Typ für ein toller Hecht und begnadeter Musiker ist. Wieso? Könnt ihr nicht mit der Tatsache leben, dass es Menschen gibt, denen nicht das gleiche gefällt, wie euch??
    Und wenn der Künstler nicht damit leben kann, dass einem Konzertbesucher seine Darbietung nicht gefallen hat und seine Meinung offen kundtut – sorry, Armutszeugnis.
    Als Review gefällt mir dieser Artikel sehr gut. Ich kann genau rauslesen, warum bestimmte Dinge Kyra nicht gefielen, und gepaart mit eigenen Erfahrungen kann ich mir daraus dann meine eigene Meinung bilden. Genau das sollte eine Review beinhalten. Wieso sollte sie das Konzert hochjubeln, wenns ihr nunmal nicht gefallen hat? Oder soll sie dann einfach ganz die Klappe halten? Sollen wir nur noch 5/5 Besprechungen ins Webzine schreiben, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt? Dann könnten wir uns die ganze Kiste hier doch auch eigentlich sparen, das verfehlt doch irgendwie den Sinn eines Blogs.

  11. Countenance.of.darkness
    Countenance.of.darkness says:

    Enchi, du hast Recht.
    Was mich anbelangt, ging es nur um die mangelnde Wertschätzung. Konstruktive Kritik dagegen ist immer gut und sollte auch erwünscht sein.

  12. Fannydad
    Fannydad says:

    Liebe Countenance.of.Darkness

    Ich wüsste ja zu gern wo ich den herrn Meinhard beschimpft haben sollte ohne dies aus technischer Sicht begründet zu haben. Ohne Frage war das Bühnenbild treffend ausgewählt wozu ich auch die Tafel zähle. Aber die reine Darbietung des Herrn war stümperhaft und dillentantisch! Das ist Fakt. Für eine solch schlechte Darbietung (aus Musikersicht, nicht aus Fansicht) würden woanders Bierbecher fliegen und ein Pfeifkonzert ertönen. Dies ist meine eigene Meinung und zu der stehe ich genau wie ich auch sämtliche Meinungen aller Leute respektiere die die Show gut fanden. Aber als erfahrener neutraler Betrachter der musikalischen und darstellerischen Leistung kann ich den dargebotenen „Wert“ (nicht aus Fansicht) realistischer einschätzen als so mancher Anhänger es sich trauen würde. An ehrlicher Kritik wächst man und wenn man diese nicht verträgt sollte man sich einen anderen Job suchen.

  13. Countenance.of.darkness
    Countenance.of.darkness says:

    Lieber Fannysdad,
    Kritik hat in der Mudik wie überall im Leben ihren Platz und ist auch notwendig, wenn man sich steigern möchte. In diesem Punkt muss ich Ihnen vollends zustimmen. Ich bezog mich auf Ihre Äußerungen in den letzten Absätzen vom 3.4. um 0.50 Uhr.

  14. Sabrina
    Sabrina says:

    Hallo zusammen,
    ich war mit meinem Freund das allererste Mal bei Meinhard auf dem Konzert und hatte überhaupt keine Vorstellung, was mich erwartet, doch das was sich uns dort geboten hat, war eine wahnsinns Show!!! Mein Freund und ich waren begeistert, von den vielen liebevollen Details, die sich uns boten. Angefangen vom Bühnenbild ( so liebevoll und zum Thema gestaltet habe ich noch nie eines gesehen), über die gedeckte Tafel mit den zahlreichen Törtchen (die sehr lecker waren, ich mußte mich zügeln, nicht dauernd welche zu essen), den wechselnden sehr passenden Outfits von Meinhard, seiner Band die toll zusammen harmonieren, bis hin zu Meinhard selbst, seinem Gesang und seinen Bewegungen….! Ich stand den ganzen Abend da und war einfach nur fasziniert und begeistert und wußte nicht, was ich als erstes aufsaugen sollte! Meinem Freund und mir hat es das Gefühl gegeben, einfach mal aus dem tristen Alltag in eine andere Welt einzutauchen. Die selbstgeschriebenen Lieder, mit der Aussprache beim Gesang und der Show, es war einfach beflügelnd! Ich habe mir nach dem Konzert gleich die CD gekauft und wir haben uns vorgenommen, auf das nächste Konzert zu gehen, es hat uns sehr gut gefallen. Jetzt beim schreiben kommt die Leichtigkeit, die es bei mir ausgelöst hat wieder hoch…es ist toll, was Musik bzw ein Künstler bereichern kann.
    Als ich Tage drauf die CD hörte, lief sie immer und immer wieder, ich fing an, mitzusummen und mich leichter durch den Tag tragen zu lassen.
    Alles in allem, was eine einzelne Person, also Meinhard, da in Liebe zum Detail auf die Beine gestellt hat…einfach nur Hut ab!
    Wenn ein jeder nur halbsoviel Energie und Liebe in seinen Traum steckt, ist das schon das Leben wert!!!
    Meinhard, Marco und mich hast du verzaubert!

  15. Filou
    Filou says:

    Hmmm, also wenn man was unbedingt verreissen will, wie oben ja wohl ganz eindeutig klar wird, dann muss man sich unweigerlich fragen weshalb….
    eigentlich interresierts mich ja nicht was da nu genau für ein problem mit meinhard besteht, aber so wie beschrieben wars aber nun mal ganz eindeutig nicht, zumal ja schon mit der überschrift eigentlich nur abgekotzt wird!
    unter einer kritik versteh ich irgendwie was anderes…
    ich bin kein eingefleischter fan von meinhard, besuche sehr viele verschiedene konzerte und glaube schon zu wissen wann was so scheiße war wie beschrieben.
    ich muss mich da fragen was das mit dem label am schluss sollte, hat diese super kritik was damit zu tun?
    denke mal nicht, dass das ohne grund schön einprägsam am schluss erwähnt wurde….wenn es daran liegt – irgendwie arm!

    • Kyra
      Kyra says:

      Ich bin Meinhard wohlgesonnen, aber ich so objektiv, dass ich nicht alles gutheißen muss, was Bands / Künstler abliefern. Dieses Konzert hat mich aus genannten Gründen nicht überzeugt. Das mögen Fans und andere Anwesende anders sehen, das ist ihr gut Recht, aber auch meine Kritik ist berechtigt. Und ich war an diesem Abend nicht die Einzige, die enttäuscht dieses Konzert verlassen hat.
      Etwas verreißen zu wollen, war nicht Absicht und das wird hier auch nicht getan.

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