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Festival: Dark Easter Metal Meeting, 31.3. und 1.4.2018, Backstage, München – Teil 2: Ostersonntag, 1. April 2018

Die Auferstehung des Festivalpublikums

Nach nicht einmal zwölf Stunden Ruhepause sind wir auch am Tag zwei des Dark Easter Metal Meetings überpünktlich wieder vor Ort – im Gegensatz zu Dawn of Disease und Nocturnal Depression, wie uns Internet und Veranstalter mitteilen. Dawn of Disease mussten – ironischerweise – wegen Krankheit absagen, und von Nocturnal Depression habe man, so ein Statement des Veranstalters auf Facebook, seit September letzten Jahres nichts mehr gehört. Die gute Nachricht: Ersatz war mit Asphagor aus Österreich und Wolves Den aus München schnell gefunden, sodass keine Konzertlücken entstanden. Bei diesen grandiosen Bands lässt sich der Ausfall mehr als gut verschmerzen, und auch dem bedauernswerten Menschen, der mit einem jämmerlichen „I bin soooo niachtern!“ vor dem Eingang der Welt sein Leid geklagt hat, konnte bestimmt schnell geholfen werden. Weiterlesen

News: Dark Easter Metal Meeting – Überblick über den Sonntag (01.04.)

Nach der Volldröhnung vom Samstag gibt es kein Erbarmen – auch der DEMM-Sonntag wartet mit lauter Hochkarätern auf drei Bühnen auf. Durchhaltevermögen ist gefragt, aber dafür hat man auch echtes Festivalfeeling, minus Schlammschlacht auf einem Zeltplatz und kann sich entspannt von Band zu Band treiben lassen. Oder doch nicht so entspannt, weil man eigentlich alles sehen möchte? Um euch die Planung hoffentlich ein wenig zu erleichtern, hier der Überblick über den Sonntag.  Weiterlesen

News: Paradise Lost machen am 29.10.17 Station in der Theaterfabrik (München)

Erstmals seit ihren Festivalauftritten im Sommer 2016 sind Paradise Lost wieder in Deutschland unterwegs. Die Gothic-Metal-Band aus dem englischen Halifax hat eine Show am 29. Oktober in der Theaterfabrik bestätigt, um ihr im September 2017 erschienenes Album Medusa (Nuclear Blast/Warner) live vorzustellen. Weiterlesen

CD: Paradise Lost – Medusa

„Back to the Roots“

Paradise Lost - Medusa - ArtworkParadise Lost veröffentlichen ein neues Album – Nr. 15 in der fast 30 jährigen Bandgeschichte. Mein erster Eindruck beim kurzen Reinhören: Die sitzen zwischen allen Stühlen und konnten sich nicht entscheiden, was sie wollen. Es ist zwar von allem etwas drin, aber nichts richtig: zu wenig eingängig und zu doomlastig für Gothic Metal, aber zu wenig Last, Langsamkeit und Schwere für Doom, zu wenig Power und Druck für Viking Metal und zu wenig Atmosphäre und Growls für Black Metal. Weiterlesen

News: Paradise Lost präsentieren Trackliste zu „Medusa“ sowie ersten Songausschnitt

Am 1. September läutet Paradise Losts Studioalbum Medusa die Einsamkeit und klamme Kälte des Herbsts ein, wenn die Legenden aus West Yorkshire zu ihren Doomwurzeln zurückkehren. Dieser mittlerweile 15. Longplayer ist benannt nach der griechischen Gorgone, deren Blick Menschen sofort zu Stein erstarren ließ.
Die erste Single der britischen Kultmetaller erschien am 7. Juli, aber sie gewähren auch einen kurzen Einblick in das neue Material mit einem Ausschnitt aus dem Song „The longest winter“. Diese erste Single verbindet klassische Paradise-Lost-Melodien mit zermalmenden Doom-Momenten. Hier könnt ihr einen ersten Eindruck gewinnen:

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News: Metal on the Hill (Graz) v. 11.08. bis 12.08.2017

MOTH_2017_FlyerDurch die Location auf dem Grazer Schloßberg ist das Metal on the Hill Festival das erste und einzige österreichische Boutique Festival, das mit der Einzigartigkeit der Steiermark unverwechselbar verbunden ist! Nach der Feuertaufe im Dom im Berg, sowie auf den Kasematten, vergrößert man sich 2017 entsprechend, und wird an beiden Tagen die Festivalbesucher auf den Kasematten – der wohl schönsten Bühne Österreichs – begrüßen. Save the Date: 11.08. – 12.08.2017.

Als Metal on the Hill Headliner finden Blind Guardian und Paradise Lost ihren Weg nach Graz zu ihren jeweils einzigen und exklusiven Österreich Shows 2017! Weiterlesen

CD: Edward Helsing – All the Way diabolic

Gothic Doom Atmosphere

Edward_Helsing_-_All_The_Way_Diabolic_-_cover[1]Edward Helsing ist ein Künstler aus Helsinki, der im Alleingang sein erstes Album eingespielt und dieses auch selbst produziert hat. Als Einflüsse gibt er selbst Type O Negative, Paradise Lost, Cradle of Filth, My Dying Bride und Dissection an.

In den Grundzügen und von der Gitarrenarbeit her könnte der Opener „Tenebrae Baby“ auch von der Gothic Rock Legende Fields of the Nephilim stammen. Allerdings verbreitet das Keyboard eine andere Stimmung, und Helsing schreckt auch nicht vor dem Einsatz eines Glockenspiels zurück, das ähnlich wie bei einem Soundtrack zu einem Horrorfilm eine unheilschwangere und beunruhigende Wirkung hat. Weiterlesen