Diese Woche wollen wir euch Vertilizar aus Österreich vorstellen. Die Band durfte schon als Support bei Bad Omens auftreten. Sie stehen mit ihrem neuen Album in den Startlöchern, es erschien am Freitag. Neugierig geworden? Vertilizar hat sich unseren Fragen gestellt:

Bitte stellt eure Mitglieder kurz vor, und wie kam es zur Bandgründung?
Oliver (Gesang): dreifacher Familienvater mit berühmt-berüchtigten Gesängen, die ihm die Teilnahme bei The Voice Of Germany 2021 bescherten.
Lukas (Gitarre): auch ein zweifacher Daddy, Gitarrenvirtuose mit absolutem Gehör und sehr wilden Tattoos.
Florian (Bass): Antreiber, Stratege und Kopf der Band. Meistens die Spaßbremse, aber Ordnung muss sein
Thomas (Drums): Stets gut gelaunter Sonnyboy und hat mit Abstand die beste Fitness in der Band.

Florian: Ich habe vor Vertilizar immer wieder mal Riffs zu Hause grob aufgenommen und dann Simon (der auch mein direkter Arbeitskollege ist und unser Bassist bis 2022 war) vorgespielt. Er motivierte mich und sah Potenzial in den Ideen – und quasi während einer Raucherpause haben wir beschlossen, das vorhandene Material umzusetzen und Vertilizar zu gründen. Oliver und Thomas konnte ich dann ein paar Wochen später mit einer fertigen instrumentalen Version von “Time” über einen Facebook-Aufruf überzeugen und zu uns ins Boot holen. Ab diesem Zeitpunkt starteten wir sofort mit der finalen Ausarbeitung und dem Recording unserer ersten EP. Simon hat dann Anfang 2022 beschlossen Vertilizar zu verlassen, um an seinem eigenen Projekt zu arbeiten. Er hat uns aber noch das ganze Jahr live begleitet und mir ab 2023 die Rolle des Bassisten übergeben. Wir haben uns dann generell neu aufgestellt, Lukas konnten wir an der Gitarre dazu gewinnen und Oliver wurde freigespielt, um nur noch als Frontman und Sänger zu performen.

Wo würdet ihr eure Musik einordnen?
Thomas: Die schweren Riffs und Aufbauten unserer Songs sind ganz genretypisch und klassisch für Post-Grunge/Alternative Metal. Die größten Einflüsse sind hier bestimmt Bands wie Staind, Seether und Breaking Benjamin. Wenn man genau hinhört, findet man in den neuen Songs auch einige elektronische Elemente, Synths, Effekte, Pausen und auch den einen oder anderen Breakdown, wie man sie sonst eher aus dem Metalcore kennt. Diese geben den Songs ein modernes Auftreten, viel Tiefe und Spannung. Wir schlagen mit dem Album quasi die Brücke zwischen Grunge und Metalcore, in der sich bisher nur wenige Bands einordnen konnten.

Wie sieht das Songwriting bei euch aus? Wie sind die Aufgaben verteilt?
Florian: Bei uns in der Band sind die Aufgaben ziemlich klar aufgeteilt. Alles was das Bandinterne Management und die Finanzen betrifft, mache ich. Thomas macht alles mit dem Label, Management und der Bookingagentur. Lukas ist beruflicher Soundengineer und hilft uns hier viel mit der Technik und sorgt für einen guten Monitorsound im Ohr. Oliver macht hauptsächlich Backoffice für Promotion und ist unser Gesicht in den sozialen Medien.

Gab es ein Erlebnis, dass euch/dir im Verlauf der Bandgeschichte bis heute in Erinnerung geblieben ist?
Oliver: Unsere erste Tour nach Tschechien im Jahr 2018 – diese wird für uns unvergessen bleiben. Vor allem, da wir zum Abschluss in Brünn als Support von Bad Omens spielen durften.

Welcher (verstorbene) Künstler hat dich persönlich am meisten inspiriert und warum?
Lukas: Freddie Mercury, Queen geht zu jeder Tages- und Nachtzeit. Unglaubliches Songwriting und zeitlose Musik.

Kein Alkohol ist bekanntlich auch keine Lösung – eine Alk-Kombination, nach der ihr ganz sicher keine Probleme mehr habt?
Florian: Bei Long Island Ice Tea stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis immer.
Lukas: Für mich nur alkoholfreies Weißbier
Thomas: Die besten Gespräche entstehen bei einem Bier, Prost.

Die gute Fee steht plötzlich vor dir und sagt, du hättest einen Wunsch frei. Was wünschst du dir?
Thomas: Eine USA-Tour mit Three Days Grace, I Prevail, Thousand Foot Krutch.

Was steht als Nächstes an – Tour, Studio, Urlaub – oder ganz was anderes?
Florian: Für 2024 steht mit dem neuen Album viel Arbeit, viele Konzerte und Vorbereitung für das nächste Jahr an. Also an Urlaub ist erstmal nicht zu denken. Jetzt im Februar haben wir mit dem Album-Release gleich auch unsere Release-Shows in Wien und Wels, im Frühjahr kommen noch eine Hand voll Clubgigs, und dann geht es im Festival Sommer weiter mit unter anderem einer Show am Nova Rock und am Area 53 Festival. Parallel dazu sammeln wir bereits wieder erste Ideen für neue Songs.

 

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