CD: Beast in Black – From hell with love

Liebesgrüße direkt aus der Hölle …

9851d796-b910-40ec-a1e9-1e92fe279c9b… senden Beast in Black. Bereits 2015 gründete Anton Kabanen die Combo, die sicher einigen Powermetallern ein Begriff ist. Letztes Jahr startete sie mit ihrem Debüt Berserker richtig durch. Grund genug, sie in der Rubrik „Band der Woche“ etwas auszuquetschen und in ihren ersten Silberling reinzuhören. Die Review könnt ihr hier nachlesen. Doch überzeugt das zweite Album von Beast in Black ebenso?

Eins ist klar, Beast in Black spalten mit ihrem doch etwas eigenwilligen Soundkonzept definitiv die Szene.
Gleich mit fetten Riffs startet der Opener „Cry for a hero“ und geht sofort ins Ohr. Mit „From hell with love“ und „Sweet true lies“ wagen wir uns zurück in die 80er, da hier eingängige Synthiesounds mit abgemischt wurden. Sänger Yannis Papadopoulos holt alles aus seiner Stimme heraus, besonders im Refrain bei den langgezogenen Worten ist dies erkennbar, die Range von tiefen zu höheren Stimmlagen ist einfach enorm. Die einzige Ballade „Oceandeep“ erinnert mich entfernt an „Ghost in the rain“, einen Track vom Vorgängeralbum. Der Sänger haucht die Textzeilen ganz zart ins Mikro. Allerdings wird im Refrain mehr auf die Tube gedrückt und hier ist von einem zarten Stimmchen keine Rede mehr – mit Inbrunst werden die Textzeilen geschmettert. Disco-Fever kann man bei „True believer“ erleben, die Screams von Yannis und die Elektroklänge im Intro sind auch hier erste Sahne! Waschechten Powermetal gibt’s bei „This is war“ auf die Ohren, ein knackiges Schlagzeug, treibende Beats und Chorgesang im Refrain – für Beast in Black ist dies fast schon ein schnörkelloser Track, wenn nicht die zarten Flötenparts wären! Das Schlusslicht von From hell with love bildet „No surrender“, hier begeistern am meisten die Keybordparts und Gitarrenriffs.

Beast in black haben ganz klar ihre Nische in der Musikwelt gefunden. Sie polarisieren mit dem, was sie tun. Allerdings ähnelt From hell with love sehr ihrem Debüt Berserker und birgt wenige Überraschungsmomente. Es ist jedoch super abgemischt und die verschiedenen Elemente greifen hervorragend ineinander.

Anspieltipps: Cry for a hero, True believer, This is war

:mosch: :mosch: :mosch: :mosch: :mosch2:

Beast in Black: From hell with love
Nuclear Blast, VÖ: 08.02.2019
15,99

Tracklist:
01. Cry out for a hero
02. From hell with love
03. Sweet true lies
04. Repentless
05. Die by the blade
06. Oceandeep
07. Unlimited sin
08. True believer
09. This is war
10. Heart of steel
11. No surrender

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