Rezension: Thomas Bleskin – Joachim Witt, DOM; Eine Biographie

„Jetzt und ehedem“

 

wittEhedem begann der Lebensweg von Joachim Richard Carl Witt am 22. Februar 1949 in Hamburg. Er ist ein introvertierter Mensch, der schon früh mit Musik in Berührung kommt und sich seinen Zugang zur Musik selbst entwickelt. „Der goldene Reiter“ und „Die Flut“ bilden die musikalischen Erfolge in seinem Leben. Die Arbeit und Geschichte zu seinen Alben, anfangs mit der Band Duesenberg, bis zu dem 2012 erschienen DOM sind keine durchgehend aufsteigende Siegesstraße, sondern haben auch viele Talfahrten. Witt gibt nicht viel Privates preis, aber dafür hat er sich bei seiner Arbeitsweise über die Schulter schauen lassen.

Und wen interessiert diese Biografie? Fans, Freunde seiner Musik, die vielleicht den „Goldenen Reiter“, „Herbergsvater“, „Das geht tief“, „Jetzt und ehedem“, die Alben POP, Eisenherz oder Teile der Bayreuth-Reihe im CD-Regal haben. Vielleicht auch Interessierte, die wissen wollen, wer hinter dem viel diskutierten „Gloria“-Video steckt.
Witts Entwicklung vom kleinen Jungen, der vor der Familie dirigiert, über den ersten Fernsehauftritt beim Musikladen im Jahr 1982, bis zu den vielen musikalischen Misserfolgen, in denen sein Herzblut und unter anderem auch Geld steckte, und dem privaten Herzschmerz, der ihn auf neue Wege gebracht hat, ist in der Rückschau verfolgbar.
Diese Biografie hat mich dazu gebracht so manche LP und manches Video von Joachim Witt anzuhören, anzusehen, hinzuhören und hineinzudenken.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: „Danke“, Herr Witt, für einen neuen Blick auf Ihre Musik. Und mein Urteil abzugeben:

:buch:  :buch:  :buch:  :buch:  :buch:

Thomas Bleskin, Joachim Witt – DOM – Eine Biographie [Kindle Edition]
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