Ab auf die Tanzfläche!

Endlich, endlich ist sie da. Mit dem Nachfolger von Manifest kommt endlich der Nachschub für eingefleischte Amaranthe-Fans oder diejenigen, die es noch werden wollen. The Catalyst gibt es seit 23.02. für alle auf die Ohren. Vor knapp sieben Monaten wurde die erste Single „Damnation flame“ ausgekoppelt, ich war sofort Feuer und Flamme. Bei den weiteren Auskopplungen war ich nicht ganz so angefixt, deswegen war ich gespannt, was Amaranthe auf ihrer neuen Platte so auf Lager haben.

Los geht es mit dem Opener „The catalyst“ – und der startet gleich voll durch. Hier treffen heiße Beats, Elektrotunes, Crowling und der poppige Gesang von Frontsängerin Elize aufeinander und nehmen mich sofort mit. „Insatitiable“ war eine weitere Singleauskopplung, bei der war ich erst etwas skeptisch. Allerdings funktioniert sie im Albumkonzept einfach perfekt. Den Hattrick des Tanzbaren macht „Demnation flame“ voll, wer spätestens hier nicht den Takt mit den Fingern klopft oder mit dem Kopf nickt, dann weiß ich es auch nicht! Hier begeben sich Amaranthe visuell auf neues Terrain, das Video ist in ein Vampirsetting eingebettet – bei Amaranthe ist das ungewohnt, da man sich sonst in futuristischen, dystopischen Welten wiederfindet. „Interference“ ist ein klassischer Mid-Tempo-Stampfer. Die Chance zum Durchatmen kommt mit „Stay a little while“. Hier treffen Klavierklänge auf ein etwas schnulzig anhaftendes Duett zwischen Elize und Nils. Wunderschön, aber starke Gitarrenparts fehlen hier auch nicht. „Re-Vison“, „Liberated“ „Ecstasy“ und „Braking the waves“ werden in den Sog der anderen Tracks mitgezogen und gehen etwas im Gesamtwerk unter. Obwohl mir letzterer mit den engelhaften Gesangsparts von Elize doch etwas mehr in Erinnerung bleibt. Mit „Outer dementions“ nehmen wir dann wieder langsam Kurs in Richtung Hit-Potential-Song auf. Bei „Recidence“ (mit sehr massiven Crowling-Parts!) und „Finding life“ gehen wir nochmal so richtig in die Vollen. Ganz zum Schluss überraschen Amaranthe mit ihrem ganz eigenen Cover von „Fading like a flower“, einem Roxette Song, der 1991 erschien.

The Catalyst ist ein rundherum gelungenes Album, Amaranthe verfolgen strikt ihren bereits eingeschlagenen Weg. Ich war bereits nach dem ersten Durchhören ein absoluter Fan. Metalheads, die mit den poppigen und elektronischen Seiten von Amaranthe so gar nichts anfangen können, werden sich auch bei dem neuen Silberling bestätigt fühlen. Dass es nicht jeder Track auf die „Immer wieder hören“-Playlist schafft, tut The Catalyst keinen Abbruch. Amaranthe präsentieren den Mix aus Modern- und Powermetal, gespickt mit Elektrobeats und einer Prise Pop, mit jedem Album aufs Neue. Eilze Ryd und Nils Molin passen stimmlich super zusammen und ergeben auch mit den Crowling-Parts von Neuzugang Mikael Sehlin eine perfekte Einheit. Mir macht das Album gute Laune, verströmt Motivation und positive Energie.

Anspieltipps: Insatiable, Damnation Flame, Stay a little while, Resistance, Fading like a flower

:mosch: :mosch: :mosch: :mosch: :mosch:

Amaranthe: The Catalyst
Nuclear Blast Records, Vö. 23.10.2023
16,99 €

https://www.amaranthe.se/

Tracklist:
1. The Catalyst
2. Insatiable
3. Damnation Flame
4. Liberated
5. Re-Vision
6. Interference
7. Stay a Little While
8. Ecstasy
9. Breaking the Waves
10. Outer Dimension
11. Resistance
12. Find life
13. Fading like a flower (Cover)

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