Schwarze Bayern in Leipzig – WGT 2014 – Montag

Einige mussten ja bereits Sonntag abreisen und haben so den letzten WGT-Tag verpasst. sconso und Phoebe gehörten allerdings nicht dazu – und erzählen gerne, was sie am letzten WGT-Abend gesehen und gehört haben:

Sconso:

18.36 h: So, dann starten wir mal in den letzten Abend – Ort des Geschehens ist der Volkspalast, wo gerade Vatican Shadow dröhnende, rhythmische Industrialsounds zelebriert.

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19.30 h: Und jetzt: rauschige, knarzige, verzerrte Soundflächen, fesselnder Industrial Ambient des britischen Duos Land:Fire.

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21.00 h: Die Dresdener Sardh bieten den wohl ungewöhnlichsten Auftritt dieses Abends: zuerst rituell anmutende, komplexe Klangstrukturen, gefolgt von rhythmisch-rockigen Sequenzen, dann plötzlich brachialer Noise, daraufhin nebauteneskes Eindreschen auf Metallplatten, dann wieder Ambient-Gedröhne und – Gefiepe mit Sprechgesang und Geschrei – hochgradig experimentell und irgendwie verstörend, aber auch faszinierend.

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21:30 h: Mit Svartsinn sind wir nun wieder bei klassischem, traditionellem Dark Ambient angelangt: finsterste Soundscapes, angereichert mit live gespielten Streichertupfern.

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23.30 h: Abschluss und Höhepunkt des WGT-Finaltags im Volkspalast: Die italienischen Sigillum S entfachen ein infernalisches Gewitter aus analogen und digitalen Tönen jedweder Farbe und Frequenz, eine hochkomplexe, bedrohliche  Soundwalze, die alles und jeden gnadenlos überrollt. Genial.

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Phoebe:

20.17 h: Im Schauspielhaus wird 20 Minuten lang Werbung für ein Open Air Musical in der Region gemacht: Highlights aus „Dracula“.

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20.40 h: Almara im Schauspielhaus waren toll. Torshammare getroffen!

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Letztes Konzert für heute und für dieses WGT. Jetzt noch ein bisschen ausklingen lassen in der Moritzbastei. Im Innenhof will es irgendwie nicht luftig werden. Fast alle Damen wedeln mit dem Fächer. In der Disco spielen sie allen Ernstes – eine skurrile Version zwar von – „The final Countdown“. Naja, ist ja auch irgendwie Countdown.

Ich hoffe, ihr hattet alle ein wunderbares WGT – kommt gut wieder nach Hause! Natürlich gibt es demnächst noch eine „richtige“ Festival-Rezension nebst Bildern, mittels derer ihr dann in Erinnerung an eure Highlights schwelgen könnt!

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