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Festival: 03.11.18 – Katzenclub Festival – Feierwerk München

Von rutschenden Hosen, Zombieclowns und tanzenden Katzen

 

Meine Güte, wie die Zeit vergeht. Fünf Jahre gibt es den Katzenclub schon, die vierteljährliche Party- und Konzertreihe, die es schafft, an nostalgische Pulverturmzeiten anzuknüpfen und gleichzeitig die derzeit angesagtesten Bands aus dem schwarz-wavigen Untergrund auf die Bühne zu holen. Die Tempers waren schon da, Zanias, She Past Away, Lebanon Hanover, Ash Code, aber auch so Szenelegenden wie Psyche oder The Invincible Spirit; Klangstabils Boris May ist sowieso Stammgast. Doch die schönste Partyreihe taugt nichts ohne die DJs hinter den Reglern, und da kann der Katzenclub auf die langjährige Erfahrung der Pagan DJs zurückgreifen, auf DJ Thaly aus dem Pulverturm und diverse hochklassige Gäste an den Reglern, die die kleine Tanzfläche mit oft wohltuend unbekanntem Material versorgen. Solche Erfolge müssen gefeiert werden, dachten sich daher die Veranstalter, und daraus wurde das erste Katzenclub Festival im Feierwerk. Weiterlesen

Konzert: 17.03.2018 – E-Tropolis – Turbinenhalle, Oberhausen

Schwedische Zustände

Samstag früh heißt es Abschied nehmen von Frankfurt und von Kati, mit dem Zug geht es weiter nach Oberhausen. Schon unterwegs enthüllt der Blick aus dem Fenster, dass nicht nur der Schneefall dichter, sondern auch der Wind stärker wird, je weiter ich nach Nordwesten komme. Als ich am Bahnhof Oberhausen aus der S-Bahn steige, muss ich feststellen, dass so ein norwegischer Winter einen offensichtlich nur sehr unzureichend auf das deutsche Frühlingswetter vorbereitet, mich jedenfalls friert es ganz erbärmlich, als ich mich im Schneegestöber auf die Suche nach meinem Hotel mache. Zum Glück ist es nicht sehr weit, dafür ist aber bei meiner Ankunft mein Zimmer noch nicht fertig – das, und ein gewisser innerer Widerstand, das warme Gebäude zu verlassen, führt dazu, dass ich diesmal nicht pünktlich bei Einlassbeginn vor Ort bin.
Eigentlich bin ich schon froh, dass ich es überhaupt schaffe, auf Anhieb die Turbinenhalle zu finden. Drinnen ist es schon ordentlich voll, ohne dass es deshalb irgendwie warm wäre. Der erste Rundgang durch die diversen Räume verschafft einen gewissen Überblick und die Erkenntnis, dass der eine Getränkestand, der nur Bares und nicht die Festivalbons nimmt, wohl gerade das Geschäft des Jahres macht – hier gibt es nämlich dampfend heißen Met zu kaufen. Weiterlesen