Alles Gute nachträglich zum
30-jährigen Bühnenjubiläum

Genau unter diesem Motto luden die Speed-Folker von Fiddlers Green am 06.11. in die Tante Ju in Dresden. Trotz der plötzlich ausgesprochenen 2G-Regelung in Dresdener Clubs war die Tante Ju sehr gut gefüllt. Endlich wieder ein richtiges Clubkonzert – das Publikum ist bereits vor der Vorband „on fire“.

Den Anfang macht das Saint City Orchestra aus der schönen Schweiz, genauer gesagt aus St. Gallen. Gegründet haben sie sich 2013 und spielten auch bereits auf namenhaften Bühnen, wie z.B. bei Rock am Ring.
Mit ihrer Mischung aus ein wenig Punk und Irish Folk heizen sie nach und nach dem Publikum so richtig ein, und der Sänger lässt es sich auch nicht nehmen, von der Bühne zu kommen und das Publikum dazu zu animieren, im Kreis zu tanzen und zu laufen; auch als er wieder auf die Bühne zurückgekehrt ist, lassen sich es die Dresdner nicht nehmen, weiterzutanzen.

Nach einer kurzen Umbaupause betreten die Fiddlers die Bühne und geben als Einstieg den Klassiker „Whiskey in the jar“ zum Besten. Ab der ersten Minute sind die Fans in Feierstimmung. Auch bei Songs wie „Perfect gang“,“Irish air“ oder „Bottoms up“ ist keine Verschnaufpause in Sicht. Geiger Tobias gab ein super Geigensolo zum Besten, und bei „Raise your arms“ halten die meisten auch durch und nehmen ihre Arme nicht nach unten. Wenn eine Bierbank mit Plastikbechern auf die Bühne geschoben wird, weiß der Fiddlers-Kenner schon, was kommt. Die beiden Sänger Albi und Pat präsentieren „John Kanaka“, einen Ohrwurm, der sich sofort ins Gehirn frisst. Der Rest der Band steht hinter dem Tisch und wirft sich gekonnt die Plastikbecher zu. Immer wieder cool anzuschauen!

Doch nun wird wieder getanzt und gepogt, bei „Rocky road to Dublin“ wird die obligatorische Gasse gebildet, und auf Kommando tanzen die beiden Seiten aufeinander zu. Sogar der ein oder andere Moshpit bildet sich. Durchwegs gesprungen wird bei dem Fun-track „Yindy“ oder „Old dun cow“. Nur ganz kurz lässt sich die Band feiern, dann gehen sie mit dem Fiddlers-Green-Gassenhauer „Victor and his demons“ in die Vollen, und mit dem letzten Song „Blarney Roses“ durften zehn Damen die Bühne entern. Es wurde zünftig der Abend beendet.

Was für eine Geburtstagsfatsche war das denn bitte? Es hat gut getan, wieder auf einem Konzert richtig abzufeiern und einfach Spaß zu haben. Ich habe mich auch wieder für knapp zwei Stunden gefühlt, als wäre ich in Irland. – Sláinte!

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Fotos ©Jana Groß

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Tourdates:
12.11.2021 – Köln – Carlswerk
13.11.2021 – Stuttgart – Im Wizemann
19.11.2021 – Lindau – Club Vaudeville
20.11.2021 – Kaiserslautern – Kammgarn
25.11.2021 – Würzburg – Posthalle
26.11.2021 – München – Backstage Werk
27.11.2021 -Wien – Szene
02.12.2021 – Frankfurt – Batschkapp
03.12.2021 – Nürnberg – Hirsch
04.12.2021 – Bremen – Schlachthof
05.12.2021 – Hamburg – Fabrik
22.04.2022 – Wetzikon – Hall of Fame
23.04.2022 – Pratteln – Z7
24.04.2022 – Rubigen – Mühle Hunziken

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