Beiträge

Alles Gute nachträglich zum
30-jährigen Bühnenjubiläum

Genau unter diesem Motto luden die Speed-Folker von Fiddlers Green am 06.11. in die Tante Ju in Dresden. Trotz der plötzlich ausgesprochenen 2G-Regelung in Dresdener Clubs war die Tante Ju sehr gut gefüllt. Endlich wieder ein richtiges Clubkonzert – das Publikum ist bereits vor der Vorband „on fire“. Weiterlesen

Per Anhalter durchs Folk-Universum

Es ist wieder Zeit für neuen Folk – und zwar von den Bayern Tir nan og. Ende 2020  haben sie mit Hilfe von Crowdfounding ihr aktuelles Album Sing, ye bastards! in die Startlöcher gebracht und wir haben uns den Silberling mal angehört.

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BABYMETAL die dritte

BABYMETAL_Metal_Galaxy_Cover_4000pxNach dem selbstbetitelten Debüt und dem zweiten Album Metal Resistance steht nun mit Metal Galaxy das dritte Album der japanischen Überflieger BABYMETAL in den Startlöchern, die wie kaum eine andere Band die Metal-Gemeinde polarisieren. Lieben oder hassen, viel mehr Optionen scheint es nicht zu geben bei ihrem Kawaii Metal, der alle Genregrenzen sprengt. J-Pop wird mit Elementen aus Black, Death und Industrial Metal sowie Dance kombiniert und mit Gothic-Lolita-Outfits abgerundet.
Die als „Yuimetal“ bekannte Yui Mizuno (Tanz und Backgroundgesang) mußte letztes Jahr die Band aus gesundheitlichen Gründen verlassen, seitdem unterstützen verschiedene Tänzerinnen bei Auftritten Sängerin Suzuka NakamotoSu-Metal“ und die zweite Tänzerin und Backgroundsängerin Moa KikuchiMoametal„. Wie hat sich die Band also entwickelt? Weiterlesen

666 m Kabel

Der heutige Konzertabend bedeutet gleich dreimal Neuland für mich, da ich mit allen drei Bands/Künstlern nicht vertraut bin. Rhys Fulber kenne ich jedoch als Soundtüftler von der EBM-Legende Front Line Assembly, die letztes Jahr eine beeindruckende Double-Headliner-Show zusammen mit Die Krupps absolviert haben (Link zum Bericht). Sein Dark-Techno-Solowerk ließ mich beim Reinhören überraschend aufhorchen, denn im Normalfall ergreife ich bei Techno die Flucht. Priest hingegen, die sich aus Ex-Mitgliedern von Ghost zusammensetzen, und bei denen im Vorfeld das Besetzungskarussel zugeschlagen hat, machen Synthie-Pop mit starken 80er-Jahre-Anleihen, und beim WGT hat es zeitlich leider nicht hingehauen. Craven, der den Abend eröffnet, ist mir zugegebenermaßen völlig unbekannt. Weiterlesen

Der Frühling naht, der Sommer kommt – und wie jedes Jahr ruft das Musica Antiqua Viva Newcomer und etablierte Folk- und Mittelaltermusiker vor den ersten Marktveranstaltungen und Open Airs ins Spectaculum Mundi nach München. Vom 08.03. bis 13.04.2019 präsentieren 13 ausgesuchte Bands ihr neues Programm. In Einzel- und Doppelkonzerten wird die gesamte Bandbreite von mittelalterlicher Musik über Mittelalterrock, Irish Folk und Pagan Folk sowie sanftere Töne und melancholischer Tiefgang abgedeckt.

MAV

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Aus unserer Hauptstadt kommt ein nicht mehr ganz neuer Folkrock, genannt The Sandsacks. Die Jungs sind ab April auf großer Deutschlandtour und feilen noch so ganz nebenher an ihrem neuen Album. Die Band existiert bereits über 10 Jahre. Hagen, u.a. Sänger der Band, sprach mit uns über die Entstehung ihres Namens und andere schöne Dinge.

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Folk-Punk lockt die Massen

Als es hieß, die Dropkick Murphys kommen nach München, versprach das ein Abend voller Energie, Geschwindigkeit und Irish Folk zu werden, also ganz nach meinem Geschmack. Und nicht nur ich war in Vorfreude auf das Konzert: Die aus Boston stammende US-Band schaffte es, bereits viele Wochen vor dem Termin ein ausverkauftes Zenith zu vermelden, und immerhin passen 6.000 Menschen in diese riesige Halle. Was würden da für Menschen kommen? Diese Frage wurde mir bereits in der U-Bahn bei der Anfahrt beantwortet: wenig „schwarzes“ dafür sehr buntes und bunt gemischtes Volk – und sehr, sehr viele, bereits jetzt schon stark alkoholisierte Chaoten. Na, das konnte ja heiter werden!
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Oder: Die neue irische Härte

blood-coverWenn man, wie ich, gleichzeitig Fan von Irish Folk und richtig hartem Metal ist, hat man es mitunter schwer, diese beiden Leidenschaften zu kombinieren. Vor dem gleichen Dilemma standen einige junge Iren zu Beginn der 90er Jahre – und gründeten dann einfach selbst eine Band. 1992 kreierten sie mit Cruachan etwas völlig Neues und etablierten die Stilrichtung „Celtic Metal“ auf den Bühnen der Welt. Schnell eroberte diese Kombination aus harten Riffs und traditionellen Klängen Europa. Ende der 90er Jahre gab es eine kurze Verschnaufpause, danach startete man mit immer folkigeren Alben auch als Headliner in Europa durch.  Weiterlesen