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Konzert: 20.05.19 – Pristine + Ni Sala – Backstage Club, München

Schweiß, Emotionen und ganz viel Glück

Schlag auf Schlag geht es bei Pristine, (Nord-)Norwegens feinstem Export in Sachen Blues, Soul, Rock’n’Roll und ganz viel Leidenschaft. Erst vor einem Jahr war die Truppe um Bandchefin Heidi Solheim im Backstage, damals noch mit dem auch noch sehr frischen Album Ninja im Gepäck, jetzt dürfen wir uns schon wieder auf einen schweißtreibenden Abend freuen – wieder mit neuer Musik. Seit kurzem erst ist Road back to ruin veröffentlicht und hat schon – völlig zu Recht – eine Menge großartiger Kritiken eingeheimst. An der Live-Tauglichkeit besteht auch kein Zweifel, und so mache ich mich sehr, sehr freudig auf den Weg ins Backstage. Mit dabei sind heute entgegen der sich schon etablierten Tradition nicht The Legendary, sondern eine andere Münchner Band, Ni Sala, die Pristine auf der der Hälfte der Deutschland-Tour begleitet.
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CD: Cellar Darling – The Spell

Eine Überraschungstüte Wunderbares

cellar-darling-the-spellCellar Darling, bestehend aus Anna MurphyMerlin Sutter und Ivo Henzi, kehren nach ihrem Debütalbum This is the sound (2017) wieder in die Plattenläden zurück. The Spell erscheint am 22.03.2019 unter dem Label von Nuclear Blast. Das Trio war bereits bei uns als Band der Woche im Interview, das Debüt haben wir ebenfalls veröffentlicht. Für mich war klar, dass wir an dieser Combo unbedingt dran bleiben müssen. Ich habe in The Spell mal reingehört.

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CD: Avantasia – Moonglow

Neues Masterpiece?

1000x1000Inzwischen sind Avantasia eine Institution. Was als Soloprojekt begann,mauserte sich schnell zu einer Band mit vielen Sängern. Headleader Tobias Sammet suchte sich im Lauf der Jahre Musiker, die seine Konzeptideen unterstützten. Hier sind anscheinend Freundschaften entstanden. Seit 15.02.2019 kann man Moonglow, den neusten Silberling, in den Plattenladen kaufen. Es ist ein normales Konzeptalbum, es baut jedoch anders als die Avantasia-Vorgänger keine Story auf. Jeder Track hat seine eigene abgeschlossene Geschichte. Weiterlesen

CD: Opeth – Garden of the Titans (live)

Audienz der Titanen

Opeth - Garden Of The Titans (Opeth Live at Red Rocks Amphitheatre) - ArtworkZu Opeth muss man nicht mehr viel sagen: Als innovative Death-Metal-Band gestartet, haben sich die Schweden um Frontcharismatiker Mikael Åkerfeldt kontinuierlich zu einer der einflussreichsten und perfektesten Prog-Metal-Bands der heutigen Zeit entwickelt – nicht zur Freude eines jeden Fans. Viele bedauern den Härteverlust, rümpfen die Nase über die Ausflüge in Siebzigerjahre-Sphären und vermissen den Druck der früheren Jahre. Auch wenn Opeth ja schon früh angefangen haben, Klargesang und akustische Elemente in ihren Sound mitaufzunehmen (oder mit Damnation gleich ein ganzes quasi akustisches Album aufnahmen), sehen viele die Band immer noch als abtrünnige Death Metaller. Was sehr schade ist, denn damit entgeht vielen die große Kunst dieser Formation, hochkomplexe Musik auf Grundlage vielfältigster Einflüsse zu erschaffen, die einen trotzdem ab dem ersten Ton mitreißt. Neben den hervorragenden Tonträgern seien hier vor allem die Live-Shows von Opeth empfohlen – was die Band auch weiß und uns mit Garden of the Titans ein weiteres Live-Album kredenzt. Doch braucht man das? Weiterlesen

CD: The Vintage Caravan – Gateways

Eintauchen in die 70er-Jahre

The Vintage Caravan - Gateways - ArtworkThe Vintage Caravan sind mittlerweile alte Hasen im Geschäft, 2006 wurde das Trio vom damaligen Schlagzeuger Guðjón Reynisson sowie Sänger und Gitarrist Óskar Logi Ágústsson gegründet. Kurz darauf stieß Alexander Örn Númasson am Bass zur Band, und der Siegeszug der jungen Isländer, die sich unglaublich knackigem, groovendem Retrorock verschrieben haben, konnte beginnen. Zwölf Jahre später hält er immer noch an, personell ist bis auf den Einstieg von Stefán Ari 2015 am Schlagzeug auch alles beim Alten geblieben, und die drei Jungs haben sich einen verdammt guten Namen gemacht, vor allem als unermüdlich tourende Band mit hochenergetischen Auftritten, wie sie erst auf der kürzlich absolvierten Europatour mit Wucan und Black Mirrors wieder unter Beweis stellen konnten. Nebenbei finden die drei Isländer aber auch noch Zeit, Platten aufzunehmen, und mit Gateways steht seit August 2018 das vierte Album in den Läden. Hält es das hohe Niveau des Vorgängers Arrival? Kurz nach Veröffentlichung landete es immerhin schon auf Platz 75 der deutschen Albumcharts! Weiterlesen

CD: Overkill – Live in Overhausen

Mean, green, killing machine

Overkill - Live In Overhausen - ArtworkOverkill – das sind mehr als dreißig Jahre Thrash Metal vom Feinsten, kompromisslos, ehrlich und auf Lebenszeit. Oft werden Overkill als die Nummer fünf der „Big Four“, der vier großen Thrash-Metal-Bands unserer Zeit (Slayer, Megadeth, Metallica, Anthrax) bezeichnet – ob sie vielleicht sogar eher direkt zu den Big Four gehören sollten, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber die Klasse der Band und vor allem die Energie, die bei ihren legendären Live-Shows freigesetzt wird, lässt sich nicht leugnen. Was Bobby „Blitz“ Ellsworth, D.D. Verni und die anderen da auf der Bühne veranstalten, muss man eigentlich mit eigenen Augen sehen und erleben, doch für die seltenen Gelegenheiten, die Overkill nicht auf Tour sind, haben sie uns fürs heimische Wohnzimmer oder die Autostereoanlage ihr mittlerweile drittes Live-Album, Live in Overhausen, kredenzt. Weiterlesen

CD: Amorphis – Queen of time

Kopfhörer und Dauerrotation

Amorphis – von „amorph“, also „gestaltlos, formlos“. Das eröffnet dieser höchst wandelbaren Band, die sich aber trotzdem immer treu geblieben ist, natürlich viele Möglichkeiten. Angefangen haben die Finnen als astreine Death-Metal-Band, haben sich davon allmählich hin zu hartem Metal mit cleanem Gesang entwickelt, um schließlich eine höchst tiefenentspannte Phase mit 70er-artigem Rock zu durchleben. Manchen war diese Phase ein wenig zu lässig, auch die Band schien den nötigen Antrieb nicht mehr zu haben, doch dann änderte sich alles, als Pasi Koskinen den Sängerposten aufgab und Tomi Joutsen das Mikro übernahm. Seither – also auch schon über zwölf Jahre – regieren wieder Brachialität gepaart mit hochgradiger Melodiösität, Growls und mitreißendem Klargesang; anders als früher, aber trotzdem immer Amorphis. Doch auch diese Mischung hatte sich bis einschließlich des Albums Circle ein klein wenig abgenutzt, weshalb das 2016er-Album Under the red cloud wie der nötige Befreiungsschlag wirkte. Wieder brutaler, mehr Growls, mehr Druck – so mussten Amorphis (meiner Meinung nach) klingen. Wie geht’s jetzt also weiter mit dem brandneuen Album Queen of time? Weiterlesen

CD: Auri – Auri

Vielleicht ist es Kunst, die ich nur nicht verstehe …

AuriTuomas Holopainen, Mastermind hinter den Symphonic-Metal-Riesen Nightwish, wandelt ja schon seit Jahren auch gern einmal auf Solopfaden. Im letzten Jahr hat er sich mit Johanna Kurkela, mit der er auch auf The Life and Times of Scrooge zusammen gearbeitet hat, und Troy Donockley, der mit seinen Uilleann Pipes als festes Bandmitglied zu Nightwish gestoßen ist, für ein neues Projekt zusammengetan: Auri. Sowohl Band als auch Album tragen diesen Namen, nach Auri aus Patrick Rothfuss‘ Königsmörder-Trilogie. Und dieses Projekt sollte etwas ganz anderes werden.

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Band der Woche: Follow the Cipher

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Neues aus Schweden! Die Unterschriften auf den Nuclear Blast Verträgen sind noch nicht ganz trocken, und schon steht das Debütalbum von Follow the Cipher in den Plattenläden eures Vertrauens. Wir wollten euch die Band um Ken Kängström mal vorstellen.

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CD: Nightwish – Decades

Eine „never ending story“

1000x1000Egal, ob man sich für Symphonic Metal begeistern kann oder nicht: Den Namen Nightwish hat wohl schon jeder mal gehört. Der Startschuss für diese Ausnahmeband fiel 1996, als Bandleader Tuomas Holopainen die ersten Ideen hatte, mit Musik eine Band aufzuziehen. Mehr als 20 Jahre sind inzwischen vergangen, und es wird Zeit für ein Album, das auf die beeindruckende Karriere von Nightwish zurückblicken kann. Weiterlesen