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CD: Dear Deer – Chew Chew

Knallbunte, ungebändigte Energie

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Mit Chew Chew meldet sich das französische Post-Punk-Duo mit seinem zweiten Longplayer zurück. Federico Iovino und Claudine Sabatel spielen seit 2015 ihren ganz eigenen Sound – eine energiegeladene Mischung aus Post-Punk, Electroclash und Noise. Mit Oh my haben Dear Deer ein gelungenes Debütalbum hingelegt, das punkigen Pop, minimale Synths und die beiden unverkennbaren, exzentrischen Stimmen des Duos perfekt vereint. Das Album macht Lust auf mehr und mich neugierig auf die neue Scheibe von Dear Deer. Weiterlesen

LP: Ghostland – Dances on walls

Ein Begleiter in guten und besonders in schlechten Tagen

GhostlandBei Ghostland handelt es sich um eine Band aus Athen, die sich 2015 gegründet hat. Die Griechen zeigen sich dabei von Post Punk und New Wave beeinflusst. Neben der Frontfrau Makrina spielt Nikos den Bass, und Gitarrist Argyris programmiert außerdem den Drumcomputer und den Synthesizer. Bislang hatten sie Auftritte in der griechischen Untergrundszene, bei denen der Studiotechniker Stavros die Position hinter dem Synthesizer übernimmt. Bei Manic Depression Records ist nun das Debütalbum Dances on walls erschienen, mit dem sie hoffentlich auch hierzulande auftreten werden. Weiterlesen

CD: Weathered Statues – Borderland

Dreiländereck

weathered statuesWeathered Statues, das ist eine EP der amerikanischen Hardcore Punk Band T.S.O.L. (True Sound Of Liberty) aus dem Jahr 1982.
Weathered Statues, das ist nun auch eine Band aus Denver, bestehend aus Schlagzeuger Andrew Warner, Bassist Bryan Flanagan, Jason Heller an der Gitarre und Jennie Mather, die der Band die Stimme verleiht. Ihre Musik weicht jedoch stark von den Namensgebern ab, denn sie haben sich einem wesentlich dunkleren Sound verschrieben. Zu deren Herkunft Denver ist mir in musikalischer Hinsicht spontan nichts eingefallen, aber das soll sich nun zukünftig ändern. Die Band wurde 2015 noch unter dem Namen Cloak Of Organs gegründet, aber nach einem Personalwechsel, der sich auch musikalisch auswirkte, erfolgte zwei Jahre später die Umbenennung. Borderlands ist ihr Debütalbum. Weiterlesen

CD: Holygram – Modern cults

Musik zum Schweben

cover_1535539084718647[1]Nach der Bandgründung 2015 erschien bereits ein Jahr später eine selbstbetitelte EP, und mit der im Gepäck begleiteten die Kölner Holygram die britische New-Wave-Legende OMD auf deren Europa-Tournee 2017. Marius Lansing spielt Gitarre und Bennett Reimann den Bass, Sebastian Heer sitzt am Schlagzeug, Pilo Lenger bedient die Synthesizer, und Patrick Blümel übernimmt den Gesang. Für das Debütalbum Modern cults haben sie als Verstärkung Maurizio Baggio engagiert, der mit The Soft Moon auch schon die Alben Deeper und Criminal aufgenommen hat. Aber genug Namedropping, wenden wir uns den modernen Kulten zu. Weiterlesen

News: Ghostland veröffentlichen Debüt-LP „Dances on walls“ auf Manic Depression Records

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Ghostland ist eine Post-Punk / New-Wave-Band mit Sitz in Athen, Griechenland, die im Jahr 2015 gegründet wurde. Die Band besteht aus den Mitgliedern Makrina (Gesang), Nikos (Bass) und Argyris (Gitarre, programmierte Drums und Synthesizer). Weiterlesen

Konzert: 30.11.2018 – The Exploding Boy + Raygun Rebels – Backstage Club, München

Better than fine

Vor ein paar Monaten fragte die Stockholmer Post-Punk-Band The Exploding Boy bei unserer Redaktion an, ob wir ihnen helfen könnten, ein Konzert in München bei der kommenden Tour im Herbst zu organisieren. Also haben wir ihnen den Kontakt zum Backstage vermittelt, und heute Abend ist es endlich soweit. Wenn eine der persönlichen Lieblingsbands spielt, und man gewissermaßen daran „schuld“ ist, ist die Aufregung größer als sonst. Erst recht, weil wir auch noch ein Interview mit Johan Sjöblom zwischen Soundcheck und Show vereinbart haben (das werdet ihr später im Webzine nachlesen können). Weiterlesen

CD: Skull Fist – Way of the road

Ride the Mustang, not the lightning

page1 album cover 3000x3000Wenn eine Band sich Skull Fist nennt, ist sie entweder komplett bescheuert oder sie meint es ernst und schreckt dabei nicht vor Klischees zurück. Für die aus Toronto stammenden Kanadier gilt zum Glück letzteres. Seit 2006 haben sie sich dem klassischen Speed und Heavy Metal der achtziger Jahre verschrieben und verfolgen kontinuierlich ihren Weg. Nicht umsonst heißt ihr zweites Album von 2014 Chasing the dream. Aber dann hat sich Mastermind Zach Slaughter nicht nur das Genick gebrochen, er musste sich auch noch einer komplizierten Stimmbandoperation unterziehen. Nach dem langen Genesungsprozeß paßt der Titel des neuen Albums Way of the road bestens ins Bild. Der Ausfall sorgte zwangsweise für die lange Verzögerung, aber hat sie sich nicht nur zeitlich, sondern auch musikalisch ausgewirkt? Nicht umsonst gilt das dritte Album oft als entscheidend für die Zukunft. Weiterlesen

News: 30.11.18 – The Exploding Boy + Raygun Rebels – Backstage Club, München

30.11.18 – The Exploding Boy + Raygun Rebels – Backstage Club, München

Einlass 19.00, Beginn 20.00
Backstage Club
Tickets: 17,00 € https://www.backstagetickets.eu/the-exploding-boy.html

Schwedens bester Musikexport seit ABBA gibt sich in München die Ehre, und wir von Schwarzes Bayern freuen uns, den Flyer zum Konzert von The Exploding Boy präsentieren zu dürfen. Die Rezension zum aktuellen Album Alarms! kann im Webzine nachgelesen werden unter http://schwarzesbayern.info/cd-the-exploding-boy-alarms/

Band Line-Up:
Stefan Axell (Vocals, Electric Guitar), Johan Sjöblom (Vocals, Acoustic Guitar), Les Andersson (Guitar), Nicklas Isgren (Keyboards), Mattias Svensson (Bass), Richard Ankers (Drums)

Im Vorprogramm spielen die Raygun Rebels aus Bruckmühl: https://www.facebook.com/raygunrebels/

CD: Living Temples – Against the day

Gegen den Tag – für die Nacht

MD104_LivingTemples_cover1400pxAus dem schwedischen Stockholm stammt der Musiker Kalle Fagerberg, der seine ersten Erfahrungen bereits in Bands wie Liste Noire und The Blank Vrs gesammelt hat. Mittlerweile lebt er in Berlin und beschreitet mit Living Temples eigene Wege. Das Debüt The Pickpocket erschien bereits 2016, nun legt er mit Against the day das zweite Album nach, das Post Punk mit elektronischen Elementen variantenreich verbindet. Weiterlesen

CD: King Dude – Music to make war to

Spiegelbild einer dunklen Seele

King_Dude_CoverMusic to make war to steht auf dem Cover des neuen Albums von T.J. Cowgill alias King Dude, und das in einem Schriftzug, der an alte Freak-Show-Plakate erinnert. Doch statt fröhlich bunt ist hier alles tiefgründig schwarz. Es ist nur der Kopf von King Dude zu sehen, mit einem riesigen Loch im Gesicht, als wurde ihm das Gesicht von einer Granate weggerissen. Das lässt einen nun in den Abgrund seiner Seele blicken. Insgesamt ein schlichtes, aber auch beunruhigendes und verstörendes Bild. Spiegelt das damit auch den Inhalt von Music to make war to wider? Weiterlesen