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CD: JE T’AIME – Je t’aime

Je t‘ aime – moi, je t’aime aussi

Vinyl-JTM_BPISinnigerweise aus Paris, der Stadt der Liebe, stammt die französische Band JE T’AIME, was ja bekanntermaßen übersetzt „ich liebe dich“ heißt. Die drei Mitglieder sind Dany Boy (Gesang und Synthies), Tall BastArd (Bass und Gitarre) und Crazy Z (Bass und Synthies), die fleißig am selbstbetitelten Debütalbum Je t’aime gearbeitet haben, seit die überaus positiven Reaktionen auf den zuerst veröffentlichten Song „The sound“ sie beflügelt haben. So wurde auch Manic Depression Records auf das Trio aufmerksam. Widmen wir uns also der Liebesbotschaft. Weiterlesen

CD: Joy/Disaster – Æternum

I wish to die

AeternumDie Band Joy/Disaster aus dem französischen Nancy existiert bereits seit 2005 und kann also auf eine lange Karriere zurückblicken. Die Band besteht aus Sänger und Gitarrist Nicolas Rohr, Simon Bonnafous als zweiter Gitarrist, Bassist Soupa Rundstadler und Nicolas Giraud am Schlagzeug. Nach ihrem tollen Auftritt beim letztjährigen WGT, bei dem sie das damalige aktuelle Album Resurrection (Link zur Review) vorgestellt hatten, freue ich mich auf das neue und achte Album Æternum, das mittlerweile erschienen ist. Weiterlesen

CD: Visions In Clouds – What if there is no way out

Leave me to die

What-if-there-is-no-way-outBereits 2016 haben Simon Schurtenberger (Schlagzeug) und Pascal Zeder (Gitarre, Gesang) aus dem Schweizer Luzern ihr Debütalbum Masquerade unter dem Bandnamen Visions In Clouds veröffentlicht. Mit dem Amerikaner Leopold Oakes als drittem Bandmitglied wurde der Sound mittels 80er Synthesizern erweitert. In Folge wurde die gemeinsame EP Levée en masse produziert, die mir außerordentlich gut gefallen hatte (Link zur Review). Bereits im Oktober ist das neue Album What if there is no way out bei Icy Cold Records erschienen, höchste Zeit also, sich endlich eingehend damit zu befassen. Weiterlesen

CD: Idle Hands – Mana

Zwischen allen Stühlen

IdleHands_CoverDie EP Don’t waste your time von den jungen Idle Hands aus Portland, Oregon, hervorgegangen aus der traditionellen Heavy Metal Band Spellcaster, hatte ich bereits im Webzine vorgestellt (Link zur Review). Außerdem ließen sie als Vorband von Gaahls Wyrd (Link zum Bericht) die Münchener aufhorchen. Am 10.05.2019 ist nun bei Eisenwald das erste Full-Length-Album Mana erschienen. Hauptsongwriter und Rhythmus-Gitarrist Gabriel Franco wird vom zweiten Gitarristen Sebastian Silva, Bassist Brandon Hill und Colin Vranizan am Schlagzeug unterstützt. Die EP offenbarte einen starken Einfluss von The Cure, eine ungewöhnliche Zutat im klassischen Heavy Metal, die mir persönlich sehr gefallen hat. Daher bin ich gespannt, in welche Richtung sich Idle Hands mit Mana entwickelt haben. Weiterlesen

CD: The toten Crackhuren im Kofferraum – Bitchlifecrisis

Ein asoziales Experiment

the-toten-crackhuren-im-kofferraum-bitchlifecrisis-700x700Mit dem langersehnten dritten Album Bitchlifecrisis waren The toten Crackhuren im Kofferraum erst kürzlich zu Gast im Münchener Backstage (Link zum Bericht), und nun möchte ich es näher vorstellen. Nach dem Debütalbum jung, talentlos und gecastet (2010) und dem Nachfolger Mama ich blute (2013) war es etwas still um die Crackhuren. Die Zeit wurde für andere Projekte genutzt, so z. B. für Lulu und die Einhornfarm, dem Punk-Nebenprojekt von Sängerin Luise „Lulu“ Fuckface. Des Weiteren singen Doreen K. Bieberface, Ilay Newman und Kristeenager, und die Jungs an den Instrumenten sind Thomas Echelmeyer am Bass, Schlagzeuger Daniel Reuschenbach und Gitarrist Mötley Chrü Funface. Weiterlesen

Konzert: 12.04.2019 – The toten Crackhuren im Kofferraum + Schrottgrenze – Backstage Club, München

Tot und Schrott, aber geil

P1180112Endlich sind die Berliner The toten Crackhuren im Kofferraum wieder in München zu Gast, und das mit dem langersehnten dritten Album Bitchlifecrisis. Das zweite Album Mama ich blute ist schließlich bereits von 2013 und das Debüt jung, talentlos und gecastet von 2010. Das wird sicher wieder eine feine Sause. Die Vorband Schrottgrenze aus Hamburg sind mir bislang unbekannt, dabei wurde die Band bereits 1994 gegründet. Allerdings erfolgte nach Bandauflösung 2010 ein Neustart 2016 in neuer Formation, die mit Glitzer auf Beton 2017 das aktuelle achte Album veröffentlichte. Bange Sekunden für mich am Einlass, doch zum Glück gehöre ich nicht zu den Opferfreunden, sondern stehe auf der Liste „Plus 1“ und werde durchgewunken. Weiterlesen

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Musik-Tipp der Woche

Polyverso – Antagonista

polyversoPost Punk / Darkwave aus Italien: Anfang des Jahres haben Polyverso ihr Debüt-Album Antagonista veröffentlicht. Polyverso sind Produzent und Komponist Adriano S. Iacoangeli, der auch beim Pariser Darkwave-Duo Echoberyl aktiv ist und Sängerin Ari Arianna ToderoAntagonista ist ein großartiges Debüt und enthält zehn melodische Tracks aus eingängigen Synthies und herrlichen Wave-Gitarren-Klängen – perfekt kombiniert mit der wandelbaren Stimme von Ari. Das Album lässt sich wunderbar am Stück genießen! Weiterlesen

Demo: Chain Cult – Demo 2018

Angekettet

coverNach der Entdeckung der wunderbaren griechischen Band Ghostland (Link zur Review) habe ich einen tieferen Blick in den dortigen Untergrund geworfen und bin mit der Band Chain Cult fündig geworden. Das Trio aus Athen ist neu auf der musikalischen Bühne – so neu, dass sich nicht viel über die Band herausfinden lässt. Auch ihre Facebook-Seite bietet abseits von Konzertankündigungen und ein paar Gruppenfotos keine Informationen zu den Musikern hinter Chain Cult. Gut, wenn sonst nichts ablenkt, dann muss die Musik um so mehr für sich sprechen. Und das tut sie. Weiterlesen

Konzert: 28.02.2019 – Holygram + Velvet Coat – Backstage Club, München

In anderen Sphären

P1130700Für die Kölner Band Holygram hatte ich bereits deren Debütalbum Modern cults rezensiert (Link zur Review), und auch wenn es nicht ganz für die volle Wertung gereicht hatte, bin ich doch sehr gespannt auf die Live-Wirkung der Songs zwischen New Wave und Post Punk, von der ich mir den letzten nötigen Kick erhoffe, der mir noch gefehlt hatte. Im Vorprogramm ist die Ein-Mann-Band Velvet Coat von Abdelkader Ouchène aus Offenbach dabei, von der ich mich unbekannterweise heute einfach mal überraschen lasse, und der außerdem auch noch mit Venstar aktiv ist. Weiterlesen

CD: Dear Deer – Chew Chew

Knallbunte, ungebändigte Energie

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Mit Chew Chew meldet sich das französische Post-Punk-Duo mit seinem zweiten Longplayer zurück. Federico Iovino und Claudine Sabatel spielen seit 2015 ihren ganz eigenen Sound – eine energiegeladene Mischung aus Post-Punk, Electroclash und Noise. Mit Oh my haben Dear Deer ein gelungenes Debütalbum hingelegt, das punkigen Pop, minimale Synths und die beiden unverkennbaren, exzentrischen Stimmen des Duos perfekt vereint. Das Album macht Lust auf mehr und mich neugierig auf die neue Scheibe von Dear Deer. Weiterlesen