Beiträge

Unser WGT 2017 – 05.06.2017

Bildquelle: www.stefano-pico.de

Mrs.Hyde: Am Montag zieht es uns zuerst zum Hauptbahnhof, wo eine kleine Steampunk-Ausstellung aufgebaut ist. Das Highlight aber ist eine Hommage-Ausstellung in der Buchhandlung Ludwig mit Bildern von Künstlern, die sich von H. R. Giger haben inspirieren lassen. Vor allem die Darstellung eines Obst- und Gemüsekorbs hat mich fasziniert. Nach mexikanischem Vorbild wurde auch ein Totenaltar für Giger errichtet.
Danach geht es für uns ins Täubchenthal, wo die kanadischen Horrorpunker Nim Vind einen soliden Gig spielen.
Anschließend fahren wir zum Landratsamt, wo es traditionell schon wieder zu schwül-warm ist. Doch davon lassen sich die beiden Musiker von Drab Majesty nicht stören, die den Auftritt mit Kapuzenumhang bzw. Ledermantel samt Kapuze und Sonnenbrillen bestreiten. Der Sound irgendwo zwischen Gothic und Psychedelic vermag das Publikum zu fesseln. Außerdem wird King Dude alias T.J. Cowgill überraschenderweise von der befreundeten Band auf die Bühne geholt, um einem Song seine Stimme zu verleihen. Ein toller Moment, der vom Publikum auch gebührend honoriert wird. Er wirkt zwar etwas zurückhaltend und schüchtern, aber es war ja eigentlich nicht seine Bühne.
Bei den folgenden deutlich von The Cure beeinflussten Klez.e ist es nur noch halb voll, wahrscheinlich treffen die deutschen Texte nicht jedermanns Geschmack. Dafür erinnert der Sänger von Aussehen und Gestik her tatsächlich an Robert Smith.
B-Movie haben wir schon einmal beim WGT gesehen, deswegen wird nun ein Zwischenstopp im Dönerladen beim Felsenkeller eingelegt. Wir sind hier nicht allein und finden uns zwischen Spikes wieder, weil im Felsenkeller ein Pagan (Black) Metal Abend läuft. Wieder im Täubchenthal laufen die letzten zwanzig Minuten von Creepshow, wir kommen also pünktlich zum Höhepunkt der Show. Die Hütte kocht, wie man so schön sagt. Vorne hat sich ein Pogokessel gebildet, und bis in die letzten Reihen reißen die Leute die Arme hoch und feiern die Band. Creepshow sind mittlerweile perfekt eingespielt und reißen alle mit ihrer Energie mit. Leider ist eine Grippe im Anflug, daher verzichten wir wegen der bevorstehenden Heimfahrt auf eine letzte Aftershow-Party.

Es war wieder einmal schön auf dem WGT. Tausende Gothen weltweit können nicht irren. Weiterlesen

Buch: A.J. Hartley – Mr. Peregrines Geheimnis

Viel Potential

Nach dem Tod seiner Eltern zieht der elfjährige Darwen Arkwright von Nordengland zu seiner Tante nach Atlanta, Georgia. Alles dort ist ihm fremd, doch es wird noch merkwürdiger, als er im Einkaufszentrum einen höchst merkwürdigen Vogel entdeckt: neben ledrigen Fledermausflügeln hat das Wesen auch noch ein beinahe menschliches Gesicht mit einem langen, gefährlichen Schnabel. Er folgt dem Vogelwesen und stolpert geradewegs in ein uraltes Spiegelgeschäft, das so gar nicht in das moderne Hochglanz-Einkaufszentrum passt. Der kauzige Besitzer scheint ein Geheimnis zu bergen, doch Darwen denkt sich noch nichts weiter, als der ältere Herr, der sich als Mr. Oktavius Peregrine vorstellt, ihm einen Spiegel schenkt. Darwen staunt daher nicht schlecht, als er bei Sonnenuntergang bemerkt, dass es sich um viel mehr als nur einen Spiegel handelt. Und ehe er sichs versieht, muss er nicht nur damit kämpfen, an seiner neuen, elitären Schule akzeptiert zu werden, sondern auch noch eine ganze Welt retten.

Weiterlesen

Editorial – 37. Ausgabe – 13.10.2014

Band der Woche

logo-havoc

Mehr als nur vielversprechend klingt, soviel sei verraten, die neuste Scheibe der Free Key Bit Chess aus München – bevor ihr allerdings die Rezension zu Havoc vorgesetzt bekommt, stellen wir euch die Band vor!

Konzert

Agnes Obel ist einigen sicherlich ein Begriff, seit ihr Song „Just so“ in einem Telekom-Werbespot verwendet wurde. Die Fee mit Goldstimmchen war im Oktober in der Philarmonie in München, und Phoebe war dabei!

 

Musik

Weiter gehts mit den Mythen im Metal: Diese Woche widmet naela sich einem metallischen Urgestein, das man kennen sollte: Bathory – und der historischen Figur hinter diesem Namen. 

Hochansteckend und tanzbar – das ist die Musik von Sequential Access, hinter dem sich zwei Urgesteine der elektronischen Musik verbergen. Sex Addicts Anonymous heißt das Album, das torshammare das Tanzbein schwingen ließ.
Weiterlesen

Buch: Stefan Bachmann – Die Wedernoch

Perspektivwechsel

Pikey Thomas lebt in einem Loch unter einer Apotheke und träumt von Karamelläpfeln und Pflaumen. Eine Fee hat ihm ein Auge gestohlen und eine verdächtige, graue Augenhöhle zurückgelassen. Damit kann er zwar ab und zu Blicke ins Feenland erhaschen, muss das Mal aber ständig verstecken. Seit der schwelende Konflikt mit den Feen in England eskaliert ist und ein Krieg vor der Tür steht, sind die Londoner nicht gut auf Andersartigkeit zu sprechen.
Bartholomew Kettle ist seit Jahren auf der Suche nach seiner kleinen Schwester Hettie, die durch ein Portal ins Alte Land entführt wurde. Als er Pikey begegnet, scheint er endlich einen Weg gefunden zu haben, um Hettie zu retten.

Weiterlesen

Editorial – 31. Ausgabe – 01.09.2014

Der Sommer hat zwar nicht stattgefunden, aber die Pause war auch ohne recht erholsam, und mit neuem Elan gehen wir wieder frisch ans Werk. „Werk“ klingt verlockend? Wunderbar – werde doch einfach (Gast-)Autor für SchwarzesBayern! Wie das geht, steht hier.

Band der Woche

Lifeless haben sich klassischem Detah Metal skandinavischer Provenienz verschrieben – und schrecken vor unseren Band-der-Woche-Interviewfragen nicht zurück! Drummer Daniel sagte uns bereitwillig alles, was wir wissen wollten.

Weiterlesen

,

Steampunk III – Multimediale Tips und Anregungen

Vorstellung multimedialer Multi-Medien

In unseren letzten beiden Ausgaben habe ich mich mit dem faszinierenden Genre Steampunk auseinandergesetzt, nachgeforscht, was diese kryptische Bezeichnung bedeutet und jemanden interviewt, der Steampunk durch und durch lebt. Oft fiel dabei das Schlüsselwort „multimedial“, denn dieses Genre ist kein rein literarisches.

Selbst noch Einsteiger in die Thematik, möchte ich den letzten Beitrag der Reihe nutzen, um ein paar ausgewählte Bücher, Filme und Bands vorzustellen. Natürlich ist diese Auflistung weit entfernt davon, vollständig zu sein, doch für Interessierte ist vielleicht die eine oder andere Anregung dabei.

Weiterlesen

Editorial – 30. Ausgabe – 18.08.2014

Band der Woche

krankheit-logo

Raus mit den Latexhandschuhen und den Mundschutz übergestreift! Wir stellen euch das österreichische Trio Krankheit vor, das zuletzt mit ihrem Album Sanatorium eines deutlich gezeigt hat: Vorsicht, Ansteckungsgefahr!

Konzert

Punklegende Patti Smith gab sich in der Alten Kongresshalle in München die Ehre – und bescherte Phoebe einen einzigartigen Konzertabend! 

Weiterlesen

Steampunk II – Interview mit dem Steampunker

Authentisch und selbst gemacht

Letzte Woche habe ich mit Steampunk I versucht einen groben Überblick über ein unheimlich faszinierendes, multimediales Genre zu geben. Vor allem in Deutschland noch ganz jung, in seinen Wurzeln aber über 100 Jahre alt, hält Steampunk noch viel zum Entdecken bereit. Deswegen kommt jetzt ein wahrer Meister des Genres zu Wort: Steampunker Alex, der bereits seit vier Jahren seine eigene, dampfbetriebene Welt baut.

Weiterlesen

Editorial – 29. Ausgabe – 11.08.2014

Band der Woche

The Pussybats aus Stuttgart punkten nicht nur mit dem Namen, sondern vor allem mit ihrem Glam-Alternative-Punk-Post-Whatever-Rock (ganz wichtig: „Rock“ nicht vergessen!). Wie das Quartett, das euch die schönste Coverversion von „Your Woman“ gebracht hat, tickt, verraten sie Likiwing im Band-der-Woche-Interview! 

 

Konzerte

Das Amphi-Fesrival zu Köln feierte dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag – torshammare war dabei und erlebte ein Wochenende voller Wasser, Sand und Musik (Freitag/Samstag und Sonntag)! Außerdem ist auch schon wieder das Free & Easy im Münchner Backstage, da gab es vergangenes Wochenende einen Konzertabend mit .com/kill, E-Craft und Accessory, der so eigentlich nicht geplant war …  Weiterlesen

Steampunk – Teil I

Dampfgetriebene Abenteuer

Steampunk – was soll das eigentlich sein? Immer öfter dringt einem der Begriff ins Ohr, ob auf Festivals oder in der Literatur. Dampf und Punk? Wie soll das funktionieren?

Zurück zum Anfang, spätes 18. Jahrhundert, England: James Watt macht die Dampfmaschine industriefähig. Frühere Versuche, das heiße Gas zu bändigen, waren wenig erfolgreich, doch Watt schafft es erstmals, den Wirkungsgrad der Maschine so weit zu verbessern, dass sie tatsächlich nutzbar wird. Der Schlüssel zur industriellen Revolution. Ein weiteres halbes Jahrhundert später ruht die ganze industrielle Macht der britischen Nation auf den Kolben der Dampfmaschine. Später wurde sie von Elektro- und Benzinmotoren abgelöst, sodass sie heute beinahe vollständig aus unserem Leben verschwunden ist. Doch was wäre, wenn …?

Weiterlesen