Diese Woche wollen wir euch Koenix aus der Schweiz vorstellen. Sie sind im Mittelalter-Rock zu Hause und am 06.01.2024 im Backstage in München zu Gast. Ich selbst habe sie das erste Mal auf dem Feuertanz-Festival live gesehen und fand sie toll!! Frontsänger Jonas hat sich unseren Fragen gestellt.

Bitte stellt eure Mitglieder kurz vor. Und wie kam es zur Bandgründung?
Hallo zusammen! Wir sind fünf Jungs aus der Schweiz. Hugi spielt verschiedenste Dudelsäcke und Drehleier. Er ist der Bastler der Band und verbringt durchschnittlich sieben Stunden am Tag in seiner Werkstatt. Marco bezeichnet sich selbst als leidenschaftlichen Gamer. Auf der Bühne bedient er die Irische Bouzouki und die Sitar. Unser Argentinier Ariel ist Gitarrist und besonders stolz darauf, dass sein Heimatland die letzte Fußball-WM gewonnen hat. Philipp, der bei uns das Schlagzeug beackert, erkundet an freien Tagen mit dem Motorrad die Schweizer Alpenpässe. Und ich? Ich bin der Jonas, Sänger und Songwriter der Band, spiele oft auch Sackpfeifen, Flöten und Tröten, schreibe Fantasy-Romane und bin ein großer Freund des gepflegten Bergwanderns.
Wie Koenix entstand? Tatsächlich aus einer trashigen Mittelalter-Märchen-Rock-Band, die sich Des Koenigs Halunken nannte. Für ein Mittelalterfest in Schweden studierten wir ein Akustik-Set mit Dudelsäcken und Trommeln ein. Das ist super angekommen. Weil es nicht dasselbe war, haben wir ein eigenes Projekt daraus gemacht, mit verwandtem Namen: Koenix war geboren, hat die Halunken überlebt und sich selbst mit der Zeit wieder zu einer rockigeren Version gewandelt.

Wo würdet ihr eure Musik einordnen?
Mittelalter-Folk-Rock, oder wie wir sagen: Alpine Medieval Rock. Was uns wirklich einzigartig macht: Mit leichten EDM-Anleihen sind wir mega tanzbar. Wir machen gerne spektakuläre Shows mit tanzenden Fabelwesen und Flammen, singen in verschiedenen Sprachen und spielen zahlreichste Instrumente.

Wie sieht das Songwriting bei euch aus? Wie sind die Aufgaben verteilt?
Bisher habe ich die meisten Songs geschrieben. Für die neueste Produktion arbeite ich mit Philipp Erdin zusammen, einem Schweizer Musikproduzenten – das gibt viele bereichernde Impulse. Am Anfang steht die Idee. Daraus wächst der Text, dann vielleicht ein Hook, eine Melodie. Dann holen wir die Instrumentalisten an Bord für die Feinarbeit.

Welcher (verstorbene) Künstler hat dich persönlich am meisten inspiriert und warum?
Michael Ende. Das ist zwar kein Musiker, aber die Art, wie er mit seinen Texten die Welt betrachtet und gespiegelt hat, inspiriert mich bis heute. Es ist nicht zufällig, dass zwei unserer Lieder „Fuchur“ bzw. „Perelín“ heißen.

Wer waren die Helden deiner Kindheit?
Ich war tatsächlich in einer speziellen Situation: Wir wuchsen ohne Fernseher auf. So wurde ich zur Leseratte. Meine Held*innen sind also Romanfiguren: Momo, Atréju, Ronja Räubertochter oder Jonathan Löwenherz.

Kein Alkohol ist bekanntlich auch keine Lösung – eine Alk-Kombination, nach der ihr ganz sicher keine Probleme mehr habt?
Absinth natürlich. Viele wissen ja nicht, dass der ursprünglich im Val de Travers in der Schweiz erfunden wurde.

Die gute Fee steht plötzlich vor dir und sagt, du hättet einen Wunsch frei. Was wünschst du euch?
Ein neues Bühnenoutfit. Meins ist von der Festival-Tour diesen Sommer ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden.

Was steht als Nächstes an – Tour, Studio, Urlaub – oder ganz was anderes?
Songwriting. Und wir proben neue Choreographien mit unseren fabulösen Tänzerinnen.

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