Band der Woche: Sasquatch

2010 gründeten die „Butcher Brüder“ Markus und Simon Metzger die Band Sasquatch in Würzburg. Sie haben sich dem Death-Trash Metal verschrieben, standen u.a. mit SIX FEET UNDER, DEICIDE, DECAPITATED, HYPOCRISY, EKTOMORF, ILLDISPOSED, DEBAUCHERY und MILKING THE GOATMACHINE auf der Bühne und sehen sich in der Zukunft noch weiter vorn. Als Band der Woche geben sie uns einen Überblick über ihr Schaffen.

Wer verbirgt sich hinter Sasquatch?
Heiko: Gesang, Markus: Bass, Philipp: Schlagzeug, Simon: Gitarre

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Philipp: Groovigen Death Metal.
Heiko: Death Metal.
Markus: Metal, der groovt und swingt.
Simon: Death Metal – mit Thrash- und Progressive-Einflüssen.

Wie würdet ihr einem tauben Mann den Sound von Sasquatch beschreiben?
Philipp: Vollkommen unnötig. Gehörlose sind in der Lage, Vibrationen wahrzunehmen.
Heiko: Rau, hart, groovig und abwechslungsreich.
Markus: Massiv. Sogar so fett, dass man ihn nicht hören muss, man kann ihn spüren!
Simon: Schwierig. Das wäre in etwa so, als wolle man einem Blinden ein Gemälde von Picasso beschreiben.

Aus welcher Sorte Panik heraus ergeben sich die genialsten Lieder?
Philipp: Nächste Frage, ich verstehe diese nicht …
Heiko: Spontan und ohne Druck.
Markus: Die Panik vor der Konkurrenz.
Simon: Todesangst!

Welches Instrument wird sicherlich NIE auf einem Sasquatch-Album zu hören sein?
Philipp: Arschgeige.
Heiko: Triangel.
Markus: Ich vermute mal, eine singende Säge wird‘s nicht schaffen.
Simon: Nasenflöte.

Welche Platte sollte man auflegen, wenn man morgens aus dem Bad spaziert und das wunderhübsche Mädchen von gestern Nacht noch im Bett liegt?
Philipp: „Careless Whisper“ von Wham! (Übrigens war ich der erste in der Band, dem der Song in den Sinn kam. Und ich hab den Fehler gemacht, den anderen davon zu erzählen.)
Heiko: „Careless Whisper“ von Wham!
Markus: „Careless Whisper“ von Wham!, wenn‘s gut war. „Destroy Everything“ von Hatebreed, wenn‘s schlecht war.
Simon: Steel Panther: „17 Girls In A Row“.

Von welchem Song wünscht ihr euch, dass ihr ihn geschrieben hättet?
Philipp: Unzählige … (Aber „Deliverance“ von Opeth ist einer davon)
Heiko: Hatebreed: „Destroy Everything“.
Markus: Das Palästinalied vom guten alten Walther von der Vogelweide.
Simon: „Jumpdafuckup“ von Soulfly.

Kein Alkohol ist bekanntlich auch keine Lösung – eine Alk-Kombination, nach der ihr ganz sicher keine Probleme mehr habt?
Philipp: Alles, außer Wein.
Heiko: Asbach-Cola.
Markus: Bier und White Russian.
Simon: Absinth in Kombination mit Strohrum.

Woran erkennt man einen Freund?
Philipp: Jemand, bei dem man nach Jahren der Trennung das Gefühl hat, man hätte ihn gestern zuletzt gesehen. Alles ist sofort wieder da …
Heiko: Respekt und Ehrlichkeit: Jemand, der auch in schlechten Zeiten zu einem steht.
Markus: Dass er für einen da ist und einen versteht.
Simon: Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit und jemand, der jeden Scheiß mitmacht.

Wer war der Held eurer Kindheit?
Philipp: Die Kickers (wer wollte bitte nicht den Teufelsdreier können?).
Heiko: Dragonball Z: Son Goku.
Markus: Die Hero Turtles natürlich.
Simon: Baby Sinclair aus „Die Dinos“.

Sind wir allein im Universum?
Philipp: Auf gar keinen Fall.
Heiko: Nein!
Markus: Nein, das glaube ich nicht.
Simon: Hoffentlich nicht!

Was steht als nächstes an – Tour? Studio? Auszeit? Ganz was anderes?
Philipp: Kleine Wochenend-Tour mit befreundeten Bands. Dazwischen Songs schreiben.
Heiko: Kleine Tour im Oktober mit befreundeten Bands, neue Songs schreiben und natürlich Auftritte.
Markus: Nach der Erschaffung von neuen Lebensformen – nebenbei in unserem unterirdischen Geheimlabor – exakt das in der Frage genannte in exakt der Reihenfolge.
Simon: Konzerte spielen, neue Songs schreiben, Weltherrschaft.

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