CD: Fallen Utopia – Nothing’s made for Eternity (EP, 2012)

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Zauberhafte Singstimme!

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Zu diesem Fazit kam ich, nachdem ich mir Fallen Utopia auf dem Sick Midsummer angehört hatte. Gesehen habe ich von dem Quintett, bestehend aus Daniel Haslauer (Vocals), Benjamin Knes (Gitarre 1), Lukas Wald (Gitarre 2), Chris Raunigg (Bass) und Dominik Raunigg (Drums), wenig – warum, könnt ihr ja nachlesen. Inzwischen gingen einige Monate ins Land, was mir wiederum Gelegenheit gibt, euch Fallen Utopia vorzustellen und mir den trashigen Black Metal der Österreicher näher anzuhören. (Mal nebenbei, ihr Ösis: Trashiger Black Metal ist irgendwie euer Ding, ne? Wenn ich mir da meine neuste Black’n’Trash-Metal Epiphanie Irdorath so anschaue … ). Nothing’s made for Eternity heißt die 2012er EP von Fallen Utopia, erschienen via Cursed Records – und, aber das war mir vorher schon klar, reinhören lohnt sich.

„March of the Machines“, das Intro, macht klar, wohin die Reise geht: Trommelschläge, verzerrte Gitarren, Sirenen, heulender Wind – ich bin mir nicht sicher, ob das Rabenkrächzen auch dazugehört oder es doch die Krähen vor meinem Fenster sind. Nach einer Minute steigt man übergangslos in „Revolution of Execution“ ein, eine Nummer, die so schnell ist, dass einzig das Prädikat „Nackenbrecher“ ihr gerecht wird – zumindest so lange, bis es ab der Hälfte etwa in langsameres, aber nicht weniger gewaltiges Midtempo übergeht, das sich am Schluss dann wieder zur Raserei steigert. „Dead End“ gönnt dem Zuhörer auch keine Pause. In bester Trash-Manier schrauben sich die Riffs unerbittlich ins Gehirn, es wird gegrunzt und gekreischt, was das Zeug hält. „Domination of the Weak“ ist vergleichsweise groovy, sehr eingängiger Refrain, und das nächste Stück, „Until Death“, setzt genau da auch wieder an. Bei allen Nummern fallen insbesondere die sehr treibenden Riffs auf, die angemessen dreckig daherkommen, was jetzt nicht auf die Produktion bezogen ist, die wirklich gut ausgefallen ist. „Ghost of Night“ beginnt ruhig, bleibt aber nicht lange so. Vor allem dieser Song hat’s mir angetan, exzellentes Riffing, gute Tempuswechsel, keine Minute zu lang – so muss das sein! Mit einem Donnerschlag und Regen, der dann von friedlichem Vogelgezwitscher abgelöst wird, endet die EP nach gut 20 Minuten Spaß für den Zuhörer.

Gute EP – runde Sache, gut gemischt, feine Lieder, zu denen man bedenkenlos die Haare schütteln kann. Ich bin gespannt, was da noch so kommt!

Anspieltipp: Ghost of Night

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Fallen UtopiaNothing’s made for Eternity (EP)
Cursed Records, 2012
10,00 Euro
Kaufen!

Tracklist
1. March of the Machines (Intro)
2. Revolution of Execution
3. Dead End
4. Domination of the Weak
5. Until Death
6. Ghost of Night
7. Retribution’s Echo (Outro)

Mehr Infos zu Fallen Utopia gibt’s auf fallen-utopia.com.

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