Ein wechselhafter Abend bei stürmischem Wetter

Zu Beginn der stressigen Weihnachtszeit gab es für mich nochmal ein Konzerterlebnis zur Ablenkung und Entspannung. Omnia kamen mal wieder nach München in die Backstage Halle.
An einem regnerischen, kalten Abend war die Gaderobe extrem belagert, und Omnia ließen auf sich warten. Die Halle wurde ungeduldig, aber mit ca. 20 Minuten Verspätung betrat die Band dann endlich die Bühne.

Wie immer wirkten sie voller Elan und zogen das Publikum in Ihren Bann. Sie spielten eine schöne Mischung aus älteren Liedern wie „Saltatio Vita“ und neueren wie „Earth Warrior“. Nach einigen aufgedrehten, schnellen Liedern hatte die Band es schwer, das Publikum für „Saltatio Vita“ in die richtige ruhige Stimmung zu bringen. Sehr schön fand ich, dass sie auch wieder „Etrezomp-ni Kelted“ spielten und wir dazu aufgefordert wurden, an unsere Ursprünge zu denken, genauso wie wir zur „Revolution“ aufgefordert wurden mit „Dance until we die“.

Man hat den Musikern leider angesehen, wie müde sie waren. Steeve erzählte uns davon, dass sie dieses Jahr sehr viel rumgekommen sind, weit gereist und wenig zu Hause waren. Trotzdem begeisterten sie das Publikum, das im Gegensatz zu dem Konzert in München 2012 wesentlich jünger geworden ist, und auch nach dem Klassiker „Morrigan“ wurde nicht mehr gerufen.
Was der Band gut tat, war ihr Gast, der sie bei mehreren Liedern begleitete und das Publikum in seinen Bann zog: Calvin Cavus. Er zeigte Kontaktjonglage mit einer, zwei und auch mehreren kleineren Kugel(n), teilweise mit verbundenen Augen, sehr beeindruckend.

Ich freue mich darauf, Omnia nächstes Jahr, hoffentlich ausgeruhter, wieder live draußen auf Festivalbühnen zu sehen, denn da gehören sie einfach hin.

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