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Halloween-Flimmerkiste: Die gruseligsten Filmempfehlungen der Redaktion

Was gibt es Schöneres, als sich zu Halloween gemütlich bei ein paar richtig halloweenigen Filmen zu Gruseln? Unsere Top-Halloween-Klassiker könnten eine Anregung sein:

 

enchantress:

Bram Stoker’s Dracula (1992): Wohl einer DER Grusel-Klassiker schlechthin: Londoner Anwalt hilft uraltem Vampir aus Transsylvanien, nach London zu kommen, wo der eine Spur aus Blut und Schrecken hinterlässt.
Francis Ford Coppola erzählt die Geschichte von Bram Stoker effektvoll, bildgewaltig und mit viel Gefühl, ohne kitschig zu werden. Die absolute Starbesetzung mit Anthony Hopkins, Gary Oldman und Keanu Reeves tut ihr Übriges. Das macht Bram Stoker’s Dracula für mich zu einem All-Time-Halloween-Hit, der einem wohlige Schauer über den Rücken jagt.

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Film: Sin City 2 – A Dame to kill for

Trash as trash can

 

sin-city-2Fast acht Jahre verspätet kam im September 2014 endlich die bereits für 2006 angekündigte Fortsetzung des Meisterwerks Sin City nun endlich in die deutschen Kinos. Mehrfache Überarbeitungen des Drehbuchs durch Robert Rodriguez verzögerten die Produktionszeit, sind aber glücklicherweise dem fertigen Werk nicht anzumerken. Weiterlesen

Serie: The Walking Dead, Staffel 3 (AMC, 2013)

Zurück zu alten Mustern

Am Ende der zweiten Staffel stieg die Spannung nochmal richtig an, so gab es nicht nur Enthüllungen, sondern auch einen Grund, die Farm – endlich – zu verlassen. Die Truppe trifft sich auf dem Highway wieder und ist auf der Suche nach einer neuen Bleibe. Am Anfang der dritten Staffel sind schon einige Monate vergangen und die Truppe ist immer noch auf der Suche. Mit einer Hochschwangeren im Gepäck und ausgelaugt vom ewigen Umherreisen entdecken Rick und Daryl ein verlassenes Gefängnis.

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Serie: The Walking Dead, Staffel 2 (AMC, 2012)

Weniger Action, mehr Drama

Nachdem sich die brenzlige Situation am Ende der ersten Staffel noch zu deren Finale aufgelöst hat, sind die Überlebenden nun auf dem Weg Richtung Fort Benning, einer Militärstation, in der sie sich Zuflucht und bewaffnete Hilfe erhoffen. Auf dem durch stehengelassene Autos blockierten Highway kommen sie bald nicht mehr weiter und steigen aus. Sie werden von einer Horde Zombies überrascht, schaffen es aber, sich unter Autos zu verstecken. Sophia, das Kind der grauhaarigen Carol, wird von einem Zombie entdeckt und flieht in den Wald, wohin ihr Polizist Rick folgt und sie verstecken kann. Als Rick, nachdem er die Beißer abgelenkt hat, zum Versteck zurückkehrt, findet er jedoch das Mädchen nicht mehr vor. Die Suche nach der kleinen Sophia beginnt und soll sich noch lange Zeit hinziehen.

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Film: Gone Girl – Das perfekte Opfer

Geschlossene Gesellschaft:
Die Hölle, das sind die anderen (J.P. Sartre)

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Zwei Menschen lernen sich kennen, und wenn ich sage, unter Zuckerbäcker-Umständen, dann meine ich das wörtlich: Sie küssen sich das erste Mal genau vor einer Bäckerei, ein Puderzuckernebel liegt in der Luft, er wischt mit zwei Fingern den feinen Zucker von ihren Lippen, um diese auch wirklich zu spüren, und alles ist wirklich perfekt. Die zwei sind perfekt, die Zeit des Kennenlernens ist perfekt, der Heiratsantrag, die Hochzeit, der erste Hochzeitstag.

Aber es kehren Routinen ein und es gibt seltsame Rituale, und seien sie noch so lieb oder aufregend gemeint, wie Schnitzeljagden am Hochzeitstag zu bedeutenden Stätten ihres gemeinsamen – auch erotischen – Lebens, die den anderen nur nerven. Nick sitzt am frühen Abend seines fünften Hochzeitstags in der Bar „The Bar“, die ihm gehört, und unterhält sich mit seiner engsten Vertrauten, seiner Zwillingsschwester Margo, als er einen Anruf bekommt. Er muss nach Hause fahren, die Katze sitzt vor der Tür, die Tür ist offen, seine Frau ist verschwunden. Polizei kommt und ermittelt. Es bilden sich in der Kleinstadt in Missouri Gruppen, die nach ihr suchen, ihre Eltern kommen aus New York, richten eine Hotline und eine Homepage ein.

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Film: Happy Metal – All we need is love! (2013)

Die bunte Seite des Black Metal

 Die Band Dead MaKabés sagt euch nichts? Kein Wunder! Sie ist nicht nur in ihrer Heimat in Frankreich ziemlich unbekannt und erfolglos. Die Mitglieder der Black-Metal-Band (Sänger Alex, Bassist JP, Gitarrist Pascal und Schlagzeuger Erik) steuern stark auf die 30 zu, was Alex nicht davon abhält, in euphorischer Begeisterung und mit Leib und Seele Black Metaller zu sein. Ganz im Gegensatz zu den anderen Bandmitgliedern, die mittlerweile bodenständiger werden und Kinder, ein eigenes Geschäft und Ehefrauen haben, oder von einer richtigen Karriere mit Glamour, Geld und Frauen träumen, möchte Alex, der weiterhin zu Hause wohnt und dort seine schwerkranke Großmutter pflegt, seinen Traum leben und auf den großen Bühnen der Szene stehen, wie sein Vorbild Dozzy Cooper.

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Serie: The Walking Dead, Staffel 1 (AMC, 2010)

Was wäre wenn?

Rick Grimes, Polizist aus der fiktiven Stadt King County im US-Bundesstaat Georgia, erwacht aus dem Koma. Die Welt, die er vorfindet, ist nicht mehr die, die sie einmal war. Das Krankenhaus ist verwüstet, weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Rick traut seinen Augen nicht und erkundet unbedarft das Krankenhaus und die nähere Umgebung. Man sieht hierbei schon die ersten Anzeichen für die Existenz Untoter und auch erste Zombies selbst. Die Verwirrung, die mit diesen abnormalen Gegebenheiten einhergeht, stellt Schauspieler Andrew Lincoln glaubwürdig dar.

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Filmrezension: Who Am I – Kein System ist sicher

Nichts ist, wie es scheint.

 

who-am-i

Benjamin (Tom Schilling – „Oh Boy“), ein unscheinbares, fast unsichtbares Kerlchen im Alltag, ist Hacker und wird erwischt, als er versucht, vom Uni-Server Prüfungsfragen abzurufen. Und weil er sich bislang noch nie etwas zuschulden kommen ließ, bekommt er lediglich 50 Stunden Sozialarbeit aufgebrummt. Beim Dreck-aufspießen-und-in-einen-Müllsack-entsorgen lernt er den charismatischen Max (Elyas M’Barek, großartig damals in der Vorabendserie „Türkisch für Anfänger“, zum Superstar avanciert seit „Fack ju Göhte“) kennen. Dem wird schnell klar, dass er einen wahren Schatz gefunden hat, einen Schatz, der „Maschinensprache“ beherrscht.

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Film: Metalhead

Metalhead

metalhead-filmplakatHauptcharakter im Film ist die heranwachsende Hera Karlsdottir. Sie ist 12, als sie mit ansehen muss, wie ihr Bruder Baldur bei einem Unfall ums Leben kommt. Baldur ist 16, Metalfan durch und durch und als großer Bruder auch Heras Vorbild und Leitfigur.

Metalhead beschreibt Heras jahrelange Trauerarbeit, ihren Umgang mit dem für sie zunächst unüberwindbaren Verlust. Sie beschließt, Baldurs Rolle zu übernehmen, trägt nur noch seine Kleidung, hört nur noch seine Musik, schlüpft ganz in seine Rolle und wird selbst zum „Metalhead“. Hera klinkt sich weitgehend aus ihrem Umfeld aus, sucht konsequent ihren völlig eigenständigen Weg, mit dem Verlust klarzukommen. Weiterlesen

Can a Song save your Life?

Ob ein Lied ein Leben retten kann?

Oh ja, zumindest in diesem Film.

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Dan (Mark Ruffolo), ein zur Zeit erfolgloser und dem Alkohol ergebener Musikproduzent erwacht in einem seelenlos eingerichteten Zimmer. Er schlittert durch den Tag, und dieser wird von Minute zu Minute übler. Am Ende dieses Tages landet er betrunken in einer Bar und hört ein Lied.

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