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Diese Woche wollen wir euch die Alternative/Prog-Band Trope vorstellen, die sich bereits 2016 gründete. Derzeit touren sie mit Soen durch Amerika, ihr kommendes Album Dyad steht in den Startlöchern. Drummer, Gitarrist und Produzent Moonhead hat sich unseren neugierigen Fragen gestellt.

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Auf zehn Absinths mit Dorian

Hohe Erwartungen sind bekanntlich was sehr Fieses für die, die sie erfüllen sollen. Und wann wären die Erwartungen ähnlich hoch wie beim zweiten Album einer Band, die ein paar Jahre zuvor mit einem perfekten Debüt aufgeschlagen ist? Nairod Yarg haben mich mit ihrem 2019 erschienenen selbstbetitelten Erstling schwer begeistert: Eine grandios eigenständige Melange aus Post Punk, Cold Wave und Noise Rock mit leicht psychedelischen Elementen und einfallsreich gesetzten elektronischen Details, ebenso mitreißend und tanzbar wie wunderbar weird und abwechslungsreich. Ende September brachten Sébastien Ficagna und Rudy Centi nun den Nachfolger ans Licht der Welt. Ten days with Dorian Wilde: Der Titel verrät es schon, wir befinden uns noch im selben Band-Universum, einer gaslampenschummrigen Welt, deren Achse irgendwo zwischen den Ästhetiken und Werken Oscar Wildes, Fin de Siècle, Dekadenz und Film noir verläuft. Weiterlesen

Breaking up the concrete

Dear reader: First, let me state that the hardest bands to write about are the ones you love the most (all you really have to say is, stop reading and listen to this!), and Pays P. is a band I really love. Second, obligatory notes on band history: Laura Boullic (lyrics/vocals), Lucas Valero (guitar) and Pablo Valero (drums) got together in 2015 in Paris, France. Four years, a self-titled demo / unofficial debut and a lot of concerts later, they recorded their official debut album in Brooklyn, New York, in October 2019, before supporting Big Thief on their European tour in early 2020. Then the pandemic arrived, stopping or slowing down a lot of things; and so it wasn’t until August this year that Ça v aller finally was released on Peculiar Works Records, the label of Sohrab Habibion and Michael Jaworski (Savak). Those two also did the recording and mixing, and did a perfect job transporting the band’s strong identity and live energy to record. Weiterlesen

Kein billiges Sonderangebot

Hate-for-slae-PretendersThe Pretenders um Gitarristin und Sängerin Chrissie Hynde sind mit 1978 als Gründungsjahr eine der dienstältesten Überlebenden der britischen Punk-Invasion, auch wenn Chrissie aus Ohio stammt. Das strenge Punk-Korsett wurde schnell gesprengt, seitdem kultivieren sie ihren ureigenen alternativen Rock-Sound. Titel wie „Don’t get me wrong“ und „Back on the chain gang“ sollten allen ein Begriff sein, und auch wenn der große Durchbruch nie gelungen ist, besitzen sie im Kreise der Eingeweihten Kultstatus. Schlagzeuger Martin Chambers ist das einzige weitere verbliebene Gründungsmitglied, Girarrist James Walbourne, Bassist Nick Wilkinson und Keyboarder Carwyn Ellis vervollständigen das aktuelle Line-Up. Vor dem Vorgängeralbum Alone von 2016 hatten sich The Pretenders acht Jahre Zeit gelassen, dieses Mal mußten die Fans zum Glück nicht so lange warten, trotz der letztjährigen UK-Tour im Vorprogramm von Fleetwood Mac, die unter anderem auch ins legendäre Wembley-Stadion führte. Allerdings musste die Veröffentlichung vom elften offiziellen Studioalbum Hate for sale coronabedingt verschoben werden. Doch nun ist es endlich soweit. Weiterlesen


In our  „Band of the Week“-interview last year, Pays P. mentioned that new things were to come – in particular, a first official release was to be recorded in Brooklyn, New York. We’ll come back to it momentarily, but that was not the only thing that was about to happen for the trio from Paris: After sharing the stage with Big Thief’s Buck Meek at one of his solo concerts last summer, Laura Boullic (lyrics), Lucas Valero (guitar) and Pablo Valero (drums) were invited by their New York colleagues to join the mediterranean leg of their European tour as support band earlier this spring. While this tour, like so many others, was eventually brought up short by the corona pandemic, Pays P. were still able to play their part of it as scheduled. Audience and critics alike greeted them with great warmth, according to the reviews, undeterred by the change of pace and genre between the Parisians‘ surging structures of heavy, sometimes slightly sludge-tinted, interwoven sounds and words, and the New Yorkers‘ dark indie-folk-post-everything extraordinaire. Of course, whoever likes one of the two is bound not to care much about genre limits anyway. And the best match in an evening’s bill is maybe not made by genre at all, but by a shared attitude, a radical love for music, and for the world with its beauty and ugliness alike, sounded out by extreme musical measures, with immense skill and determination. (Further proof: For the rest of the tour, Big Thief were supported by British metalcore innovators Ithaca; this, too, and maybe surprisingly, worked perfectly.)

From this tour, a four track recording of Pays P.’s gig at L’Épicerie Moderne, Lyon, is to be found on Soundcloud. It gives a good impression of the band‘s live qualities and, with three new songs, of the direction their debut album might be taking. Weiterlesen

Zwei Gesichter

Die Elektro-Rocker Weesp aus Weißrussland haben sich vor einer ganzen Weile bei uns als Band der Woche vorgestellt, und in ihre EP This will destroy us habe ich damals ebenfalls hineingehört. Schon damals hat mir der Abwechslungsreichtum ihrer Musik gefallen, und ich fand das ganze Projekt sehr vielversprechend. Jetzt ist es endlich soweit – Weesp präsentieren ihr erstes Studioalbum The Void, und ich habe sehr gespannt reingehört.

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Ewian, ein 2013 in Bonn gegründetes Ein-Mann-Projekt um Ewian Christensen, macht stimmungsvolle Musik irgendwo zwischen Post-Rock, Alternative und Dream-Noise, hat soeben mit Good Old Underground das erste Studioalbum veröffentlicht und gibt sich reichlich wortkarg – umso mehr spricht Ewians Musik für sich: 

Wer verbirgt sich hinter Ewian?
Nein, kein Mineralwasser! Ein studierter Diplom-Psychologe. Jetzt solltest du Angst bekommen.

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Im besten Fall Avantgarde. Weiterlesen

Bulgarien ist nicht unbedingt präsent auf meiner musikalischen Landkarte – umso erfreulicher, wenn man über Bands wie Lake of Flames aus Stara Zagora und Veliko Tarnovo stolpert, die seit 2006 aktiv sind und im Juni 2014 mit ihrem ersten Musikvideo zu „Path“ aufwarten können: Weiterlesen