Beiträge

Eklipse, das Streichquartett aus Hamburg, meldet sich mit einer gefühlvollen Ballade zurück. Bisher haben sie nur unterschiedliche Cover veröffentlicht, „In this live“ (Vö. 08.10.)  ist jedoch der erste Titel aus eigener Feder. Wir durften uns den Track bereits in voller Länge anhören und können sagen, es lohnt sich. Weiterlesen

Moin!

Nun, wir leben in einer Pandemie! Da fliegen wir nicht einfach mal schnell nach London oder auf eine sonnige Insel, nein, wir machen zum wiederholten Mal Hamburg unsicher.
Mit dem Zug sind es ziemlich exakt sechs Stunden von München aus, ohne Umsteigen. Die Bahn hat sich theoretisch Mühe gegeben: Man soll ja die Maskenpflicht beachten sowie den Mindestabstand. Somit haben wir zu zweit eine kleine Vierergruppe, zwei Reservierungen von München nach Hamburg, und die anderen zwei Plätze „nach Möglichkeit freihalten“. Diese Möglichkeit ist schnell vorbei, der Zug wird voll.

Ankommen

In Hamburg angekommen merken wir, wir haben alles richtig gemacht: Der Bus 112 bringt uns vom Bahnhof ohne Umsteigen direkt bis fast vors Hotel. „Davidstraße“ heißt die Haltestelle, mitten auf der Reeperbahn, und wir müssen den Trolley nur ein Stück die Davidstraße nach oben ziehen und sind am Empire Riverside Hotel angekommen. Weiterlesen

Linksradikaler Schlager

SWISS + DIE ANDERN aus Hamburg St. Pauli mischen seit 2014 den deutschen Untergrund auf. Drei EPs und fünf Alben später, das jüngste Orphan ist kürzlich erschienen, haben sie sich empor gearbeitet. Markenzeichen der Band ist ein harter Crossover-Sound aus Punk und Hip Hop, der stellenweise den Crossover der 90er und Bands wie Rage Against the Machine und System of a Down aufleben läßt. In den deutschsprachigen Texten werden vor allem linksorientierte Themen angesprochen, und sie positionieren sich klar gegen Homophobie und rechts. Markant ist dabei nicht nur der meist gerappte Sprachgesang von Sänger SWISS, sondern auch, dass die Band immer wieder mit Gastsängern aus der Hip-Hop- und Punkszene zusammenarbeitet. Weiterlesen

Dark as a crypt

Die persönlichen Informationen zu dem Hamburger Dark sind nur spärlich vorhanden, eigentlich gar nicht. Ein bisschen geheimnisvoll ist das schon, aber er lässt scheinbar lieber seine Musik für sich sprechen. Geschrieben hat er die Songs in Eigenregie während des Lockdown Sommers, und über die sozialen Medien wurde schließlich das DIY-Label Young & Cold Records auf ihn aufmerksam. Veröffentlicht wird das Minialbum konsequent retro und oldschool auf Tape. Das Cover ziert dabei übrigens das kanadische Gothic Model Madame Absinth, die auch im Video die Hauptrolle inne hat. Weiterlesen

High-octane Rock ’n‘ Roll

LSM_CoverDie Band Lucifer Star Machine stammt ursprünglich aus London und wurde 2002 von Tor Abyss gegründet. Aus dieser Zeit stammen bereits drei Alben. 2012 kehrte Tor in seine alte Heimat Hamburg zurück und stellte in der Folge eine komplett neue Bandbesetzung zusammen. Das aktuelle Line-Up besteht aus Sänger Tor Abyss, den beiden Gitarristen Mickey Necro und Marshall Speed, am Bass Benny Zin und Drummer Jay Impact, die sich für das nun vierte Album Devil’s breath verantwortlich zeigen, das beim schwedischen Label The Sign Records veröffentlicht worden ist. Mit High-octane Rock ’n‘ Roll bezeichnen sie selbst ihren Sound.
Weiterlesen

Die Toten wollen wieder alleine sein

SLIME_wem_gehört_die_Angst

Die Hamburger Punk-Band Slime ist seit 1979 aktiv und gehört damit gleichzeitig zu den ersten und dienstältesten unter den deutschen Punk-Kapellen. Naturgemäß hat die Band einige Höhen und Tiefen durchlebt, es gab Streitereien und Musikerwechsel, auch zweier Bandauflösungen zum Trotz sind Slime im Jahre 2020 noch immer da. Slime, das sind die drei Urgesteine Michael „Elf“ Mayer, Christian Mevs (beide Gitarre) und Sänger Dirk „Dicken“ Jora sowie Bassistin Nici und Schlagzeuger Alex Schwers, die auch schon seit 2010 an Bord sind. Auch im fernen München stellen sie immer wieder ihre Live-Qualitäten unter Beweis, ob akustisch mit reduzierter Besetzung (Lesung zu Deutschland muss sterben) oder mit der vollen Show (Link 28.10.2016). Anlass genug, um der Frage Wem gehört die Angst auf den Grund zu gehen. Weiterlesen

Die wilde Dreizehn

Unglaublich, wie die Zeit vergeht – schon zum dreizehnten Mal lädt MRW Concerts zum jährlichen Tanzt!-Festival. Fans von Mittelalter-Folk, Mittelalter-Rock und Anverwandtem bekommen hier einen Tag lang internationale und einheimische Genrevertreter vom Feinsten geboten, und die Stimmung auf der Bühne und im Publikum ist jedes Mal wirklich sensationell gut. Kein Wunder, waren in den letzten Jahren doch nationale Größen wie Schandmaul (Tanzt! 2018) oder Tanzwut (Tanzt! 2017), aber auch internationale Schmankerl wie Dalriada oder Nine Treasures vertreten. Diese Mischung ist den Veranstaltern auch dieses Jahr wieder gelungen, und man darf sich unter anderem auf eindringliche Momente mit Delva, Spaß mit Vogelfrey, wilde Piratenhatz mit den Schweden von Ye Banished Privateers oder den finalen Abriss von Folkstone aus Italien freuen. Weiterlesen

Tot und Schrott, aber geil

P1180112Endlich sind die Berliner The toten Crackhuren im Kofferraum wieder in München zu Gast, und das mit dem langersehnten dritten Album Bitchlifecrisis. Das zweite Album Mama ich blute ist schließlich bereits von 2013 und das Debüt jung, talentlos und gecastet von 2010. Das wird sicher wieder eine feine Sause. Die Vorband Schrottgrenze aus Hamburg sind mir bislang unbekannt, dabei wurde die Band bereits 1994 gegründet. Allerdings erfolgte nach Bandauflösung 2010 ein Neustart 2016 in neuer Formation, die mit Glitzer auf Beton 2017 das aktuelle achte Album veröffentlichte. Bange Sekunden für mich am Einlass, doch zum Glück gehöre ich nicht zu den Opferfreunden, sondern stehe auf der Liste „Plus 1“ und werde durchgewunken. Weiterlesen

Den Ahnen zum Gruße

CoverEin Bekannter erwähnte letztens in einem Gespräch die Band Rabenwolf und machte sie mir gleich schmackhaft. Seiner Meinung nach wäre es genau die Art von Black Metal, die ich bevorzuge. Danach fielen Wörter wie „Pagan“ in Zusammenhang mit „Folk und Black Metal“. Rabenwolf aus Hamburg wildert als Septett agierend (alleine schon diese Tatsache macht alles noch viel spannender) bereits seit 2011 in der hiesigen Folk-Metal-Landschaft. Mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums Aus alten Zeiten, das ich im Nachhinein gehört habe, haben sie die Messlatte sehr hoch gelegt. Anfang Februar nun erschien ihr aktuelles Werk … zu Staub, es war mir eine Ehre diesem Album zu lauschen und euch ein wenig darüber zu berichten. Weiterlesen

SD_TriangleLogo_transparent_white

Diese Woche stellen wir euch düstere, rockige Klangwelten vor. Scarlet Dorn aus Hamburg sind schon mit Lord of the Lost auf Tour gewesen und wir haben ihr Debütalbum Lack of Light besprochen(Cd-Review).

Weiterlesen