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CD: Idle Hands – Mana

Zwischen allen Stühlen

IdleHands_CoverDie EP Don’t waste your time von den jungen Idle Hands aus Portland, Oregon, hervorgegangen aus der traditionellen Heavy Metal Band Spellcaster, hatte ich bereits im Webzine vorgestellt (Link zur Review). Außerdem ließen sie als Vorband von Gaahls Wyrd (Link zum Bericht) die Münchener aufhorchen. Am 10.05.2019 ist nun bei Eisenwald das erste Full-Length-Album Mana erschienen. Hauptsongwriter und Rhythmus-Gitarrist Gabriel Franco wird vom zweiten Gitarristen Sebastian Silva, Bassist Brandon Hill und Colin Vranizan am Schlagzeug unterstützt. Die EP offenbarte einen starken Einfluss von The Cure, eine ungewöhnliche Zutat im klassischen Heavy Metal, die mir persönlich sehr gefallen hat. Daher bin ich gespannt, in welche Richtung sich Idle Hands mit Mana entwickelt haben. Weiterlesen

CD: The Legendary: Let’s get a little high

We are The Legendary, we play Rock ’n‘ Roll

Lets_get_a_little_high-Album-Cover-Front-Highdef-SquareVerehrte Freunde des Schweinerock, macht euch auf etwas gefasst. The Legendary, die 2014 in München gegründete Band um Sänger und Gitarristen Thorsten Rock, haben wir hier schon vorgestellt.
Jetzt geben die Jungs, die schon mit Tito und Tarantula auf Europatour waren, uns mit ihrem Debütalbum Let’s get a little high gepflegt was auf die Ohren. Im Opener „Rocket Ship“ stellen sie sich ganz in Motörhead-Manier mit den Worten „We are The Legendary, we play Rock’n’Roll“ vor, und sie versprechen uns nicht zu viel. Mit sattem Sound und eingängigen Melodien, die man schon ab dem zweiten Refrain mitsummt, machen sie ordentlich Laune. Weiterlesen

CD: Oblivious – Out of Wilderness

For what do you burn?

oblivious-coverOblivious kommen aus Schweden und sind daher schon mal per se interessant für mich. Zusätzlich kommen sie auch noch aus Linköping, einer Stadt, die mit Lars Winnerbäck schon einen großen schwedischen Musiker hervorgebracht hat. Außerdem spielen sie melodiösen, aber trotzdem hinterntretenden, sehr energischen Rock, was ich grundsätzlich sehr schätze – man kann ja nicht immer nur Black Metal hören (auch wenn die momentanen Temperaturen eher nach Abkühlung in Form von eiskalter Musik schreien).
Out of Wilderness ist bereits das dritte Album der Formation (nach Goons and Masters und Creating Meaning), einiges hat sich im Vorfeld geändert. Anderes Line-up, ein neues Studio, ein neues Label und nur noch ein Gitarrist anstatt wie früher zwei. Never change a winning concept? Doch, manchmal tut das ganz gut. Weiterlesen