Beiträge

News: Stahlmann – Neues Album „Kinder der Sehnsucht“ erscheint am 23.3.2019

Credits: FranzSchepers2018

Credits: FranzSchepers2018

Harte deutschsprachige Rockmusik bekommt gleich zu Jahresanfang ein Update installiert.
Waren die Göttinger von Schattenmann mit der spektakulären Bühnen-Optik immer schon ein Garant dafür, kompromisslose Sounds konsequent weiterzuentwickeln, so präsentieren sie sich mit ihrem neuesten Album Kinder der Sehnsucht als wahre Stahlseiltänzer über festgefahrene Genre-Grenzen hinweg.
Stoische Gitarren, kalte Elektronik und brachiale Texte mischen sich gekonnt mit leichtfüßigen Punkrock- und Deutschrock-Elementen. Kinder der Sehnsucht atmet musikalische und textliche Tiefe und steht zugleich für mitreißende Aufbruchstimmung.
Es birgt all das, was die härtere deutsche Musikszene ausmacht, in sich. Weiterlesen

News: Amandas Nadel auf Tour als Support von Stahlmann

Am 24. Februar 2018 ging die österreichische NDH-Band Amandas Nadel erneut auf Tour und supportet zusammen mit b.o.s.c.h. die etablierten Genreband Stahlmann auf ihren Terminen quer durch Deutschland. Weiterlesen

News: Neue Auflage des „Volle Kraft voraus“ Festivals am 08.09.2018 in Neu-Ulm

Volle Kraft vorausBei den Münchner Erfolgsrockern von Eisbrecher heißt es weiter „Volle Kraft voraus“: Am 8. September 2018 findet die zweite Ausgabe ihres Indoor-Festivals statt, bei dem sie zusammen mit befreundeten Bands die Neu-Ulmer Ratiopharm Arena in kochende Stimmung versetzen.

Gemeinsam mit Eisbrecher werden dabei Oomph!, Die Krupps, Zeromancer, Stahlmann und eine weitere Band auf der Bühne stehen.

Die sechs Bands und eine Top-Location (wetterunabhängig – teilbestuhlt) samt Open-Air-Chill-Out-Bereich, Food-Area, Händlermeile und Autogrammstunden bringen auch den härtesten Eispanzer zum Bersten! Weiterlesen

Konzert: 22./23.07.17 – das XIII. Amphi mit anderen Augen, Tanzbrunnen, Köln

Nachschlag!

IMG_9419Aufmerksame Leser des Webzines wissen, dass wir natürlich bereits über das XIII. Amphi Festival berichtet haben (Freitag, Samstag + Sonntag). Dabei haben wir bedauert, nur einen klitzekleinen Ausschnitt des an Highlights wahrlich nicht armen Festivalprogramms präsentieren zu können. Doch die Rettung naht in Form unseres Gastkorrespondenten Felix, der genauso viel Spaß auf dem Amphi hatte wie Schwarzes Bayern, aber glücklicherweise ein paar andere Bands bejubelt hat. Und euch jetzt davon erzählt! Vielen Dank, Felix! 

Weiterlesen

CD: Stahlmann – Bastard (Vö. 16.06.)

Willkommen in der Dunkelheit!

Stahlmann_BastardDas Stahlmann-Motto ist auch auf die neue CD Bastard anwendbar, gepaart wird die Stimmung mit der musikalischen Deutschen Härte, und fertig ist das fünfte Album der Göttinger Band, das am Freitag erscheint. Am 24. Februar 2017 veröffentlichte die Band mit „Bastard/Nichts spricht wahre Liebe frei“ die erste Singleauskopplung, und damit haben sie mich auch angefixt. Dann wollen wir mal reinhören, was die restliche Playlist für uns Kinder der Nacht so bereithält: Weiterlesen

News: Neue Single von Stahlmann am 24.02.17

Stahlmann_BastardDeutschland tickt wieder silbern: am 24. Februar erscheint mit „Bastard/Nichts spricht wahre Liebe frei“ der erste Vorbote und Titeltrack zum neuen Stahlmann-Album Bastard, das am 28. April über AFM Records/Soulfood Music losgelassen wird. Weiterlesen

Stahlmann Sänger Mart startet Soloprojekt

Nach den Erfolgen mit Stahlmann hat Frontsänger Mart beschlossen ein Soloprojekt ins Leben zu rufen.
Sündenklang heißt die neue Formation. Er bastelt gerade fleißig an den Songs für das erste Album. Dieses soll den Namen Tränenreich tragen und andere Facetten des Künstlers zu Tage bringen.
Im Herbst können die Neugierigen das Ergebnis live sehen und hören, denn da ist Sündenklang als Support für Tanzwut in Deutschland unterwegs.

17.10.2013 Hamburg Markthalle
24.10.2013 Leipzig Werk 2
25.10.2013 Berlin C-Club
26.10.2013 Dresden Puschkin
31.10.2013 Nürnberg Hirsch
01.11.2013 Mannheim Alte Seilerei
02.11.2013 Memmingen Kaminwerk
09.11.2013 Herford X

Sündenklang auf Facebook

Homepage Sündenklang

03.05.2013: Stahlmann und Schöngeist im Backstage Club München

„Stahlgeist“ bringen den Club zum Kochen

 

Christina Stürmer tritt im Werk auf! Die Schlange ist lang, die Wartenden sind ungeduldig und die Parkplätze voll. Aber die Vorfreude ist recht groß. Noch größer ist die Freude darüber, dass wir uns nicht anstellen müssen, sondern an den Wartenden vorbei zum Club gehen können. Dort treten an diesem Abend zwei deutsche Formationen auf, die ordentlich reinhauen werden: die Münchner Schöngeist und die Göttinger Band Stahlmann.
Der kleine Club ist proppenvoll, und es scheint keine Maus mehr dazwischenzupassen. Gespannt erwartet man beide Acts, redet wild durcheinander, sucht noch einen Platz, von dem aus man etwas sehen kann. Manche haben kein Glück, manche sind weniger an der Vorband interessiert und gehen daher in die hinterste Reihe.

Weiterlesen

CD-Review: Stahlmann – Adamant (VÖ: 19.04.2013)

Stahlmann und noch mehr Liebe

sm_a-c_1500x1500

Angefangen hat der Erfolg der 2008 gegründeten Gruppe Stahlmann um Frontmann Mart mit der Debüt-EP Herzschlag und dem 2010 veröffentlichten Debütalbum Stahlmann. In den letzten Jahren hat die Band ihre Wirkung auf das Publikum in Klubs, als Support für unter anderem Eisbrecher und Mono Inc. sowie auf Headlinertouren nicht nur durch Deutschland eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die neue CD Adamant.
Mit Stahlmanns Quecksilber im Ohr ist es nicht leicht sich vorzustellen, wie hart Adamant für diese Band sein wird. Ernüchternd, dass es keinen Unterschied gibt. Der Sound ist nicht viel anders, die Texte eher zahmer. Für Fans dürfte es neues Ohrwurmfutter sein, zum Anfüttern scheint es weniger geeignet.
Treibender Rhythmus ist fast allgegenwärtig, Alleingänge der Instrumente selten und eher kurz. Liebe und Begierde ziehen sich durch das gesamte Album, wobei mehr als eine Facette an-, aber leider nicht durchleuchtet wird. Weiterlesen

CD-Review: Stahlmann – Quecksilber

„Krieger in Gottes letztem Reich“

 

„Hart, eingängig, tanz- bar!“ Stahlmann haben hohe Ansprüche an ihr neues Album „Quecksilber“. Ob sie ihnen aber auch gerecht werden können?
Die CD enthält neun Tracks, die Limited Edition zusätzliche vier. Mit „Engel der Dunkelheit“ beginnt das Werk. Langsame Klänge und die tiefe Stimme von Martin Soer, der auch gleich verlangt, dass die Engel leiden. Es ist ein guter, eher ruhiger Auftakt der Scheibe.
Ganz anders sieht es da schon mit „Spring nicht“ aus. Auch wenn der Titel an Tokio Hotel erinnert, der Text tut es nur bedingt. Hier schreit der Sänger: „Spring, spring, spring!“ bis gegen Ende des Refrains endlich das „Nicht“ kommt. Sehr schön: Während der Strophen bekommt man das Gefühl, man würde laufen, wie der besungene Junge, der genug hat vom Leben. Hier gehen die Melodien mit Geschichte mit.
Passend zum Titel „Tanzmaschine“ bietet der Sound eine gute Grundlage, um sich zur Musik zu bewegen, die mit einfachen Drums, E-Gitarre-Klängen und Keyboard auskommt. Inhaltlich wird man stets zum Tanzen im Einheitstakt aufgefordert.
Ein bisschen muss ich an Rammsteins „Engel“ denken. „Asche“ kommt mit ähnlichen Passagen aus und würde Soer nicht einen anderen Text ins Mikro hauchen, würde man kaum einen Unterschied erkennen.
Ihrem Anspruch, hart zu sein, werden die Stahlmänner beim nächsten Song gerecht. Was man im Industrial-Metal-Gothik-Bereich als hart bezeichnen kann, wird bei „Mein Leib“ aufgeboten, auch wenn sicherlich noch mehr möglich wäre. Das beweisen die beiden dann mit „Am Grunde“. Kraftvoll beginnt die E-Gitarre das Thema zu spielen – das leider schon wieder an die Kollegen von Rammstein erinnert. Dafür hat das Lied aber Hymnencharakter und der getragene Refrain ist leicht eingängig.
„Goetter“ und auch „Schmerz“ sind schöne Stücke, die mit viel E-Gitarre auskommen und durchaus Möglichkeiten zum Tanzen bieten. Auch die Köpfe können hierzu geschüttelt werden. Da achtet man ausnahmsweise weniger auf die Texte, die bei anderen Stücken im Vordergrund stehen.
Eher bedrohlich wirkt der Gesang bei „Diener“. Da bleiben die instrumentalen Passagen im Hintergrund.
Der erste Bonustrack „Herzschlag“ holt aus, um dem Album den letzten Schliff zu geben. Ruhige Strophen und etwas härtere Tonarten im Refrain, der leider ebenfalls an andere Bands erinnert, etwa an Tanzwuts „Ihr wolltet Spaß“ oder ähnliches. Vor allem der Gesang lässt einen an Teufel denken. Darauf folgen zwei Versionen von „Tanzmaschine“ und der Club Remix von „Mein Leib“.
Das Booklet ist in Schwarz, Silber und Rot gehalten. Wenig aufdringlich passen die Bilder zu den Themen mancher Songtexte, die ebenfalls abgedruckt sind. So sieht man ein menschliches Herz oder wohl Herakles, der Cerberus fest im Griff hat, um ihn lebendig vor Eurystheus zu bringen.

„Quecksilber“ soll hart, eingängig und tanzbar sein? Musikalisch wird durchaus immer wieder auf die Instrumente eingedroschen. Eingängig sind die Texte, die man bereits nach dem ersten Hören mitsingen kann und auf die anscheinend – und völlig zurecht – besonderer Wert gelegt wurde. Sie stehen deutlich im Vordergrund des Albums. Tanzbar? Nun, man kann auf fast alles tanzen und wer sich gerne auf Industrialklänge bewegt, der kommt bei diesem Album auf seine Kosten.
Leider muss ich aber sagen, dass mir das Album zu sehr nach anderen Bands klingt. Es gibt viele Parallelen zu Rammstein, Oomph!, oder gesanglichen Parts von Tanzwut und anderen. Das minimiert ein bisschen die Euphorie über das neue Werk von Stahlmann, die ab 20.01.12 mit Project Pitchfork und dem neuen Album im Gepäck auf Tour sind.
Die Anschaffung würde ich dennoch empfehlen, denn für sich betrachtet ist es ein gutes Album geworden, das hält, was es verspricht.

Anspieltipp: „Schmerz“


Stahlmann – Quecksilber
AFM Records
VÖ: 20.01.12
9,99 Euro (Ltd. Edition: 15,99 Euro)
Amazon

Tracklist:
Engel der Dunkelheit
Spring nicht
Tanzmaschine
Asche
Mein Leib
Am Grunde
Goetter
Schmerz
Diener

Limited Edition Bonus
Herzschlag
Tanzmaschine (Single Version)
Tanzmaschine (Club Remix)
Mein Leib (Club Remix)