
Einmaliges Zeitdokument: Deine Lakaien veröffentlichen im November den Live-Release Deine Lakaien – The 30 Years Retrospective Live mit exklusiven Audio- und Video-Aufnahmen der Jubiläums Werkschau.
Die umfassende Dokumentation der bis dato erfolgreichsten Konzerttournee von Deine Lakaien präsentiert eine hochwertige Selektion der besten Songs der gesamten Tour auf zwei CDs sowie einen 70-minütigen DVD-Mitschnitt des Konzerts in der Hamburger Laeiszhalle. Das aufwendig produzierte Digipak erscheint etwa einen Monat nach der Single-Auskopplung „Over and done“ (YouTube). Weiterlesen

Delusion/Desire ist ein schöner Zufallsfund, der mich schon seit vielen Wochen begeistert und ziemlich oft in meinen Ohren klingt. Balvanera, ein noch relativ unbekanntes argentinisches Duo aus Buenos Aires, erschaffen seit knapp drei Jahren wunderbar dunkle elektronische Klangwelten. Das Debüt Balvanera erschien bereits 2016, diesen Sommer veröffentlichten Agustina Vizcarra und Lucas Ledoux ihr aktuelles Album – eine großartige Mischung aus Synth, Dark Wave und EBM. Gleich beim ersten Hören war ich gefesselt und hätte am liebsten das Album durchgetanzt – das passiert mir nicht so oft. Welche Klänge erwarten euch bei Delusion/Desire? 
Fünf Jahre sind seit dem letzten Album Mandrills vergangen, die sicher für jeden von uns ereignisreich waren, für Henric de la Cour aber ganz besonders. Der seit seiner Kindheit an Mukoviszidose erkrankte Musiker musste sich mit der Entdeckung eines Medikaments, das seine Lungenfunktion dramatisch verbessert, auseinandersetzen (wie er zuerst diese Nachricht aufnimmt, sieht man in dem hervorragenden
Wie lässt sich diese Buch am besten zusammenfassen? Vielleicht tatsächlich mit der Formel „Musik, Sex, Drogen, Liebe, Tod“, einem Zitat der kettenrauchenden Psychologin Dr. Schulz, wie sie es selbst zusammenfasst während einer Therapiesitzung mit dem Hauptprotagonisten Schröder. Wie ist er dort gelandet? Seine Schwester hat ihm ein Ultimatum gestellt, nachdem er nach einer wilden Partynacht völlig zerstört bei ihr aufgeschlagen ist. Entweder Therapie oder petzen bei Muttern. Klar, alles nur das nicht.
Im extremeren Metal-Bereich bin ich ja im Regelfall wirklich nicht Zuhause. Es gibt aber wie immer Ausnahmen, bei denen etwas Besonderes passiert, das die Band aus der Masse heraushebt und für mich interessant macht. Die vorab veröffentlichte Instinct-EP der Kölner Band Ayahuasca ist so ein Fall, ich bin gespannt, ob das Debütalbum Beneath the mind meine geweckten Erwartungen erfüllt. Kurz zusammengefasst: Ayahuasca ist ein halluzinogen wirkender Tee, der aus einer Lianenpflanze und einem DMT-haltigen Kaffestrauch gebraut wird und seinen Ursprung bei Schamanen und Naturvölkern ganz Südamerikas hat. Den Namen nach haben einige Mitglieder der neunköpfigen Band südamerikanische Wurzeln, woher sich die Verbindung erklärt. 
Mit „Given time“ geben die Finnen um die beiden Ex-HIM-Mitglieder Linde Lindström (Gitarre) und Gas Lipstick (Drums) einen weiteren Vorgeschmack auf das am 9. November erscheinende Debütalbum None for One. Dabei nimmt diese Single einen besonderen Platz innerhalb der Band ein, wie Sänger Anthony erklärt: 