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Johan Sjöblom ist Sänger und Gitarrist der Stockholmer Post Punk Band The Exploding Boy, die bereits mehrfach beim WGT und auch in München zu Gast war (Link zum Bericht). Aber er ist unter SJÖBLOM auch als Solokünstler aktiv, hier hat er sich mehr dem Dark Wave verschrieben. Nach dem tollen Debütalbum 6 (Link zur Review) machte er letztes Jahr mit dem Alphaville-Cover „A victory of love“ auf sich aufmerksam.

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Lost in aviation oder Alles wird ASG

Das Jahr ist zwar noch jung, aber ganz bestimmt nicht arm an Highlights. Ein ganz besonderes ist wie immer der Katzenclub, dessen hervorragender Ruf sich mittlerweile schon international herumgesprochen hat. Die Party- und Konzertreihe holt zuverlässig die Acts nach München, die man hier unbedingt sehen möchte und für die man ansonsten meistens quer durch die Republik auf einschlägige Festivals reisen müsste. Zusammen mit den abwechslungsreichen Partys, die bis in die frühen Morgenstunden dauern und die man entweder mit exzessivem Quatschen oder genauso exzessivem Tanzen verbringen kann, freut man sich gern ein paar Wochen oder Monate im Voraus auf die Termine. Heute Abend ist es nach dem rauschenden Festival im November endlich wieder soweit, und mit The Devil & The Universe, Agent Side Grinder und Clan of Xymox hat man ein so internationales wie gothisch epochen- und stilübergreifendes Paket geschnürt. Extra früh soll es losgehen, damit die Party nach den Konzerten dann auch einigermaßen pünktlich anfangen kann. Weiterlesen

Diesen Januar sind Brothers of Metal mit ihrer „The Pagan Thor“-Tour unterwegs und machen auch in Bayern Halt.
Unterstützung erhalten sie von den Folkmetallern von Elvenking, die auch bei uns schon Band der Woche waren. Weiterlesen

Foghorn_Lonesome_logoFoghorn Lonesome ist das Solo-Projekt von Eric Sparkwood. Seit 2011 kreiert der in Stockholm lebende Künstler melodische und emotionale Darkwave- / Gothic-Songs, die berühren. Im Frühjahr hat Eric seine neueste Single „Hopeless in Stockholm“ veröffentlicht – ein melancholischer Track, der von Erics samtigen Düsterstimme getragen wird. Im Moment arbeitet Foghorn Lonesome an einer neuen Single, die hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt. Seine bisherigen Veröffentlichungen haben uns neugierig gemacht!
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Der beste Kaffee von Seattle

lineup-1Kaum ist die Wäsche trocken, geht’s auch schon wieder los … Grade war noch WGT, aber nach einem kurzen, aufgrund der schlechten Reiseverbindungen unvermeidlichen Zwischenstopp in Stockholm (bei dem dann auch zumindest ein Teil der Wäsche noch schnell gewaschen werden kann) sitzen wir (eure Skandinavien-Korrespondentin ankalætha mit Begleitung) am Donnerstag nach Pfingsten schon wieder im Zug zum nächsten Festival: das Subkultfestivalen im schönen Trollhättan ruft. Das Subkult ist ein unglaublich gemütliches, familiäres Festival im Westen von Schweden, das sich – ganz genau – den Subkulturen verschrieben hat. Dementsprechend gemischt ist auch das Line-up, etwas Goth, etwas Metal, Hauptsache subkultig. Dieses Jahr bin ich zum dritten Mal dort, und die Vorfreude ist entsprechend groß.
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Sterben könnt ihr zu Hause!

Dafür, dass in München nie was los ist (angeblich), geben sich die namhaften Bands derzeit ganz schön die Klinke in die Hand. Vor ein paar Wochen erst war das Hybridize-Festival, im April werden noch Peter Heppner, Lacrimosa und Aesthetic Perfection nach München kommen, und ein paar andere habe ich jetzt bestimmt vergessen. Jedenfalls ist es gar nicht so leicht, einen freien Platz im Terminkalender zu finden für Vanguard und Solitary Experiments, aber wer hochklassigen Synthiepop hören will, muss da einfach hin. Zumal SE sowieso nicht oft in unseren Breitengraden aufschlagen. Ein bisschen verwunderlich ist nur, dass dieses Package im winzigen Backstage Club spielen soll – wie eng wird das wohl alles? Weiterlesen

Scandinavian Punk ’n‘ Roll

P1140751_SWWar ich früher regelmäßig auf ihren Shows zu Gast, ist es nun doch eine ganz schön lange Weile her, dass ich die beiden schwedischen Hauptbands das letzte Mal gesehen habe. Die Glam-Punkrocker Backyard Babies im Vorprogramm von Mötley Crüe 2009, wobei damals ihre Wirkung im großen Zenith etwas verpuffte, sie sind für kleine Clubbühnen geschaffen. Bei den Schweine-Punkrockern The Bones war es tatsächlich auch im Backstage und wahrscheinlich zehn Jahre her. Für mich ist das also ein kleines Revival und eine Double-Headliner-Show, ich hoffe, dass es eine kleine, feine, schmutzige und schweißtreibende Clubshow wird, wie ich sie von beiden Bands in Erinnerung habe. Die Vorband Audrey Horne kenne ich dagegen bislang nur vom Hörensagen, aber gut sollen sie sein. Weiterlesen

Call the ships and bring the light

 

Fieldworks – Motto der momentanen Deutschland-Tour der Soundgenies aus Schweden und Deutschland und Titel der aktuellen EP, die es (noch) nur auf den Konzerten zu kaufen gibt – die wir aber schon für euch rezensiert haben (hier entlang). Wer sich näher mit Covenant beschäftigt, weiß, wie experimentierfreudig und neugierig die Band ist, wie unberechenbar im Studio und live, wie viele Überraschungen sich immer in den Songs verbergen. Nicht nur mein Herzschlag hat sich daher sicher beschleunigt, als eine neue Tour UND neues Tonmaterial angekündigt wurde. Auch wenn bis vor Tourstart nicht klar war, wie die neuen Songs klingen würden, hatte ich irgendwie das Gefühl, dass hier etwas Besonderes auf uns Fans zukommt – weshalb ich schon in Berlin und Hamburg bei den Auftritten dabei und völlig begeistert war. Die neuen Songs sind höllisch intensiv, die sonstige Setlist eine wunderbare Mischung aus alt und neu, selten und oft gespielt, die Band voller Energie und Freude (dabei sind diesmal Daniel Myer, Andreas Catjar und Eskil Simonsson). Beste Voraussetzungen also für mein drittes Konzert dieser Tour, diesmal als Heimspiel im Münchner Backstage. Weiterlesen

Feldforschung hoch fünf

Covenant FieldworksEtwas über zwei Jahre her ist das letzte große musikalische Lebenszeichen des schwedisch-deutschen Soundkollektivs Covenant. The blinding dark war ernst, tiefgründig, melancholisch, experimentell, teilweise von berückender Schönheit, aber auch inhaltlicher Deutlichkeit und Schwere. Keine leichte Kost, aber mit großem Potenzial, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Covenant-Mitglieder einzuarbeiten. Nun gibt es neuen Stoff für die süchtigen Fans, in Form der Fieldworks: Exkursion EP, die zuerst einmal nur auf den Konzerten der gerade laufenden Deutschland-Tour verkauft wird, später – sollten noch Exemplare übrig sein – auch über die Plattenfirma Dependent. Ein doppelter Anreiz also, auf eines der Konzerte zu gehen – zumal die Band auf dieser Tour auch selten gespielte Songs in ihre Setlisten einbaut. Ich war in Berlin und Hamburg schon dabei und konnte gleich ein Exemplar von Fieldworks ergattern. Ein paar Lieder gab es live schon zu hören (und das war sensationell!), jetzt bin ich auf den Gesamteindruck gespannt. Weiterlesen

München kann Metal

Große Dinge sind für heute Abend im Backstage Werk angekündigt, nämlich die Doppel-Headliner-Tour von Amorphis und Soilwork. Begleitet werden die beiden nordischen Metal-Urgesteine von den Ukrainern Jinjer und den Deutschen Nailed to Obscurity. Ein ultrafettes Package also, kein Wunder, dass die Schlange beim Einlass um halb sechs schon beeindruckend ist. Das Backstage hatte am Tag zuvor schon „Ausverkauft!“ gemeldet, es wird also höllisch voll werden, und wer einen vernünftigen Platz mit guter Sicht möchte, muss tatsächlich früh da sein. Der Merch der vier Bands ist diesmal im Nebenraum vor der Werkstatt aufgebaut, auch die dortige Bar ist offen, was die Ströme der Kaufwütigen, Durstigen und Klogänger doch etwas entzerrt. Soweit wäre also alles vorbereitet, das Werk füllt sich kontinuierlich, es kann losgehen. Mrs. Hyde erzählt euch was über die ersten zwei Bands, torshammare über die zweite Hälfte des Abends. Weiterlesen