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Musik-Tipp der Woche

Johan Sjöblom – „A victory of love“

SjoblomJohan Sjöblom meldet sich mit einer EP zurück – hurra! Die Veröffentlichung seines Soloalbum liegt schon wieder drei Jahre zurück (wir erinnern uns immer noch gerne), im September 2019 folgte endlich die EP A victory of love des The Exploding Boy Frontmanns. Der Titeltrack ist ein Cover des Alphaville-Klassikers, der 1984 den Auftakt ihres Hit-Albums „Forever Young“ darstellte. Sjöblom transformiert den elektronischen Stil der Originalversion in seinen eigenen Klangkosmos voller Leidenschaft und Kraft.

„A victory of love“ auf Bandcamp

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CD: A Projection – Section

Vereinigung statt Teilung

2438191Aus Stockholm stammen die 2013 gegründeten A Projection, und damit befinden sich die Schweden in bester Gesellschaft, denn auch Henric De La Cour, Kite und The Exploding Boy stammen von dort. Deren Sänger Johan Sjöblom ist es auch, der mich letztes Jahr im Interview (Link) auf die Band aufmerksam gemacht hat. Das Debüt Exit stammt von 2015, Framework erscheint zwei Jahre später, und mit ihrem deutlich 80er-inspirierten Post Punk haben sie mich direkt begeistert. In der Zwischenzeit gab es gesundheitliche Probleme und Besetzungswechsel, Sänger Isak Erikson stieg aus. Doch nach einer schwierigen Zeit ist nun das neue Album Section bei Metropolis Records erschienen, für das Bassist Rikard Tengvall ans Mikro gewechselt ist. Linus Högstadius, Jesper Lönn und Gustav Forneus vervollständigen das Line-Up. Weiterlesen

CD: Visions In Clouds – What if there is no way out

Leave me to die

What-if-there-is-no-way-outBereits 2016 haben Simon Schurtenberger (Schlagzeug) und Pascal Zeder (Gitarre, Gesang) aus dem Schweizer Luzern ihr Debütalbum Masquerade unter dem Bandnamen Visions In Clouds veröffentlicht. Mit dem Amerikaner Leopold Oakes als drittem Bandmitglied wurde der Sound mittels 80er Synthesizern erweitert. In Folge wurde die gemeinsame EP Levée en masse produziert, die mir außerordentlich gut gefallen hatte (Link zur Review). Bereits im Oktober ist das neue Album What if there is no way out bei Icy Cold Records erschienen, höchste Zeit also, sich endlich eingehend damit zu befassen. Weiterlesen

LP: Ghostland – Dances on walls

Ein Begleiter in guten und besonders in schlechten Tagen

GhostlandBei Ghostland handelt es sich um eine Band aus Athen, die sich 2015 gegründet hat. Die Griechen zeigen sich dabei von Post Punk und New Wave beeinflusst. Neben der Frontfrau Makrina spielt Nikos den Bass, und Gitarrist Argyris programmiert außerdem den Drumcomputer und den Synthesizer. Bislang hatten sie Auftritte in der griechischen Untergrundszene, bei denen der Studiotechniker Stavros die Position hinter dem Synthesizer übernimmt. Bei Manic Depression Records ist nun das Debütalbum Dances on walls erschienen, mit dem sie hoffentlich auch hierzulande auftreten werden. Weiterlesen

Interview: Johan Sjöblom von The Exploding Boy, Stockholm, Schweden

Wissenswertes über Erlangen

Im Gespräch mit Johan Sjöblom (The Exploding Boy)

Exploding Boy Tour of AlarmsIm Vorfeld des Konzerts von The Exploding Boy im Münchener Backstage Club (Link zur Review) vereinbarten wir mit Sänger Johan Sjöblom ein Interview, irgendwann zwischen Soundcheck und Show, am liebsten „in a nice pub“. Das ist im Umfeld vom Backstage eine zwar kaum lösbare Aufgabe, aber nun denn. Ein Facebook-Post zeigt uns am Nachmittag, dass The Exploding Boy die lange Fahrt aus Wien überstanden haben und im Backstage eingetroffen sind. Also machen wir uns [torshammare und Mrs. Hyde] auch auf den Weg und treffen um 18 Uhr ein. Das Backstage wird in langen Schlangen geradezu belagert von Minderjährigen, die im Nieselregen teilweise heftig am Vorglühen sind und auf Yung Hurn warten. Wir dürfen noch nicht aufs Gelände – und keine Nachricht von Johan. Der Soundcheck scheint sich hinzuziehen. Um 18:30 Uhr öffnet sich endlich das Tor, die Kids stürzen rein, und wir schieben uns außen rum vorbei Richtung Club. Johan treffen wir dort vor der Tür, wo er etwas verloren dasteht. Wir begrüßen uns erstmal, er stellt uns kurz Les Andersson und Matthias Svensson vor, die gerade rauskommen. Johan schlägt uns für das Interview spontan den Reitknecht vor, die kleine Kneipe vom Backstage, denn bei dem mistigen Wetter mag er ebenso wenig woanders hin wie wir. Aber die Räumlichkeit erweist sich als ungeeignet. Mangels Alternativen in der Nähe verschieben wir das Interview erstmal, das wird wohl doch per Email ablaufen. Dafür unterhalten wir uns einfach total nett und entspannt. Weiterlesen

Konzert: 30.11.2018 – The Exploding Boy + Raygun Rebels – Backstage Club, München

Better than fine

Vor ein paar Monaten fragte die Stockholmer Post-Punk-Band The Exploding Boy bei unserer Redaktion an, ob wir ihnen helfen könnten, ein Konzert in München bei der kommenden Tour im Herbst zu organisieren. Also haben wir ihnen den Kontakt zum Backstage vermittelt, und heute Abend ist es endlich soweit. Wenn eine der persönlichen Lieblingsbands spielt, und man gewissermaßen daran „schuld“ ist, ist die Aufregung größer als sonst. Erst recht, weil wir auch noch ein Interview mit Johan Sjöblom zwischen Soundcheck und Show vereinbart haben (das werdet ihr später im Webzine nachlesen können). Weiterlesen

CD: Skull Fist – Way of the road

Ride the Mustang, not the lightning

page1 album cover 3000x3000Wenn eine Band sich Skull Fist nennt, ist sie entweder komplett bescheuert oder sie meint es ernst und schreckt dabei nicht vor Klischees zurück. Für die aus Toronto stammenden Kanadier gilt zum Glück letzteres. Seit 2006 haben sie sich dem klassischen Speed und Heavy Metal der achtziger Jahre verschrieben und verfolgen kontinuierlich ihren Weg. Nicht umsonst heißt ihr zweites Album von 2014 Chasing the dream. Aber dann hat sich Mastermind Zach Slaughter nicht nur das Genick gebrochen, er musste sich auch noch einer komplizierten Stimmbandoperation unterziehen. Nach dem langen Genesungsprozeß paßt der Titel des neuen Albums Way of the road bestens ins Bild. Der Ausfall sorgte zwangsweise für die lange Verzögerung, aber hat sie sich nicht nur zeitlich, sondern auch musikalisch ausgewirkt? Nicht umsonst gilt das dritte Album oft als entscheidend für die Zukunft. Weiterlesen

News: 30.11.18 – The Exploding Boy + Raygun Rebels – Backstage Club, München

30.11.18 – The Exploding Boy + Raygun Rebels – Backstage Club, München

Einlass 19.00, Beginn 20.00
Backstage Club
Tickets: 17,00 € https://www.backstagetickets.eu/the-exploding-boy.html

Schwedens bester Musikexport seit ABBA gibt sich in München die Ehre, und wir von Schwarzes Bayern freuen uns, den Flyer zum Konzert von The Exploding Boy präsentieren zu dürfen. Die Rezension zum aktuellen Album Alarms! kann im Webzine nachgelesen werden unter http://schwarzesbayern.info/cd-the-exploding-boy-alarms/

Band Line-Up:
Stefan Axell (Vocals, Electric Guitar), Johan Sjöblom (Vocals, Acoustic Guitar), Les Andersson (Guitar), Nicklas Isgren (Keyboards), Mattias Svensson (Bass), Richard Ankers (Drums)

Im Vorprogramm spielen die Raygun Rebels aus Bruckmühl: https://www.facebook.com/raygunrebels/

CD: The Exploding Boy – Alarms!

So now it’s time to meet the sundown

EB_A_1500x1500Fünf Jahre haben sich The Exploding Boy, Schwedens bester Musikexport seit ABBA, mit dem fünften Album Alarms! Zeit gelassen. Einiges ist in der Zwischenzeit passiert, so hat die Band, die im Kern aus den Sängern Johan Sjöblom (Akustikgitarre) und Stefan Axell (E-Gitarre), Lead-Gitarrist Les Andersson sowie Keyboarder Nicklas Isgren besteht, Zuwachs bekommen. Bassist Mattias Svensson ist neu an Bord, Richard Ankers hat den vakanten Posten am Schlagzeug eingenommen und ersetzt den bisher meist zum Einsatz gekommenen Drum-Computer, und ABBA haben kürzlich zwei neue Songs angekündigt – das ist The Exploding Boy zum Glück zu wenig, also ist es höchste Zeit Alarms! zu schlagen oder besser anzuhören. Die Wartezeit wurde nur durch ein ausschließlich online veröffentlichtes Live-Album At The Dress Circle – Live NYC und das wunderschöne Soloalbum 6 von Sänger Johan Sjöblom (Link zur Review) verkürzt. Der Titel deutet es schon an, dass etwas überhaupt nicht stimmt, das Cover mit dem subtil angedeuteten Radioaktiv-Symbol räumt die letzten Zweifel aus. Weiterlesen

CD: Joy/Disaster – Resurrection

Auferstehung aus Freude und Unglück

JoyDisaster-Resurrection_CoverAls die Franzosen Joy/Disaster 2005 im Gothic-Underground auftauchten, dachten viele schon fast zwangsläufig direkt an Joy Division, und auch in der Musik ließen sich einige Parallelen finden. Nach mittlerweile sechs Studioalben hat die Band, aktuell bestehend aus Sänger und Gitarrist Nicolas Rohr, Gitarrist Simon Bonnafous, Bassist Soupa Rundstadler und Drummer Nicolas Giraud, aber ihre Eigenständigkeit im Post-Punk-Kosmos bewiesen. Im nun 13. Jahr präsentieren Joy/Disaster ihr neues Album Resurrection, ich bin gespannt wie dieses nun ausgefallen ist. Weiterlesen