Dark as a crypt
Die persönlichen Informationen zu dem Hamburger Dark sind nur spärlich vorhanden, eigentlich gar nicht. Ein bisschen geheimnisvoll ist das schon, aber er lässt scheinbar lieber seine Musik für sich sprechen. Geschrieben hat er die Songs in Eigenregie während des Lockdown Sommers, und über die sozialen Medien wurde schließlich das DIY-Label Young & Cold Records auf ihn aufmerksam. Veröffentlicht wird das Minialbum konsequent retro und oldschool auf Tape. Das Cover ziert dabei übrigens das kanadische Gothic Model Madame Absinth, die auch im Video die Hauptrolle inne hat. Weiterlesen


Heute möchte ich noch einen Nachzügler präsentieren, denn manchmal passt es zeitlich einfach nicht, und dann bleibt schon mal etwas liegen, dem man sich trotzdem hätte widmen wollen.

Human wird 2018 von Franck Ligabue, Ex-Funeraëll und aktives Gründungsmitglied von Soror Dolorosa, im französischen Rouen zunächst als Solo-Projekt gegündet. Schnell sucht er sich jedoch weitere Mitstreiter, damit die Band auch konzerttauglich wird. So stoßen die beiden Gitarristen David Garcia (Black Tarantula, Scream Of Silence, Under The Blade) und Paul Bloyer (Bearded Vulture, Round Stones), Bassist Sylvain Martinie (Lagony, Cratilik Gene OHM, Bearded Vulture) und Schlagzeuger Axel Moreau (Bearded Vulture, Round Stones) hinzu. Zusammen wird das selbstbetitelte Debütalbum Human eingespielt, das noch 2018 bei Icy Cold Records erscheint. Was augenscheinlich anders ist als bei seiner anderen Band Soror Dolorosa: Franck Ligabue sitzt nicht am Schlagzeug, sondern übernimmt den Gesang auf Human selbst.
Pete Burns ist ein Multiinstrumentalist, Remixer und Produzent aus Edinburgh, der mit seinem Projekt Kill Shelter vielversprechende jüngere Underground-Acts auf dem Album Damage vereint hat. Nicht verwechseln sollte man ihn mit dem bereits leider verstorbenen gleichnamigen Pete Burns, der vor allem als Sänger der New Wave Band Dead Or Alive bekannt geworden ist. Auf jedem Song mit einem Gast zu arbeiten ist sicherlich aufwendig, aber auch ein sehr interessanter Ansatz, der ein abwechslungsreiches Album verspricht. Alle Tracks thematisieren körperliche oder seelische Schmerzen, die wir uns selbst oder anderen zufügen. Der Albumtitel Damage ist also gut gewählt. Manic Depression Records haben das bereits letztes Jahr herausgebrachte Album Damage nun endlich auch in Vinyl veröffentlicht.
Die erst 2016 im portugiesischen Lissabon gegründeten She Pleasures Herself lassen nicht nur mit ihrem Bandnamen aufhorchen, denn mit ihrem Debütalbum Fetish offenbaren sie Interesse für abgründige zwischenmenschliche Neigungen, auch mit der düsteren Musik zwischen Cold Wave und Gothic Rock machen sie sich einen Namen im europäischen Gothic-Underground. David Wolf übernimmt dabei neben Bass und Gitarre auch die Synthesizer und die Produktion, Nuno Francisco ist für die Drums und das Programming zuständig, und Nuno Varudo verleiht der Band seine Stimme. Live wird die Band außerdem von Leticia Contreiras am Synthesizer unterstützt. Pünktlich zum WGT ist nun das zweite Album XXX bei Manic Depression Records erschienen.
Pete Burns ist ein Multiinstrumentalist, Remixer und Produzent aus Edinburgh, der mit seinem Projekt Kill Shelter vielversprechende jüngere Underground-Acts auf dem Album Damage vereint hat. Nicht verwechseln sollte man ihn mit dem bereits leider verstorbenen gleichnamigen Pete Burns, der vor allem als Sänger der New Wave Band Dead Or Alive bekannt geworden ist. Jurgen von de Brand war von Kill Shelter direkt so begeistert, dass er unbedingt eine Single auf seinem Label Burning World Records herausbringen wollte.
Sinnigerweise aus Paris, der Stadt der Liebe, stammt die französische Band JE T’AIME, was ja bekanntermaßen übersetzt „ich liebe dich“ heißt. Die drei Mitglieder sind Dany Boy (Gesang und Synthies), Tall BastArd (Bass und Gitarre) und Crazy Z (Bass und Synthies), die fleißig am selbstbetitelten Debütalbum Je t’aime gearbeitet haben, seit die überaus positiven Reaktionen auf den zuerst veröffentlichten Song „The sound“ sie beflügelt haben. So wurde auch Manic Depression Records auf das Trio aufmerksam. Widmen wir uns also der Liebesbotschaft.