Night of the living „Hey!“

Der Tipp zu den mir bislang unbekannten Skálmöld stammt von torshammare, unserer Spezialistin für quasi alles aus den fernen und kalten nördlichen Ländern. Die isländische Band wurde 2009 in Reykjavík gegründet und ist im Viking Metal zu Hause, mit dem sie vor allem die nordische Götter- und Sagenwelt thematisiert. Also habe ich mir ein aktuelles Video angesehen und dabei starke Hardcore-Vibes in der Stimme von Björgvin Sigurðsson verspürt. Das auch noch auf Isländisch, da bin ich spontan dabei.
Metsatöll aus Tallin in Estland ist für eine Vorband fast zu schade, denn seit 1998 sind sie schon musikalisch unterwegs und verbreiten ihre spezielle Version von Folk Metal. Als Opener fungiert die 2016 im kanadischen Vancouver gegründete Band Atavistia.

DSC_6665Wir sind gerade in der Halle eingetroffen, lassen den Blick über den zahlreichen Merchandise schweifen und wollen uns noch ein bisschen unterhalten, bevor es losgeht. Doch plötzlich erlischt bereits um 19:30 Uhr das Licht, dabei sagte unsere Info im Netz 20:00 als Beginn an (wohl kein Einzelfall auf der Tour). „Omega nova“ läuft als Intro vom Band, gegen dessen Ende Atavistia ihre Plätze auf der Bühne einnehmen, obwohl es noch lange nicht voll ist. „München!“, ruft Sänger und Gitarrist Matt Sippola, bevor mit einem Urschrei das eigentliche Konzert beginnt.
Beim ersten Stück „Cosmic warfare“ geht die Growl-Stimme im Gesamtsound leider etwas unter, dafür ist der Klargesang besser zu verstehen. Die drei können auch ein gutes Posing, was mit Pommesgabeln im Publikum belohnt wird. Im Lauf des Songs wird das Growling zum Glück besser eingesteuert, und schließlich stellt sich die Band vor: „Hi, we’re Atavistia from Canada. This is our first tour outside Canada!“, wofür es wohlwollenden Beifall gibt. „The next one is called ‚Ethereal wanderer‘!“ Mit dickem Grinsen schiebt Sippola noch auf Deutsch nach: „Seid ihr bereit?“ Drummer Max Sepulveda hämmert in die Felle, doch insgesamt wirkt der Auftritt trotzem ein klein wenig statisch. Bassist D’wayne Murray ist noch am meisten auf der Bühne unterwegs, aber die langen Haare von Gitarrist Dalton Meaden fliegen dafür effektvoll im Wind eines Ventilators. Dennoch ruft jemand im Publikum in der kurzen Pause zwischen den Songs mehrfach begeistert „Atavistia!“ und erntet dafür einen ThumpsUp von Sippola. Daraufhin erklärt dieser: „Ok, let’s speed up! This one’s called ‚Beyond the meadows of fire‘!“ Dazu bewegen sie sich synchron und abgehackt wie Puppen, bevor dann auf der Bühne und im Publikum die Haare fliegen. Schließlich wird sogar rhythmisch mitgeklatscht, und aus der Menge heraus erschallt ein erster „Hey! Hey!“-Sprechchor. „Dankeschön! Unfortunately this is our last song. But thank you, this has been an amazing night! This one is called ‚Divine destruction‘!“ Es wird noch einmal ordentlich gerockt, und zum Finale ertönt noch einmal „Hey! Hey!“ Doch Moment, Atavistia legen noch einmal los und zelebrieren einen epischen Moment, bevor es in der mittlerweile halb gefüllten Halle schließlich heißt: „Dankeschön München! See you at the merch stand, we’ll be there all night!“ Nur vier Songs, die dafür aber an der Zehn-Minuten-Marke kratzen. Alles in allem ein schöner Auftritt und Epic Melodic Death Metal mit abwechslungsreichem Songwriting, bei dem der Wechsel der Gesangsstimmen für Dynamik sorgt. Atavistia werden zukünftig sicherlich noch öfter auf dem Radar auftauchen.

DSC_6820Die Umbaupause reicht kaum zum Luftholen, denn nach nur zehn Minuten läuft bereits mit „Toona“ ein mittelalterlich klingendes Intro, und Metsatöll stehen auf der Bühne. Es ist eine ganze Breitseite an Eindrücken, die da beim ersten Song „Katk kutsariks“ auf mich einprasselt. Etwas versteckt hinter dem Schlagzeug sitzt Tõnis Noevere mit einem interessanten Kapuzenoberteil. Raivo „KuriRaivo“ Piisalu auf der linken Seite ist mit seinem fünfsaitigen Bass und dem Rauschebart eine wahrlich imposante Erscheinung, die aus Herr der Ringe entsprungen zu sein scheint. Gitarrist Markus „Rabapagan“ Teeäär ist in einen schwarzen Fantasy-Mantel gehüllt und singt in estnischer Sprache, die für mich sehr abgefahren klingt. Auf der rechten Seite trägt Lauri „Varulven“ Õunapuu ein wohl traditionelles estnisches Gewand. Dabei ist er barfuß und hat um die Hosenbeine allerlei Klimbim gewickelt, außerdem spielt er eine Art Harfe. Für „Kivine maa“ greift er erst zur Maultrommel und anschließend zum Dudelsack. Begeistert setzen wieder die „Hey! Hey!“-Rufe ein. „Kotkapojad“ hat ein schönes Dudelsack-Intro, und Noevere trommelt einen Marschrhythmus. Später kommt eine Flöte zum Einsatz, genau wie beim folgenden „Vaid vaprust“. Die Stimmung ist bestens, vor allem Varulven steht kaum eine Sekunde still, und natürlich ertönen wieder „Hey! Hey“-Rufe. Nun ist Zeit für eine kleine Atempause, denn es gibt eine längere Ansprache auf Estnisch. Das offenbart einen gewissen Humor, denn allen ist natürlich klar, dass das kaum jemand im Publikum verstehen wird.
Nun wird „Sareemaa vägimees“ quasi a capella eingeleitet, bevor Varulven irgendwann mitsamt seinem Dudelsack am Boden liegt, während KuriRaivo über ihm steht und seinen Bass hinter dem Kopf spielt. Die Leute johlen und klatschen mit, und das Ende versinkt in einem Stroboskop-Gewitter. Varulven bedankt sich mit seiner faszierend tiefen Stimme: „Thank you! It seems to be that you people know how to have fun. I want to see you dancing! This Estonian love song is about how to brew beer!“ Das sorgt überall für Gelächter und beste Laune. Für das Stück „Tõrrede kõhtudes“ greift er wieder zur Harfe, während er beim folgenden „Kurjajuur“ zunächst mit einer ungewöhnlichen dreisaitigen Geige spielt, bevor der Dudelsack wieder zum Einsatz kommt. Den Gesang übernimmt hier übrigens KuriRaivo. Zu „Mees kees teadis ussisõnu“ fliegen die Haare, und zahlreiche Pommesgabeln stechen Stücke aus der immer dicker werdenden Luft in der Halle. „Everything ok? The next one is a true story“, und damit ist klar, dass nun „Ballaad punastest paeltest“ folgt. Das Stück ist atmosphärisch dicht und wahnsinnig intensiv. Zu dunklem roten Licht entwickelt auch „Metsaviha 2“ eine tolle Atmosphäre. Das von allen mitgesungene „weio weio“ wirkt mystisch und schamanisch. Erst das Stroboskop reißt uns schließlich wieder in die Realität zurück. Rabapagan bedankt sich für den aufbrandenden Applaus und erklärt: „We have one more to go!“ Für „Lööme mesti“ schnappt Varulven sich noch einmal eine größere andere Harfe und feuert die Menge leidenschaftlich an. „Hey! Hey!“ Um 21:05 Uhr gibt es noch ein Bandfoto, und der Umbau beginnt. Ein fantastischer Auftritt der Esten!

DSC_7241Bestens eingeheizt beginnt nun das Warten auf Skálmöld, und es wird noch mal merklich enger in den vorderen Reihen. Aus den Gesprächen um mich (torshammare) herum höre ich heraus, dass einige Besucher*innen schon mehrere Konzerte der Tour mitgemacht haben, auch Isländisch höre ich hinter mir, und es liegt eine wirklich schöne, aufgeregte Stimmung im Raum. Dementsprechend euphorisch fällt auch die Begrüßung von Baldur Ragnarsson, Björgvin Sigurðsson, Gunnar Ben, Jón Geir Jóhannsson, Snæbjörn Ragnarsson und Þráinn Árni Baldvinsson aus. Dieser trägt übrigens ein Regenbogen-Schweißband am Handgelenk, ein schönes und wichtiges Statement für eine offene Gesellschaft auch in der Metal-Szene. Ich habe die Isländer letztes Jahr schon mal zusammen mit Finntroll gesehen (das war eine großartige Party!) und mich da schon schockverliebt in die Truppe. Jetzt sind sie mit dem neuen Album Ýdalir im Gepäck auf Headlinertour, und davon wird es eine Menge zu hören geben, wie Björgvin gleich am Anfang verkündet. „Ýdalir“ – die „Elbentäler“, der Wohnsitz des Gottes Ullr, eröffnet den Auftritt dann auch gleich, ein typischer Skálmöld-Brecher mit abwechselndem Gesang von Björgvin und Baldur, vielen Chören und natürlich wie alle Songs der Band in altisländischen Versmaßen wie zum Beispiel dem Dróttkvætt getextet. Das verleiht dem Gesang auch das charakteristische Stakkatohafte und treibt das Energielevel noch mal mehr in die Höhe. Skálmöld – „skálm-öld, das Zeitalter des Schwertes“, eine äußerst turbulente und blutige Zeit voller Familienfehden im 13. Jahrhundert auf Island, der sogenannten Sturlungenzeit – verarbeiten in ihren Texten die altnordische Götterwelt und Mythologie, die in den reichhaltig überlieferten literarischen Zeugnissen – vor allem der Sagaliteratur und den eddischen Dichtungen – erhalten ist. Das Album Ýdalir stützt sich auf die Grímnismál, „das Lied von Grim“, aus der sogenannten Lieder-Edda. Was das jetzt alles mit dem Konzert zu tun hat? Viel! Denn natürlich kann man sich auch einfach von der immensen Spielfreude der sechs Isländer, der Wucht, mit der sie die Songs in die Backstage Halle blasen, dem oft mehrstimmigen Gesang und den Ohrwurmmelodien mitreißen lassen, aber die Texte und der gesamte Hintergrund sind elementar für die Band und das musikalische Gesamterlebnis.
„München!“, ruft Björgvin. „We are Skálmöld from Iceland! Before we continue we want to thank each one of you! This one is from an old album, this is called „Gleipnir“!“ Tief – und sehr rhythmisch – tauchen wir in die nordische Mythologie ein, das magische Band wird besungen, das die Zwerge angefertigt haben, um den Fenriswolf zu fesseln, eines der Kinder des Störenfried-Gottes Loki. Das „oh-oh-oh“ animiert alle zum Mitsingen. Tierisch geht es mit „Ratatoskur“ weiter, dem niedlichen Eichhörnchen, das auch auf Jón Geirs Bassdrums prangt, das im Weltenbaum Yggdrasil herumspringt und Botschaften zwischen dem Adler in der Baumkrone und dem Drachen, der am Fuß des Baumes lebt, überbringt. Ganz im Gegensatz zum typischen Tempo eines Eichhörnchens lädt die Songgeschwindigkeit zum gepflegten Kopfnicken ein, während Baldur sich die Seele aus dem Leib schreit, Björgvin den nächsten Part übernimmt und Gunnar den erhabenen Refrain singt. Das Publikum steuert – wieder einmal – „Hey! Hey!“-Rufe bei. Anschließend gibt es eine kleine Getränkepause, während der Gunnar vom Keyboard aus allen mit einem Glas Rotwein zuprostet. Den Applaus gibt Björgvin weiter: „Thank you very very much! A big lead for the two bands that have played before!“, wofür es natürlich lautstarken Applaus gibt. Ordentlich geknüppelt darf dann wieder beim „Fenrisúlfur“ vom Album Börn Loka („Kinder Lokis“) werden, und die Band zeigt wieder einmal, wie verdammt tight sie spielt. Snæbjörn am Bass ist tiefenentspannt, Baldur spaziert mit seiner Gitarre regelmäßig über die Bühne und hat mächtig Spaß in den Backen, Þráinn zaubert die schönsten Soli aus seiner Gitarre (mitunter auch Dudelsacktöne), Björgvin spielt nicht nur ebenfalls Gitarre und singt, sondern übernimmt auch die Ansagen, Gunnar Ben singt nicht nur erhaben und spielt Keyboard, er thront auch im Hintergrund über allem, während Jón Geir neben ihm am Schlagzeug aus dem Grinsen nicht mehr herauskommt und zusammen mit Snæbjörn einen gnadenlosen Rhythmusteppich zimmert. Beim epischen „Móri“ kommen alle Qualitäten der Band – harsche Parts, atmosphärische Passagen, vielschichtige Harmonien, erbarmungsloses Geknüppel – perfekt zur Geltung, textlich geht es hier um verbotene Liebe und eine ermordete Frau. Zurück in die nordische Mythologie führt uns dann das fast schon schunkelige „Narfi“, ein weiteres Kind des Gottes Loki, dessen atmosphärischer Chorgesang der Band eine stabile Gänsehaut auslöst. Eine Noise-Tape-Einspielung sorgt für eine Atempause, in der die Spannuung stetig steigt, bis Baldur es nicht mehr aushält und „Hey! Hey!“ anstimmt. Das treibende „Skuld“ erzählt von einer der drei Nornen, die unser aller Schicksalsfäden knüpfen, wunderschön gesungen von Gunnar und mit tollem Solo von Þráinn. Anschließend ertönt das „Hey! Hey!“ gleich noch einmal.
In der Weltesche Yggdrasil leben noch andere Tiere, nämlich „Veðurfölnir“, ein Habicht, der zwischen den Augen des Adlers in der Baumkrone sitzt, ein abwechslungsreicher Song, der mit den verschiedenen Stimmen (können eigentlich ALLE in der Band großartig singen?) und unterschiedlichen Tempi arbeitet. Die Stimmung in der Halle ist mittlerweile unglaublich, und fühlt sich eher nach ausverkauftem Werk an, der Schweiß fließt auf der Bühne (gut, dass die Hälfte der Band sowieso barfuß und Baldur und Jón Geir mit nacktem Oberkörper unterwegs sind) und im Publikum, und das in der Luft liegende Glück ist quasi mit Händen greifbar. „So, how many of you guys have already our album Ýdalir?“, fragt Björgvin, und das sind verdammt viele. „The next one is a story of the god Ullur!“ Da macht sich Jón Geir hinter seinen Drums zu schaffen, Lagerfeuerknistern erfüllt die Luft, und plötzlich ertönt eine unfasslich liebliche Stimme, die allen Anwesenden Gänsehaut bereitet und sicher nicht nur mir ein paar Tränen in die Augen steigen lässt. Damit wäre der Beweis erbracht: ALLE in der Band können toll singen. Das epische, viele Minuten lange „Ullur“ – über Ullr, den Gott der Jagd – ist das Masterpiece des aktuellen Albums und auch live einfach unglaublich. Wenn Jón Geir singt, entstehen magische Momente. Es herrscht Totenstille in der Halle, und wenn die anderen wieder übernehmen, kocht die Stimmung über. Schließlich nehmen alle die Melodie mit Oh-oh-oh-Gesängen auf, und als der Song endet, müssen wir alle erst mal wieder aus diesem Traum erwachen. Wahnsinn!
Nach dem auch für nicht des Isländischen Mächtige mitbrüllbaren „Verðandi“ (die zweite der drei Schicksalsnornen) fragt Björgvin dreimal: „Are you ready for some more?“, wobei das dritte Mal wie ein fieser Death Metal Growl ausfällt und sofort mit „Hey! Hey!“ bejubelt wird. Es folgt das fröhliche „Niðavellir“ (das Heim der Zwerge), Party pur. Danach verkündet Björgvin: „Thank you so much, München! We’ve now reached the point where most bands leave the stage and go off and come back. Instead we play you one more song!“ Die Band spielt also einfach gleich die Zugabe, und alle finden das gut. Und nun folgt die nächste großartige Überraschung des Abends: Es schneit! Bei „Að vetri“ („Im Winter“) geht einer aus dem Tourtross mit einer Art Schneekanone über die Bühne und lässt klitzekleine Schaumflöckchen – Spüli? – auf Band, Bühne und die vorderen Reihen regnen. Zusammen mit der Musik – Baldur und Þráinn brillieren an den Gitarren – und der stimmungsvollen Beleuchtung sorgt das für einen irren Effekt und macht riesigen Spaß. Nicht nur das, es ist ein totaler Mindfuck, denn trotz der absolut unisländischen Temperaturen fröstelt es Mrs. Hyde sogar! Nachdem sich alle die letzten Schaumflöckchen abgewischt haben, bildet „Kvaðning“ („der Ruf“) vom Debütalbum Baldur den Abschluss. Die Hymne ist allgemein bekannt und wird dementsprechend euphorisch abgefeiert. Und dann ist es um 22:45 Uhr vorbei. Skálmöld lassen sich gebührend bejubeln, sind sichtlich gerührt und überglücklich, und wir sind es auch. Mein Altnordistinnenherz strahlt, meine Metalseele auch, und morgen werde ich Nackenschmerzen wie nach einer Wikingerschlacht haben. (torshammare)

Fazit: Was für ein Höllenabend! Wobei, korrekterweise müßte es jetzt eigentlich Helheim-Abend heißen. Atavistia sind ein prima Aufwärmer und hätten definitiv eine vollere Halle verdient gehabt. Metsatöll sind eine ganz eigene Klasse für sich, die sich definitv zu verfolgen lohnt. Und Skálmöld – mächtig wie Mjölnir, anders lässt sich das kaum beschreiben. Die isländische Sprache, dieser latente Hardcore-Einfluss beim Gesang von Björgvin, und überhaupt alle Stimmen der Bandmitglieder, einfach großartig. Der stetige Wechsel von Viking Metal zu lieblichen Mittelalterklängen und zurück ist so einfach einzigartig, dazu noch diese unfasslich nette Band – für viele im Publikum war das sicherlich das Konzert des Jahres und ein unvergessliches Erlebnis. Hey! Hey! Hey!

:mosch: :mosch: :mosch: :mosch: :mosch:

Setlist Metsatöll:
Toona
Katk kutsariks
Kivine maa
Kotkapojad
Vaid vaprust
Sareemaa vägimees
Tõrrede kõhtudes
Kurjajuur
Mees kees teadis ussisõnu
Ballaad punastest paeltest
Metsaviha 2
Lööme mesti

Setlist Skálmöld:
Ýr (Intro)
Ýdalir
Gleipnir
Ratatoskur
Fenrisúlfur
Móri
Narfi
Skuld
Veðurfölnir
Ullur
Verðandi
Niðavellir
Að vetri
Kvaðning

Bilder: torshammare

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1 Kommentar

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  1. […] Fazit: Hier haben die Großen der Szene groß aufgespielt und wahrlich ein fulminantes Thrash-Gewitter hingelegt. Death Angel sind über allem erhaben und wissen, wie eine Show fachgrerecht zu rocken ist. Dennoch haben mir Sacred Reich heute musikalisch besser gefallen, auch wenn das sicherlich nur Nuancen sind. Aber die Ansagen von Phil haben mir sehr zugesagt, und an „War pigs“ und „Surf Nicaragua“ kommt einfach niemand vorbei. Mein persönlicher Favorit sind aber Angelus Apatrida. Soundtechnisch brachial, der Hardcore-Einfluss und die Punk-Attitüde treffen bei mir einen Nerv. Sie bringen neuen Schwung in den Thrash-Sound und hätten definitiv mehr Publikum verdient gehabt. Überhaupt das Publikum, das war in der hinteren Hälfte deutlich zu zurückhaltend, obwohl vorne die Stimmung super war. Da war das Werk doch zu groß, und in der Halle hätte der Abend besser gewirkt, der so insgesamt leider nicht mit der erst kürzlichen Show von Skálmöld und Metsatöll mithalten kann (hier zum Nachlesen). […]

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