“Weil Skilager ohne Flirt ist ja wohl der totale Abtörner.”
In den vorausgegangen Romanen Die zwölf Leidensstationen nach Pasing (Rezension) und Lost in Translatione (Rezension) machte die kultige Kajal-Clique aus Pasing die heißen Sommermonate der 80er Jahre unsicher. Dieses Mal jedoch geht es in Die weiße Hölle vom Fuxnhof zusammen mit der Parallelklasse ins Skilager. Aus dieser stammen auch die Schulschönheiten Suse, Astrid und Eva. Das wäre endlich die Gelegenheit ihnen näherzukommen, denn in der Schule werden die Jungs von ihnen schlicht ignoriert. Wird es also heiß zwischen Schnee und Eis? Doch der Titel des Buches erinnert an das alte Stummfilm-Drama Die weiße Hölle vom Piz Palü, und das lässt schon erahnen: Welche Katastrophen werden uns dieses Mal erwarten? Weiterlesen


hr erinnert euch hoffentlich an die kultige Kajal-Clique, die sich Anfang der Achtzigerjahre im Münchener Pasing herumgetrieben hat (wenn nicht,
Die schwedische Band A Projection ist mir das erste Mal aufgefallen, weil Johan Sjöblom von The Exploding Boy sie in unserem Interview empfohlen hatte. Das damals aktuelle Album Sections traf mich mitten ins Herz. In der Zwischenzeit hat der ursprüngliche Sänger Isak Erikson die Band verlassen, und Bassist Rikard Tengvall hat seinen Posten eingenommen. Zusammen mit Gustav Forneus, Jesper Lönn und Linus Högstadius wurde das neue Album In a different light aufgenommen, das bereits im November bei Metropolis Records erschienen ist. Am 8. August ist die Band außerdem zu Gast im Münchner Backstage.
Mit Passive haben JE T’AIME ein tolles Schwester-Album vorgelegt (
Die 2018 gegründeten JE T’AIME aus Paris hatte ich schon zu deren tollen selbstbetitelten Debüt vorgestellt (
In Sydney ist es bekanntermaßen sehr sonnig, und wo Sonne ist, gibt es auch Schatten. Genauer gesagt The Dark Shadows, ein Band-Trio, das ich das erste Mal 2009 oder 2010 im damaligen kleinen 59:1 vor einer Handvoll Leuten gesehen habe. Und mit ihrer höchst ungewöhnlichen wie eigenständigen musikalischen Mischung aus New Wave, Punk, Gothic und Psychobilly sind sie direkt zu meiner australischen Lieblingsband avanciert. If you ever read this, Nick Cave, I’m sorry.
DURAN DURAN, muss man diese 1978 gegründete Band noch irgendwem groß vorstellen? Wenn, dann hat diese Person die Achtziger verpennt oder war noch nicht geboren. Sänger Simon Le Bon, Bassist John Taylor, der nicht verwandte Schlagzeuger Roger Taylor und nicht zuletzt Nick Rhodes am Keyboard waren die Vorreiter der New-Romantic-Bewegung und lieferten mit New-Wave-Megahits wie „The Wild Boys“, „Hungry like the wolf“ oder „Rio“ einen elementaren Bestandteil zum Soundtrack der Achtziger. Und im Gegensatz zu manch anderen Vertretern sahen sie dabei nicht nur umwerfend gut aus, sondern waren auch im gleichen Maße musikalisch.