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Buch: Cixin Liu – Weltenzerstörer / Verlosung von 5 Exemplaren durch Heyne Verlag-Die Zukunft

Sci-Fi Snack für Zwischendurch

Liu_CWeltenzerstoerer_-_Novelle_191156Eine kleine Raumpatrouille, die damit beauftragt ist, der Erde potentiell gefährliche Meteoriten abzuschießen, macht einen ungewöhnlichen Fang in den Weiten des Sonnensystems: Eine außerirdische Sonde, die eine beunruhigende Botschaft mit sich bringt: „Der Weltenzerstörer kommt“.
Eine plündernde fremde Rasse hat es auf die Ressourcen der Erde abgesehen, und der Heimatplanet der kleinen Sonde fiel ihnen bereits zum Opfer. Nur kurze Zeit später taucht der erste Gesandte der Weltall-Piraten auf und lässt die Menschheit wissen, was geschehen wird. Doch die Menschheit lässt sich nicht so schnell unterkriegen.

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Film: What happened to Monday?

Geschwister verboten

what happened to monday

In nicht allzu ferner Zukunft: Die Menschheit hat es geschafft. Die Ressourcen der Erde sind aufgebraucht, es herrscht Überbevölkerung, Armut, Hunger. Bis Forscher die Gentechnologie so weit vorantreiben, dass man mit diesem speziell gezüchteten Gemüse und Fleisch wieder alle satt bekommt. Es hat nur einen Nachteil: Danach kommt es zu übermäßiger Fruchtbarkeit und vielen Mehrlingsgeburten. Die Konsequenz ist eine strenge Ein-Kind-Politik. Man darf nur ein Kind behalten, Geschwister müssen abgegeben werden, sie werden eingefroren und für bessere Zeiten aufbewahrt. Die Kind-Zuteilungsbehörde unter dem Regime von Nicolette Cayman (Glenn Close) ist sehr streng und spürt illegale Kinder auf. Da bringt eine Karen Settmann Siebenlinge zur Welt. Sie selbst stirbt dabei, einen Vater gibt es nicht, der Großvater (Willem Dafoe) bekommt vom Krankenhaus unerlaubterweise die Säuglinge mit. Er nennt sie nach den sieben Wochentagen, Monday, Tuesday, Wednesday, Thursday, Friday, Saturday und Sunday. Er bereitet ihnen im Geheimen ein liebevolles Zuhause, ist aber dennoch vorbereitet auf plötzliches Verstecken von sechs Schwestern, sollte jemand vor der Tür stehen. Der Großvater unterrichtet sie und bereitet sie auf das Leben vor. Zu Beginn des Schulanfangs dürfen die Mädchen endlich die Wohnung verlassen. Aber jeden Tag immer nur eines – entsprechend ihrem Namen.

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Buchreihe: Tad Williams – Otherland

Virtuelle Realitäten

otherland1Wir schreiben das späte 21. Jahrhundert. Es ist für die Menschen zur Normalität geworden, sich in einem virtuellen Universum aufzuhalten – eine Quelle an Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten und natürlich ein wunderbarer Zeitvertreib. Durch Implantate, die direkt mit den Sinnesnerven verbunden sind, ist es dem User möglich sich mithilfe frei gestaltbarer und veränderlicher „Sims“ in das Netz einzuloggen und virtuelle Realitäten und Simulationen hautnah zu erleben. Viele Menschen verbringen den Großteils ihres Lebens in virtuellen Realitäten. Die Qualität des Netzzugangs kommt einem sozialen Statusmerkmal gleich, die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Weiterlesen

Buch / Verlosung: Cixin Liu – Die drei Sonnen

Herausragende Science Fiction aus dem fernen Osten

Liu_CDie_drei_Sonnen_176227Wang Miao ist Nanophysiker und arbeitet an der Herstellung von hochfesten Nanomaterialien. Er ist kein bedeutender Grundlagenforscher, beschäftigt sich nicht mit den großen Rätseln und Paradoxen der Physik, sondern lebt mit Frau und Kind gemütlich in einer kleinen Wohnung und macht in seiner Freizeit gern Fotoausflüge mit einer alten Analogkamera. Doch sein Leben gerät auf einen Schlag aus den Fugen. Erst wird er von Polizei und Militär zu einer geheimen Sitzung eingeladen, die sich offenbar mit einer Verschwörung in den Rängen der Weltelite der Grundlagenforschung auseinandersetzt. Doch das ist harmlos verglichen mit dem mysteriösen Phänomen, das er plötzlich auf seinen Fotographien entdeckt: Auf von ihm frisch geschossenen Fotos, egal mit welcher Kamera, erscheinen Zahlen. Und zwar nicht nur zufällige Zahlen, sondern ein Countdown, der von 1200 Stunden nach unten zählt. Wang Miao wird in eine Kette von Ereignissen verstrickt, die ihren Anfang in den 1960er Jahren zur Zeit der chinesischen Kulturrevolution nahm, und die erst in vierhundert Jahren spürbare Auswirkungen haben wird – dafür aber katastrophale.

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Buch: Jo Walton – In einer anderen Welt

Magie zwischen Buchseiten

England, 1979. Die fünfzehnjährige Morwenna flieht vor ihrer Mutter und der damit verbundenen Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Sie muss ihre Heimat, das märchenhafte Wales, und so auch ihre Freunde verlassen. Ihr Weg führt sie zu ihrem Vater, der bei seinen drei sonderbaren Schwestern lebt und für sie ein Fremder ist. Immerhin teilen sie die gemeinsame Liebe zu Fantasy- und SF-Romanen. Von ihren Tanten wird sie auf ein elitäres Mädcheninternat geschickt. Aufgrund einer Verletzung am Bein benötigt Mori einen Stock und kann am täglichen Sportunterricht nicht teilnehmen. Sie zieht sich stattdessen in die Schulbibliothek zurück, sucht Zuflucht in ihren geliebten Büchern und hofft auf einen Funken Magie in den kalten Internatsmauern …

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TV-Serie: Die letzte Generation

Syfys gelungene Adaption von Arthur C. Clarkes Roman
„Childhood’s End“

2016 steht die Erde buchstäblich still und blickt ungläubig auf, als gewaltige Raumschiffe den Himmel verdunkeln. Doch den Invasoren geht es nicht darum, die Menschheit zu unterjochen oder gar zu vernichten. Der neue „Supervisor“ der Erde, ein Alien namens Karellen (gespielt vom grandiosen Charles Dance), verkündet der ganzen Menschheit, dass er gekommen sei, um ein goldenes Zeitalter anbrechen zu lassen, in dem es keine Kriege, keinen Hunger und keinen Tod mehr gibt. Und das alles, ohne einen einzigen Schuss abzugeben. Klingt gut, oder? Wo ist der Haken? Weiterlesen

Buch: Arthur C. Clarke – Die Stadt und die Sterne

Pitchblacks Prosa: Klassiker II

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Ein Universum in sich

„Es hat viele Städte im Laufe der Geschichte gegeben, doch nie eine Stadt wie Diaspar.“ Dieser erste Satz des Klappentextes beschreibt wie kaum ein anderer ein zentrales Element von Die Stadt und die Sterne von Arthur C. Clarke. Denn Diaspar ist eine Bastion, ein Ort, an dem der Rest der Menschheit nach einem verheerenden interstellaren Krieg noch lebt, geschützt vor der Außenwelt und der Zeit an sich, wie es scheint.

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Buch: George Orwell – 1984

Pitchblacks Prosa: Klassiker I

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Du wirst beobachtet!

Jeder einzelne Schritt, den die Menschen tun, wird beobachtet. Alles was wir sagen und schreiben, mit wem wir uns unterhalten, wo wir arbeiten und was wir essen, wird aufgezeichnet und analysiert. Nichts ist sicher, alle Daten werden ausgelesen. Zu entkommen ist fast unmöglich. Und über allem schwebt die Propaganda einer politischen Elite, die die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf immer fortwährende Krisen lenkt, um zu verschleiern, wie miserabel das Leben doch ist.

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News: Münchens erstes Science-Fiction-Festival vom 24. bis 26. April 2015

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München bietet das erste Mal zwischen dem 24. und 26. April Aliens und Co. eine Heimat. Die Zukunft ist im Anmarsch und wird für Junge und Ältere hör- und sehbar in Musik, Ausstellungen, Workshops, Performances und durch den weltweit ersten, brandgefährlichen Science-Fiction-Slam in Kooperation mit dem Dt. Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie durch die erste Space-Opera der Elektropop-Avantgarde-Band 9Volt! Weiterlesen

Doctor-Who-Special – Teil 4: Die Köpfe dahinter

In Teil 1, 2 und 3 ist lateranus in unserer Doctor-Who-Serie auf die Grundsätze der Serie, den Doctor, seine Begleiter und seine Feinde eingegangen. Aber wer steckt hinter dem Geniestreich Doctor Who? Das ist keine leichte Frage, wechseln sich doch viele mitunter sehr bekannte Autoren hier ab.

Die Autoren

50 Jahre Seriengeschichte schreibt man nicht nur mit hervorragenden Schauspielern und ein paar guten Ideen, die Autoren der Serie sind hier ein ebenso großer Faktor.
Terry Nation, der unter anderem die Daleks erfunden hat, schrieb zahlreiche Episoden. In den 70er Jahren hat er die dystopischen Science-Fiction-Serien Survivors und Blake’s 7 geschaffen, später auch Episoden der nicht unbekannten Fernsehserie MacGyver geschrieben und produziert.
Außerhalb des Doctor-Who-Universums vielleicht bekannter ist der Autor Ben Aaranovitch, der zwei bemerkenswerte Episoden für Doctor Who schrieb („Remembrance of the Daleks“ und „Battlefield“), in Deutschland aber eher durch seine Die Flüsse von London-Reihe bekannt sein dürfte. Weiterlesen