Der unheiligen Ostergeballers zweiter Teil

DEMM-2024-Sonntag-HeaderNoch etwas müde und nackensteif, aber vorfreudig versammelt sich die Metal-Meute pünktlich um 14 Uhr am Ostersonntag, um sich den zweiten Tag des Dark Easter Metal Meetings zu Gemüte zu führen. Natürlich liegt es nur am Sahara-Staub, der sich wie ein Schleier über den Münchner Himmel gelegt hat, dass die ein oder andere Kehle ein bisschen zu trocken und heiser ist … Wie gut, dass es dagegen ein Mittel gibt. Prost!


DSC_3216Schnell aufgeweckt werden wir bei Chapel of Disease im Werk, die insgesamt mit wenig Gesang, dafür exzellent treibenden Gitarren den zweiten Festivaltag eröffnen und schnell die letzten Reste Schlaf aus den Köpfen pusten. Binnen Minuten ist die Stimmung oben, die allzu kurze Nach (dank Zeitumstellung war sie sogar noch eine Stunde kürzer als eh schon) bei dem progressiven Post-Death mit rockigen Einsprengseln sofort vergessen. Vor allem die fantastischen Gitarrensoli der vier Herren aus Köln wissen zu begeistern, und ihr aktuelles Album Echoes of light sei jedem wärmstens empfohlen, der sich beim Musikhören unter gar keinen Umständen langweilen will!

DSC_3257-Verbessert-RRNebenan in der Halle lädt danach Frau Percht zum Tanz: Perchta aus Tirol stellen bei ihrem zweiten Auftritt auf dem DEMM nach 2022 beeindruckend unter Beweis, dass Jodeln im Black Metal durchaus eine Daseinsberechtigung hat – und verdammt gruselig klingen kann! Das wohlige Schaudern will sich auch trotz der frühen Stunde kaum jemand entgehen lassen, denn die Halle ist richtig voll, und begeistert verfolgt die Meute nach dem stimmungsvollen Hackbrettintro das heidnische wilde Treiben auf der Bühne. Frontfrau Julia singt, kreischt, flüstert, schwingt den Schellenstock und erzählt Geschichten vom „Åtem“ oder – die neue Single – „Vom Verlånga“. Black Metal auf Tirolerisch mit großer Naturverbundenheit und Eigenständigkeit – absolute Empfehlung!

DSC_3299Nebenan im Club haben die Münchner*innen von Fair of the Forgotten um Sängerin/Bassistin Ynoxia eine knappe Dreiviertelstunde für ihren melodischen Black Metal, nachzuhören auf der ersten EP A gaze into oblivion. Die in schwarzen Kutten auftretenden Musiker*innen (teils verhüllt) geben nach einer kleinen Technik-Panne auf der heimelig mit Kerzenleuchtern dekorierten Bühne Vollgas, es gibt Blastbeats, schneidende Riffs und infernalisches Gekreische galore. Das Heimspiel dürfen Fair of the Forgotten ganz klar für sich verbuchen, dem Publikum gefällt’s, der Club ist rappelvoll.

DSC_3367Nach einer winzigen Kaffeepause geht’s dann im Werk weiter mit Endstille – ja, die gibt’s noch beziehungsweise wieder. Auch hier geht’s mit technischen Problemen los; angeblich gibt es ein Intro, das in den hinteren Reihen so gar nicht ankommt, dann muss mittendrin eine Filzmatte auf die Bühne gelegt werden, weil die von der Nebelshow vom Vortag noch ziemlich rutschig ist. Als dann auch noch der Gitarren-Amp endlich eingeschaltet ist, kriegen wir die volle Dröhnung Maschinengewehr, für das Endstille bekannt sind – leider erst nach „Dominanz“. Allein, der Funke will nicht überspringen an diesem Tag; es wirkt streckenweise, als wäre man sich auf der Bühne uneins, was nun kommen soll, eine Ansage oder doch der nächste Song? Vom neuen Album DetoNation von 2023 bekommen wir mit „Pro patria mori“ und „Jericho howls“ zwei doch recht appetitliche Häppchen vorgesetzt, ansonsten halten sich Endstille eher an Frühlingserwachen – thematisch an sich ja auch passend.

DSC_3460Eïs in der Halle lassen wir trotz des angekündigten Spezialprogramms dieses Jahr ausfallen, denn wir sind einfach zu gespannt auf Ciemra nebenan im Club. Der wider Erwarten nicht brechend voll ist, aber doch so gefüllt, dass vom ersten Moment an Stimmung aufkommt, als die vierköpfige Band aus Belarus um Sängerin Kira Malvain auf die Bühne kommt. Die Ingredienzien für die Show sind nicht neu – die Band ist verhüllt und hat sichtbare Haut geschwärzt, Kira führt einige kürzere Rituale mit einer Räucherwerk, rötlicher Flüssigkeit und einer Sense durch -, aber Ciemra setzen das alles so geschmackvoll und perfekt abgestimmt ein, dass man den natürlich auch musikalisch voll überzeugenden Auftritt atemlos verfolgt. Wütend-verzweifelter Melodic Black Metal wechselt sich mit stillen Momenten ab, trotz aller Brachialität wohnt Musik und Menschen auf der Bühne eine gewisse Zerbrechlichkeit inne. Ciemra machen wirklich alles richtig, und wer das Debütalbum des Quartetts aus Minsk, The tread of darkness, noch nicht kennt, sollte das schnell nachholen. Und sich Ciemra live anschauen. Es lohnt sich.

DSC_3476-Verbessert-RR_MortemIm Werk stehen danach die norwegischen „Black-Metal-Allstars“ Mortem auf dem Programm. 1989 (!) gegründet, vor ein paar Jahren wiederbelebt, mit Mitgliedern von Thorns und Arcturus, 1349 und Mayhem – wenn das nicht vielversprechend klingt. Dementsprechend voll ist das Werk auch, erste Enttäuschung macht sich allerdings breit, als man merkt, dass Hellhammer von Mayhem heute nicht an den Drums sitzt (Ersatz Eivin Brye ist spielerisch natürlich über jeden Zweifel erhaben). Die nächste Enttäuschung ist das unbeholfene Stageacting der Band, gepaart mit den zwei wirklich „furchterregenden“ Stachelkeulen, die Sänger Marius Vold schwenkt bzw. am Gürtel trägt. Musikalisch hat das Ganze durchaus Unterhaltungswert, der Rest auch, aber leider eher im negativen Sinn, gerade im direkten Vergleich mit den stilvollen Ciemra. Schade!

DSC_3528_Abysmal-GriefSehr viel souveräner geht es in der Halle weiter mit den Doomern Abysmal Grief aus Italien, die sich in tiefrotes Licht getaucht auf der mit Kerzenständern und Rednerpult dekorierten Bühne mit sichtlichem Vergnügen in ihre gruftige schwarze Messe stürzen. Die Halle ist zwar ausnahmsweise gar nicht mal so voll, durch den großzügig verströmten Weihrauch ist die Luft aber trotzdem zum Schneiden, was das höllische Vergnügen etwas anstrengend macht. Rein musikalisch fehlt sich aber überhaupt nichts, Abysmal Grief zocken ihren durch das Keyboard aufgelockerten und damit recht schmissigen Goth-Doom entspannt runter, und die Anwesenden feiern eine amtliche Party. Schöner Auftritt und musikalisch eine gute Abwechslung zum Geballer.

DSC_3525-Verbessert-RR_Sur-AustruParallel dazu verbreiten Sur Austru im Club ebenfalls mystische, wenn auch komplett anders gelagerte Stimmung. Die Rumänen sind nach Negrus Tod 2017 aus den legendären Negura Bunget hervorgegangen, führen deren naturmystisches Black-Metal-Konzept auch weiter, und zumindest auf Konserve kommen auch diverse einheimische Instrumente zum Einsatz. Live geht man hier etwas geradliniger und weniger verträumt-schamanisch zu Werke, was beim Publikum sehr gut ankommt. Ein bisschen transsilvanische Magie gibt es natürlich, wer Negura Bunget und Dordeduh liebt, findet sich hier auf jeden Fall wieder. Grundsätzlich aber hat das Ganze ordentlich Härte und Nackentraining, und die sympathische Band wird völlig zu Recht abgefeiert. Die auf der Anreise von Rumänien am Tag zuvor auch noch eine üble Autopanne hatte, und wer will, kann ein paar Euro in eine Spendenbox am Merch legen, um die Band bei den Kosten zu unterstützen.

DSC_3623Cult of Fire aus Tschechien stehen danach im Werk auf dem Programm, für viele sicher noch ein unbekannter Name. Vergessen dürfte die Band aber nach diesem Auftritt niemand, denn Cult of Fire fahren auf der Bühne wirklich das ganz große Besteck auf. Die Saiteninstrumentalisten thronen im Schneidersitz auf hohen Podesten unter riesigen Kobras, der Sänger steht hinter einem mit hinduistischen Tüchern bedeckten und mit (wohl frischem) Obst und Götterstatuen übersäten Tisch, natürlich ist er verhüllt und trägt einen Kopfputz mit Hörnern und niedlichen Totenschädeln. Vom Drummer ist bei diesem Aufbau leider wenig zu sehen, aber auch er ist verhüllt und trägt einen Kopfputz. Untermalt wird das Ganze von Räucherstäbchenschwaden und einer sehr stimmungsvollen Lightshow, musikalisch gibt’s allerdings recht generischen Black Metal zu hören, dem etwas mehr indischer Einfluss sehr gutgetan hätte. Der Auftritt ist zwangsweise eher statisch, aber überhaupt nicht schlecht, fürs Auge ist unglaublich viel geboten, die kleinen Rituale mit Milch (?), die über eine Kali-Statue geträufelt wird, sind schon ein Hingucker, und überhaupt sieht man so eine Show ja nicht jeden Tag. Während die einen aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen, ist es für die anderen aber ein bisschen wie in der Geisterbahn – viel Fassade, wenig dahinter.

DSC_3769-Verbessert-RRWas man von Thy Catafalque in der Halle nun wirklich nicht behaupten kann. Seit 1998 gibt es das Projekt von Tomás Kátai schon, das der ungarische Multiinstrumentalist viele Jahre rein auf Studiobasis betrieben und dabei zehn hochgelobte Alben veröffentlicht hat. 2021 hat er beschlossen, den Schritt auf die Bühne zu wagen, und wie großartig diese Entscheidung war, kann man an diversen YouTube-Mitschnitten sehen. Jetzt ist die Band auf ihrer ersten größeren Tour und absolviert auf dem DEMM ihren ersten deutschen Auftritt. Um die komplexen und vielfältigen Kompositionen von Tomás auf die Bühne zu bringen, sind neben Bass, zwei Gitarren und Schlagzeug vier Sänger*innen (Gábor Dudás, Bálint Bokodi, Ivett Dudás, Martina Veronika Horvath) nötig sowie die extra für diesen Auftritt eingeflogene Michaela Bos am Cello. Wir stehen direkt vor der Bühne fest im ungarischen Fanblock, was definitiv der beste Platz ist. Von der ersten Sekunde an ist die Stimmung gigantisch, alle singen die Lyrics mit und feiern Songs wie die wunderschönen „Töltes“ und „Kő koppan“, das schmissige „Trilobita“ oder den abschließenden Nackenbrecher „Néma vermek“ euphorisch ab, während auf der Bühne ein munteres Kommen und Gehen am Mikro herrscht. Die Band strahlt, das Publikum ist glücklich, und Thy Catafalque liefern hier mit den besten Auftritt des Festivals ab.

Nebenan im Club wissen die Würzburger von Phantom Winter zu begeistern: 2014 von Gitarrist und Sänger Andreas Schmittfull und Drummer Christof Rath in Würzburg als Nebenprojekt zu Omega Massif gegründet, hat man nach mehreren Besetzungswechseln inzwischen das vierte Album Her cold materials veröffentlicht. Musikalisch sind Phantom Winter recht vielschichtig unterwegs, müsste man ein Label draufkleben, wäre es wohl Black Metal mit einem ordentlich Schuss Sludge (die Band selbst nennt ihren Stil, nicht minder passend, „Winterdoom“). So oder so, die musikalische Stimmung ist geprägt von Aggression, Wut und einer gewissen Verzweiflung, die auf der Bühne in den abwechslungsreichen Stücken eindringlich präsentiert werden. Zugänglich sind die komplexen Stücke nicht unbedingt auf den ersten Blick, aber wer sich auf Phantom Winter einlassen kann, erlebt hier ein unvergleichliches Konzert!

DSC_3856Eigentlich ist das DEMM ja ein Festival für Black- und Death-Liebhaber sowie Fans von anderweitig extremem Metal, Sodom stechen da im Line-up durchaus etwas heraus. Wie da wohl der Zulauf wird? Gigantisch. Das Werk ist brechend voll, und in wirklich jeder Ecke wird das als 80er-Oldschool-Programm angekündigte Set der Ruhrpott-Thrasher abgefeiert. Ganz so speziell ist das Set dann allerdings nicht, die großen Gassenhauer sind ja nun mal aus den Achtzigern. Aber völlig egal, aus welchem Jahr welcher Song ist, eine Stunde lang regiert ehrlicher, schnörkelloser Thrash Metal das Werk: „The crippler“, „Sodomized“ und „Blasphemer“ bringen die Menge ordentlich ins Schwitzen, zwischendurch schießt Tom Angelripper fröhlich gegen den FC Bayern, und natürlich rufen wir alle lautstark „JAAAA!“ auf die Frage, ob wir noch können. Sodom können natürlich auch, und so bekommen wir munter-anstrengende anderthalb Stunden Geschredder um die Ohren geblasen, ehe sich das Thrash-Quartett mit „Bombenhagel“ von seinen glücklichen und geschafften Fans verabschiedet.

DSC_3935Das komplette Kontrastprogramm bieten danach Sylvaine in der Halle. Kathrine Shephard, Norwegerin mit amerikanischen Wurzeln, gründete das Projekt 2013 und führt am Ostersonntag das in weiten Teilen verzückt lauschende Publikum mit sehr sympathischen Ansagen durch ihren Auftritt, wechselt mit ihrer Wahnsinnsstimme am Mikro mühelos von Black-Metal-Kreischen zu lieblichem Klargesang und zeigt mit ihrer nicht minder sympathischen Band, wie weit man den Begriff „Black Metal“ auslegen kann. „Fortapt“, „I close my eyes so I can see“ oder das als sehr persönlich angekündigte Stück „Mono no aware“ sorgen für einen zauberhaften Abschluss des DEMM in der Halle.

DSC_3978_Imha-TarikatNebenan zerlegen derweil Imha Tarikat fröhlich den Club, und die vielen anwesenden Fans wissen die Abrissparty zu schätzen. Bandgründer und alleiniges Mitglied Kerem Yilmaz hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit viel Emotion gegen eine „leidenschaftslose Welt“ anzugehen (Hearts unchained – At war with a passionless world ist der mehr als passende Titel des aktuellen Albums), und das Publikum trägt diesen Krieg von der ersten Sekunde an mit. Bemerkenswert sind Stimme und Gitarrenkompositionen; die Riffs wechseln spielerisch zwischen skandinavischer Kälte, modernen Klängen à la Uada und einem ganz eigenen Stil, der sich schwer greifen lässt. Einzig die Abmischung sorgt dafür, dass es mitunter etwas zu monoton wird – oder vielleicht ist auch das eine absichtlich herbeigeführte emotionale Antwort auf die Musik?

DSC_4048Den Kehraus am Ostersonntag übernehmen Benediction im Werk anschließend mit sichtlichem Vergnügen. Nicht nur, dass die Ansagen konstant für Lacher sorgen, auch die Freude über den bei Endstille verlegten Teppich überträgt sich sofort auf das Publikum, das Stimmung macht, als hätte es nicht schon zwei volle Tage Festival im Nacken. Quasi sofort fliegen zum Opener „Unfound mortality“ die Haare, es wird wild getanzt und fleißig mitgesungen („I bow to none“). Benediction nehmen keine Gefangenen, schreddern sich durch „Scriptures in scarlet“ und „Agonised“, verlangen (und bekommen) einen wilden Moshpit bei „Shadow world“, gönnen uns eine kurz Erfrischungspause („Beer o‘ clock!“), ehe „Foetus noose“ und „Dark is the season“ für den nächsten Ausraster im Publikum sorgen. Und die ganze Zeit über sieht und vor allem hört man Benediction jede Sekunde an, wie viel Spaß sie bei der Arbeit haben. Als das Dark Easter Metal Meeting schließlich nach „Rabid carnality“ und „Magnificat“ zu Ende geht, sind wir geschafft, aber glücklich und verlassen in Hochstimmung das Gelände, auf dem sich die erschöpfte Meute noch im Biergarten vergnügt. Was für ein grandioser Abschluss für ein fabelhaftes Festival!

An zwei Tagen, an denen ein Highlight das andere gejagt hat, ist es schwer, ein Fazit zu ziehen. Ganz vorne mit dabei ist sicherlich der Auftritt von Ciemra, die in München etliche neue Fans gewonnen haben, und Thy Catafalque, die eine wahrlich einzigartige Show geliefert haben. Dazu die schiere Wucht von Schwergewichten wie Taake, Benediction, Tiamat, aufgelockert durch Sodom, Neuentdeckungen wie Chapel of Disease oder Perchta, und natürlich die vielen einzigartigen, besonderen Shows wie Cult of Fire oder Kampfar (zum Niederknien) – wie sollte man da nicht froh und dankbar sein, dass uns die Katholiken zwei wunderbare Feiertage gespendet haben, sodass wir in den Genuss solcher Bands kommen?
Wie immer ein fettes Dankeschön! an die Orga, das Team von MRW Concerts, die vielen freiwilligen Helfer*innen und die Backstage-Crew, die in gewohnter Perfektion dafür gesorgt haben, dass wir zwei Tage lang ein reibungsloses, (überwiegend) friedliches und feucht-fröhliches Metal-Fest genießen konnten! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 19. und 20. April 2025!

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Text: Nekrist + torshammare

Bilder: torshammare

Setlisten:

Chapel of Disease

  1. Echoes of light
  2. A death though no loss
  3. Song of the gods
  4. Void of words
  5. Oblivious obnoxious defiant
  6. Selenophile

Perchta

  1. Ois wås ma san
  2. Åtem
  3. Gluat
  4. Vom Verlånga
  5. Wåssa
  6. Hebamm

Endstille

  1. Dominanz
  2. Pro patria mori
  3. Ripping angelflesh
  4. Anomie
  5. Sick Heil
  6. Jericho howls
  7. Conquest is atheism
  8. Depressive
  9. Endstilles Reich
  10. Frühlingserwachen

Mortem

  1. Ravnsvart
  2. Aftermath
  3. Slow death
  4. Agonized to suicide
  5. Sjelestjeler
  6. Mørkets monolitter
  7. Truly damned
  8. Port darkness
  9. The core

Abysmal Grief

  1. Ruthless profaners
  2. Nomen omen
  3. Crypt of horror
  4. Borgo pass
  5. The Samhein feast
  6. Chains of death

Cult of Fire

  1. Dhoom
  2. Zrození výjimečného
  3. Hněv
  4. Kali ma
  5. Untitled 1 (Bhairavi)
  6. Jai maa!
  7. Buddha 5
  8. Ztratit lze víc

Thy Catafalque

  1. Szíriusz
  2. Szamojéd freskó
  3. Töltés
  4. Köd utánam
  5. Szarvas
  6. Kő koppan
  7. Trilobita
  8. Jura
  9. Csillagkohó
  10. Embersólyom (Kaláka-Cover)
  11. Mezolit
  12. Néma vermek

Sodom

  1. Among the weirdcong
  2. Jabba the hut
  3. The crippler
  4. Sodomized
  5. The saw is the law
  6. Blasphemer
  7. Tired and red
  8. The conqueror
  9. Proselytism real
  10. Nuclear winter
  11. Let’s fight in the darkness of hell
  12. Sodomy and lust
  13. Outbreak of evil
  14. Better off dead
  15. Agent Orange
  16. Obsessed by cruelty
  17. Remember the fallen
  18. Ausgebombt
  19. Bombenhagel

Benediction

  1. Unfound mortality
  2. Scriptures in scarlet
  3. Vision in the shroud
  4. Agonised
  5. Progenitors of a new paradigm
  6. The grotesque
  7. I bow to none
  8. Shadow world
  9. Foetus noose
  10. Dark is the season
  11. Subconscious terror
  12. Stormcrow
  13. Rabid carnality
  14. Magnificat

(1942)

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